ein jahrzehntealter Traum wird am 28.2. wahr : den Spuren von Siddhartha Gautama aka Lord Buddha zu folgen, leider in falscher Richtung, am Ende steht sein Geburtsort Lumbini (erst 1896 nach 2000 Jahren Schlaf wiederenteckt).
vor langem hatte ich vor die Reise „richtig rum“ und zu Fuß zu machen. wie es so ist: es kam immer etwas dazwischen: vor allem ein toller Job in Vn also nun altersgerecht in Toyota Innova mit Fahrer & Guide von Varanasi bis Lumbini, dann eigene Faust mit dem Bus nach Ktm: 230 km 12 Std und nach 4 Tagen zurück auf den Balkon in Thailand.
bei Interesse: habe bei Lotus Travel in München gebucht, 10 Tage 1.250 pP bei eigener Anreise, bieten aber natürlich auch Zubringer an. reagieren sehr schnell. (bei Interesse: schickt PN und ich sende Tour- Dtls, hier zu lang)
vor 46 Jahren war ich schon mal am Ausgangspunkt: Varanasi und hatte dort Heiligabend 79 einen der 4 oder 5 schönsten Tage im Leben: 6 Std an den Ghats sitzend. bin dann leider via Patna nach Kathmandu gefahren bzw am Ende geflogen, nicht ahnend was ich stattdessen hätte machen können. in den damals dünnen Backpackerführern war das leider kein Thema oder ich hab’s übersehen. Internet gab es nicht aber eben auch keine Menschenmengen & Instagram- Dummfluencer. in Indien & Nepal lebten halb so viele Menschen wie heute und das war schon voll, in Indien jedenfalls. Kathmandu - Tal noch paradiesisch leer, die Junkies waren raus, Touris kamen noch nicht & ruhig & kristallklar. 3 Königreiche und deren Hauptstädte konnte man an 2 Tagen mit dem Fahrrad erkunden. heute undenkbar. eines blieb dort aber bis heute: die friedliche Koexistenz der Religionen und hunderte Jahre alte Tempel die täglich von Hindus UND Buddhisten genutzt werden,
warum sagt man „Lord“ Buddha? eben um zu zeigen das er ein Mensch ist der durch eigene Einsicht Erleuchtung erlangte und nicht etwa ein Gott oder dessen Abgesandter wie sich fast alle Religionsstifter sahen bzw bis heute sehen, meist Scharlatane.
Buddha heisst schlicht der Erleuchtete. nach tausenden Inkarnationen geboren als Mensch: Siddhartha Gautama, als sehr reiches Kind im goldenen Käfig. erst mit 29 ging er raus und sah das Elend: einen Kranken, einen Greis, einen Leichnam und einen spirituellen Asketen, was ihm die Unvermeidbarkeit des Leidens zeigte also entschloß er sich den Luxus aufzugeben und verliess seine Familie
warum fasziniert er mich so obwohl ich kein Buddhist bin (es wäre modern sich als solchen darzustellen ) ? er ist der Einzige große Religionsstifter in dessen Namen nicht unendlich viele „Ungläubige“ abgeschlachtet wurden (bis auf extrem wenig Ausnahmen zB die Rohingya in Birma)
falls nach dieser langen Einführung noch jemand Interesse hat: Fortsetzung folgt im März..