Hallo zusammen. Die angefügte Mail habe ich von der Deutschen Bank erhalten, da ich eine M&M Business Kreditkarte nutze. Bin ich da der Einzige, oder ist das gerade eine breiter angelegte Aktion der Deutschen Bank? Was mir ebenfalls unklar ist: wird da ein Profil von mir und meinen Kartenzahlungen erstellt?
Die Frage ist nur, was dich dort verdächtig erscheinen lässt. Hast du eine Idee?
PayPal Friends? Revolut aufladen? Glücksspiel?
Selbst vielleicht auf den ersten Blick erst mal irritierend wirkende Transaktionen (wie z.B. im Supermarkt, Spielwarengeschäft, Restaurant, Bar) wären je nach Gewerbe sicherlich ebenfalls plausibel (wenn man bedenkt, wie viele Firmenrechnungen z.B. am Oktoberfest ausgestellt werden), deshalb kann ich mir kaum vorstellen, dass es pauschal überhaupt Sinn machen würde, das nach Kategorien zu durchleuchten. Außer, da gibt es ein paar Kategorien, die denen generell nicht schmecken (siehe oben)…
Also wenn du das Spesenreglement meines Arbeitgebers anschaust, da ist vieles ausgeschlossen und darf unter keinen Umständen mit der Business Karte bezahlt werden. Steht da so drin.
Also keine Netflix oder Apple Music darüber abrechnen.
Aber wenn sie Zweifel an deiner Firma haben, kannst du ja immer noch ein Handelsregister Auszug bestellen und gut ist. Das beendet jede Diskussion.
Aber das ist dann eine Vereinbarung zwischen dir und deinem Arbeitgeber, und hat mit der Kreditkartengesellschaft erst mal nix zu tun.
Abgesehen davon: wenn das Unternehmen im Streaming Business oder in der Film-/Musikbranche tätig ist, wäre Netflix oder Apple Music als Ausgabe wiederum ziemlich legitim, oder? Deshalb schreibe ich ja, dass es wenig Sinn macht, gewisse Sachen pauschal als verdächtig anzusehen. Was letztlich eine Firmenausgabe darstellt, ist einzig Sache zwischen der Firma und ggf. dem Finanzamt.
Ja das ist es, aber der Arbeitgeber verwaltet halt die Business Cards und legt fest was geht.
Hat glaube ich auch mit den erlaubten steuerlichen Abzügen zu tun.
Was mich nervt ist, dass die Bank offenbar die Umsätze auswertet und damit ein Profil von mir erstellt. Ich fliege viel. Mal sehen, vielleicht bekomme ich bald Werbung zum Kauf von Koffern?
Du müsstest mal in den Terms&Conditions nachschauen, ob die das Recht haben, deine Daten zu verkaufen. Die T&C hast du ja beim Antrag mitunterschrieben, da muss genau geregelt sein, was die dürfen. Wenn du dem zugestimmt hast, dann ist das leider so.
Gibt für die Bank extra Geld und für dich extra Werbung.
In den USA ist das gang und gäbe, deine Daten an Broker zu verkaufen..