Einmal um die Welt – ohne Datumsgrenze (semi-live)

Ich glaube es geht weniger um die „faktischen“; Gründe die du alle genannt hast. Wobei auch dort wir uns vernehmlich streiten können ob diese Fakten einem wichtig sind oder nicht, z.B. ist mir surfen total egal. Anderen vielleicht der tropische Wald oder der kulturelle Schmelztiegel.

Ich glaube was @kallewirsch und ich meinen ist das subjektive, dieses Gefühl das man hat ob einem etwas Gefällt oder nicht. Ich war z.B. nur einmal 24 Std in Santiago der Chile und ich will sofort dahin zurück. Kann ich das an Fakten festhalten, definitiv nicht. Es ist ein Gefühl…

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Genau das ist es, es ist subjektiv. Man kann es nicht beschreiben. Das ist nicht messbar.

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Und so sah es bei mir in Rio aus: Ich war zwar nur kurz da, aber der erste Eindruck hat gereicht, um zu sagen: so schnell muss ich da nicht nochmal hin.
Meine Erwartungen waren möglicherweise durch das „Girl from Ipanema“ romantisch verklärt und unrealistisch, aber meine zeitlichen und finanziellen Ressourcen sind begrenzt und dann fahre ich lieber woanders hin.
Vielleicht gibt es irgendwann mal eine zweite Chance für Rio und mich, aber im Moment eher nicht.

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@IngoBF , @kallewirsch
da will ich nicht widersprechen. es ist subjektiv.
„Wenn man zu einem Ort sofort wieder hin“ beschreibt das gut.
Bei mir war Santiago de Chile auch so na ja.

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Von Mexiko City nach Amsterdam – oh doch nicht …

Früher Morgen in Mexiko City

Nach einer sehr kurzen Nacht im Courtyard am Flughafen Mexiko City ging es gegen 4 Uhr morgens wieder zurück Richtung Terminal. Der Online-Check-in für die Flüge

Mexiko City – Dallas – Chicago – London hatte bereits am Vortag funktioniert, inklusive aller Bordkarten.

Ganz wohl war mir dabei trotzdem nicht:

American Airlines forderte im Vorfeld mehrfach eine US-Adresse, in der ich angeblich übernachten würde – was bei einem reinen Transit natürlich nicht zutraf. Trotzdem: Die Bordkarten waren da, also erstmal ruhig bleiben.

Nur für den letzten Teil (London → Amsterdam) hatte ich noch kein Ticket. Am Schalter erklärte man mir trocken:

„Mehr als 24 Stunden vorher geht das nicht, probieren Sie es später.“ – okay.

Die Security in Mexiko City war chaotisch, aber überraschend schnell. Danach machte ich mich auf die Suche nach der American-Airlines-Lounge.

Durch Umbauten am Flughafen war die Beschilderung katastrophal – ich bin mehrfach im Kreis gelaufen, bis ich die Lounges von American und United schließlich in einem Seitengang gefunden habe.

Die AA-Lounge selbst war funktional, etwas zu voll und nichts Besonderes.

Die angeblich geschlossene Amex Lounge sollte laut Schild ab 5 Uhr öffnen – mein Boarding war jedoch um 5:15 Uhr, also habe ich mir das gespart und stattdessen noch einen Kaffee bei Starbucks geholt.

Mexiko City → Dallas (DFW) - American Airlines Business Class (B737-8 Max)

Am Gate kam dann die erste Hiobsbotschaft:
Abflug verspätet wegen Nebel über Mexiko City.

Und sofort begann das Kopfkino:

In Dallas hatte ich nur 2:20 Stunden Umsteigezeit, inklusive Immigration und erneuter Security.

Das Boarding verzögerte sich zunächst weiter, begann dann aber doch. Am Ende hoben wir mit rund 30 Minuten Verspätung ab.

An Bord erwartete mich eine 2-2-Bestuhlung in der Business Class. Der Sitz war okay, nichts Spektakuläres.

Auffällig negativ: Es war extrem kalt im Flugzeug. Auf Nachfrage nach Decke und Kissen kam die Antwort:
„Seit Corona gibt es das nicht mehr.“

Zum Frühstück hatte ich French Toast mit Apfelkompott vorbestellt – geschmacklich in Ordnung. Für einen Flug zwei Stunden immerhin etwas Warmes.

Danach kam die Crew noch regelmäßig durch die Kabine, um Getränke anzubieten.

Umstieg in Dallas – Stress pur

Ankunft in Dallas mit etwa 40 Minuten Verspätung.

Rechnerisch hatte ich noch genug Zeit – praktisch begann jetzt der Spießrutenlauf.

Dank NEXUS war die Immigration kein Problem. Die reguläre Schlange war absurd lang, ich war innerhalb weniger Minuten durch. Der Beamte fragte nur:

„Übernachten Sie in den USA?“
– „Nein, Weiterflug nach London.“
– „Interesting routing.“

Nicken und fertig.

Dann die Security – und hier wurde es richtig unerquicklich. Obwohl ich laut NEXUS eigentlich TSA Pre haben müsste, wurde ich abgewiesen:

„Steht nicht auf der Bordkarte.“

Also ab in die reguläre Schlange. Die Anzeige versprach 20 Minuten, was zunächst auch passte. Dann jedoch kam es zu massiven Verzögerungen: Zu viele Taschen mussten manuell überprüft werden, der gesamte Prozess kam zeitweise zum Stillstand.

Und dann der nächste Schock:
Ich war im Terminal D, mein Abflug ging von Terminal C.

Als ich endlich durch war, blieben mir nur noch 15 Minuten bis zum geplanten Boarding. Also im Laufschritt zum SkyTrain, rüber zum Terminal C, weiter zum Gate – und Glück gehabt:

Boarding hatte noch nicht begonnen.

Ergebnis:

  • :check_mark: Flug geschafft
  • ✘ Keine Lounge
  • ✘ Puls bei 180

Die Flagship Lounge in Dallas hätte ich gerne besucht – aber der Flug war wichtiger, und ich kannte sie ohnehin schon von früheren Reisen.

Dallas → Chicago - American Airlines Business Class (B737-800)

Der Weiterflug nach Chicago war schnell erzählt:

gleiche Sitze, gleiches Produkt, Bring Your Own Device, kein Essen (unter 900 Meilen).

Getränke, Snackkorb – fertig.

Umstieg in Chicago O’Hare

In Chicago ging es direkt in die Flagship Lounge von American Airlines – und die ist wirklich gut:

  • große Auswahl an warmen Speisen
  • Live-Cooking-Station (diesmal Lachs mit Wasabi, Reis und Gemüse – sehr lecker)
  • hervorragende Getränkeauswahl
  • Blick aufs Vorfeld

Trotz vollem Flughafen war die Lounge erstaunlich entspannt. Dort habe ich tastbare 5 Stunden verbracht. Bin einmal durch den Terminal gelatscht, aber wirklich interessant ist der nun wirklich nicht…

Chicago → London - American Airlines Flagship Business Class Suite (B787-9)

Kurz vor dem Boarding dann die nächste Überraschung:
Keine Maschine am Gate.

Die Information:
Die Maschine sei gerade erst aus London zurück, noch beim Zoll. Verzögerung wegen Wetter vom Vortag.

Die Kommunikation am Gate war… sagen wir: ausbaufähig.

Auf meine Nachfrage, ob das ein operatives Problem von American Airlines sei, bekam ich eine recht patzige Antwort. Ab diesem Moment begann ich, alles minutiös zu dokumentieren.

Denn klar war:

Wenn ich in London zu spät ankomme, wird mein Weiterflug knapp – inklusive des bereits gebuchten Zugtickets von Amsterdam nach Hannover.

Irgendwann ging es dann doch an Bord – mit deutlicher Verspätung.

Dafür aber: neue American Airlines Business Class Suite im Dreamliner: 1-2-1-Bestuhlung

Die Crew war großartig.

Auf Nachfrage nach Pyjamas bekam ich tatsächlich einen – eigentlich kein Standard auf diesem Flug, wie man mir erklärte. Umso schöner die Geste.

Der Service wurde als „beschleunigt“ angekündigt: Vorspeise und Hauptgang gemeinsam.

Menü:

Ich hatte Roast Beef vorbestellt – und das war ehrlich gesagt eines der besten Rindfleischgerichte, die ich je an Bord eines Flugzeugs gegessen habe. Extrem zart, perfekt gegart.

Auf Empfehlung (@sonni369 Danke ;)) bestellte ich auch das Eis.

Auf die Frage des Pursers, wie ich es gerne hätte, sagte ich nur: „Surprise me?“

Ergebnis: alles drauf, was es gab – viel zu viel, aber fantastisch.

Abendessen:

Neujahr haben wir irgendwo zwischen Montreal und St. John’s (Newfoundland) überflogen. Kein großes Feuerwerk, aber ein schönes Bucket-List-Erlebnis.

Der Sitz war insgesamt angenehm zum Schlafen. Ich empfand ausreichend Beinfreiheit – deutlich länger als meine 1,80 m hätte man aber wohl nicht sein wollen. Nach einer kurzen Nacht wurde noch Frühstück serviert, etwa 45 Minuten vor der Landung.

Umstieg in London – Chaos, Diskussionen und Happy End

Ankunft in London mit Verspätung – beim Ausstieg lief das Boarding meines Anschlussfluges bereits seit etwa 15 Minuten.

Am Gate sollten eigentlich neue Boardingkarten verteilt werden – alle bekamen eine. Außer ich.

Also los: Terminal 3 → Terminal 5.

Riesenschlange beim Connection Desk. Dann der Hinweis:

Wer zu Terminal 2, 4 oder 5 müsse, dürfe vor – also erneut Zeit verloren.

Am Terminal 5 erklärte mir British Airways am Service Desk, ich sei bereits auf den nächsten Flug umgebucht worden.

Ich wollte jedoch nicht nach Amsterdam, sondern möglichst direkt nach Hannover, Frankfurt, Düsseldorf oder Hamburg. Mein eigentliches Ziel war Hannover, und ich hatte bereits einen Zug von Amsterdam nach Hannover gebucht (kein Flex-Ticket). Durch die Verspätung wäre dieser Zug nicht kaum erreichbar gewesen (25 Minuten Einreise + Weg zum Flughafen)

Der BA-Service war sehr freundlich und prüfte die Optionen, stellte aber fest:

„Zu weit entfernt.“ – außerdem ein AA-Ticket. Ich solle es bei American Airlines versuchen.

Ich also erst einmal weiter im Terminal 5 durch die Security (diesmal erstaunlich schnell) und in die First Wing (South) Lounge, dort erneut zum Service Desk. Parallel startete ich einen Chat mit American Airlines in der App – überraschend schnell, ohne Wartezeit, wurde ich angenommen.

Nach viel Hin-und-Her, Telefonaten und Zuständigkeits-Ping-Pong (AA → BA → AA → Flughafen) klappte es dann doch:

Die BA-Mitarbeiterin erreichte nach rund 20 Minuten jemanden von American Airlines im Terminal 3 – und innerhalb von fünf Minuten war es erledigt.

Jackpot:

American Airlines buchte mich kostenfrei direkt nach Hannover um.

Kurioserweise wären Frankfurt oder Hamburg nicht möglich gewesen – Hannover aber schon. Für mich ohnehin die beste Lösung.

Einziger Haken:

Der Flug ging wieder von Terminal 3. Normalerweise gibt es von Terminal 5 aus nur stündlich einen Transfer über den Customer-Service-Schalter bei Gate 10. Dort angekommen bekam ich dank Emerald-Status (Finnair) einen „inoffiziellen Tipp“, wie ich schneller nach Terminal 3 komme.

Ich werde diesen Trick hier nicht veröffentlichen – aber er funktioniert :grinning_face_with_smiling_eyes:

Nach rund 20 Minuten war ich wieder in Terminal 3.

Lounge, letzter Flug und Ankunft

Zurück in Terminal 3 ging es direkt in die Cathay Pacific First Lounge. Diese war zunächst sehr voll, sodass ich – wie gehofft – erst einmal geduscht habe. Als ich zurückkam, war die Lounge nahezu leer und ich konnte das hervorragende Essen in Ruhe genießen.

Zum Abflug dann zum Gate. Crew und Maschine waren da, und mit rund 15 Minuten Verspätung ging es los.

Der Flug nach Hannover mit British Airways war insgesamt unspektakulär.

Der berühmte Afternoon Tea ist… sagen wir: Geschmackssache.

Am Ende landete ich mit leichter Verspätung in Hannover – und war einfach nur froh, endlich angekommen zu sein.

Dank des Direktflugs nach Hannover war ich sogar rund 20 Minuten früher dort, als ich es mit dem ursprünglichen Routing über Amsterdam und Zug geschafft hätte.

Zwischenfazit

Diese Etappe war anstrengend, aber auch extrem lehrreich:

  • neue AA Flagship Business Suite sowie Langstrecken-Service: top
  • Flagship Lounges: wie immer sehr gut
  • Umsteigen in den USA: jedes Mal ein Risiko
  • London: Chaos, aber mit perfektem Ausgang

Am Ende hat sich alles gefügt – nicht, weil es reibungslos lief, sondern weil man drangeblieben ist, gefragt hat und nicht locker gelassen hat.

Hätte American Airlines vieles eleganter lösen können? Definitiv.

Gerade weil absehbar war, dass der Flieger verspätet in Chicago ankommt. Laut ChatGPT folgt AA hier jedoch strikt den US-Regeln zur Informationspflicht und reagiert erst, wenn ein Anschluss tatsächlich nicht mehr erreichbar ist.

ABER:

Der Service von British Airways und American Airlines am Ende – mich kostenfrei und „unkompliziert“ direkt nach Hannover umzubuchen – war sensationell.

Ich bin mir nicht sicher, ob das alle Airlines in einem solchen Kulanzfall genauso gelöst hätten.

Habt ihr ähnliche positive oder eher negative Erfahrungen in vergleichbaren Situationen gemacht?

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Du sprichst mir aus dem Herzen. Bei mir liegt Rio auch ganz oben auf der Liste und dann kommt lange nichts. 2022 das erste mal dort gewesen und sofort verliebt in Stadt, Land und Leute. Mittlerweile auch ein paar Freundschaften geschlossen und so eine noch intensivere Verbindung zur Stadt aufgebaut.

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Tolle Reise und vielen Dank für deine Berichte! :slight_smile:

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die hättest Du nicht gerne besucht. immer und zu jeder Zeit extrem voll. Dallas ist DER hub von AA. Die Lounge ist riesig aber notorisch überfüllt. Obwohl Buffet auf einem guten bis sehr guten Niveau, sieht es immer wie bei C&A im Winterschlussverkauf. Die Mitarbeiter können der Meute kaum hinterher aufräumen.

Letzter Reiseabschnitt – Rückflug nach Bangkok (eigentlich über Delhi)

Der letzte Abschnitt meiner Weltreise war ursprünglich mit Air India geplant: von Frankfurt nach Delhi im Boeing 787 Dreamliner, mit kurzem Aufenthalt und anschließendem Weiterflug nach Bangkok im A321 – alles in der Business Class.

Komfortabel war diese Lösung nicht wirklich. Gerade der Weiterflug ab Delhi hätte mitten in der Nacht stattgefunden, zudem ohne flaches Bett. Aber es war zu dem Zeitpunkt die beste verfügbare Verbindung, also hatte ich sie akzeptiert.

Der Abflug ab Frankfurt war für den späten Vormittag angesetzt, weshalb ich bereits am Abend zuvor in Frankfurt angekommen war. Der Online-Check-in funktionierte problemlos, alles schien vorbereitet.

Verspätung – und eine überraschend gute Lösung

Am Morgen kam dann die Nachricht von Air India:
Der Abflug in Frankfurt verspätete sich um rund drei Stunden. Damit war klar, dass der Anschlussflug in Delhi nicht mehr erreichbar sein würde. Kurz darauf folgte eine weitere E-Mail – ich war bereits automatisch umgebucht worden. Neue Ankunftszeit in Bangkok: nicht mehr 7:30 Uhr, sondern gegen 14 Uhr.

Für mich war das keine wirkliche Option, da ich in Bangkok noch am selben Tag berufliche Termine hatte.

Also griff ich zum Telefon und rief die deutsche Hotline von Air India an – und war ehrlich überrascht: Nach zweimal Klingeln hatte ich sofort eine Mitarbeiterin am Apparat.

Ich schilderte die Situation und erwähnte, dass es einen Thai-Airways-Direktflug am frühen Nachmittag gäbe, der sogar früher in Bangkok ankommen würde und offenbar noch Verfügbarkeiten hatte. Die Mitarbeiterin prüfte den Fall, es folgten ein paar Minuten Warteschleife und die Rücksprache mit einem Supervisor.

Nach insgesamt etwa zehn Minuten kam die Rückmeldung: Umbuchung genehmigt.
Weitere fünf Minuten später war der alte Check-in rückgängig gemacht, das neue Ticket ausgestellt – erledigt.

So wünscht man sich das. Wieder einmal zeigte sich: Eine Verspätung kann am Ende sogar ein Vorteil sein.

Frankfurt → Bangkok- Thai Airways Business Class (B777)

Mit der neuen Buchung hatte ich etwas mehr Zeit und machte mich entspannt auf den Weg zum Flughafen. Am Thai-Airways-Schalter ließ ich noch meine Senator-Nummer nachtragen, die beim Online-Check-in nicht übernommen worden war.

Danach ging es in die Lufthansa Senator Lounge bei B42 – dazu muss man hier wohl nichts mehr sagen.

Beim Boarding stand die Maschine bereits am Gate, alles lief ruhig und organisiert.
Ursprünglich hatte ich einen Sitz in der Mitte gewählt (1-2-1-Konfiguration), da beim Online-Check-in keine Fensterplätze mehr verfügbar waren.

Gegen Ende des Boardings fiel mir jedoch auf, dass ein Fensterplatz noch frei war. Ich sprach die Purserin an, sie wollte nach Abschluss des Boardings noch einmal schauen – und kam kurz darauf zurück: Der Platz war tatsächlich frei geblieben.

So konnte ich noch auf einen sehr privaten Fensterplatz wechseln, mit Ablagefläche zum Gang hin – ideal.
Der Abflug erfolgte pünktlich. Die Air-India-Maschine, die ich ursprünglich hätte nehmen sollen, stand übrigens direkt am Nachbargate.

Noch vor dem Start wurde ich nach meinen Essenswünschen gefragt. Ich entschied mich für das deutsche Rindfleisch als Hauptgang und wählte auch bereits mein Frühstück aus. Normalerweise fotografiere ich die Menükarte, habe es diesmal aber versäumt – nach dem Schlafen war sie nicht mehr auffindbar. Daher heute kein Vergleich der Alternativen.

Nach Erreichen der Reiseflughöhe folgte der Service zügig:

  • Gruß aus der Küche
  • Appetizer mit Getränkeservice
  • anschließend der Hauptgang

Das Rindfleisch war sehr gut – nicht ganz auf dem außergewöhnlichen Niveau des vorherigen American-Airlines-Flugs, aber definitiv hochwertig und sehr ordentlich zubereitet.

Auf eine Nachspeise verzichtete ich, obwohl Käse, Eis oder Crème brûlée angeboten wurden – es war schlicht zu viel.

Trotz der frühen Abflugzeit gelang es mir überraschend gut zu schlafen.
Gegen 3 Uhr Bangkok-Zeit wurde ich wach und entschied mich noch für einen Snack: scharfe Spaghetti mit Bacon. „Scharf“ war dabei eher relativ – geschmacklich aber völlig in Ordnung.

Gegen 4 Uhr begann der Frühstücksservice.

Ich hatte Pancakes gewählt und ergänzte sie noch um Croissants. Und da ich mich in einem früheren Post ja über staubtrockene Croissants beschwert hatte: Hier war das definitiv nicht der Fall. Offenbar gibt es doch noch Airlines, die das hinbekommen.

Zwischenfazit

Die Landung in Bangkok erfolgte mit nur wenigen Minuten Verspätung. Der Service war – wie man es von Thai Airways kennt – freundlich, ruhig und angenehm.

Die Sitze mögen nicht mehr die modernsten sein, aber sie erfüllen ihren Zweck: flach, bequem und gut zum Schlafen. Und vor allem zeigt sich hier wieder, wie viel angenehmer ein Direktflug im Vergleich zu einem Umstieg ist.

Rückblickend war ich sehr froh über die Verspätung bei Air India – und darüber, wie unkompliziert und kundenorientiert die Umbuchung gelöst wurde.

Mit der Landung in Bangkok war meine Weltreise – und damit auch meine letzte „bekloppte“ Reise – abgeschlossen.

Das große Fazit, sowohl zu dieser Reise als auch zu meinen vier Weltreisen in den letzten zwei Jahren, folgt in einem separaten Post.

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Fazit – meine Weltreise ohne Überschreitung der Datumsgrenze

Diese Reise markiert den Abschluss meiner insgesamt vier „bekloppten Reisen“ – jener Trips, bei denen die Reise selbst das Ziel war und nicht der Ort, an dem man am Ende ankommt.

Bevor ich zu einer persönlichen Meinung schreibe ein paar Fakten.

Zahlen, Daten, Fakten

Gesamtdauer der Reise: 19 Tage und 15 Minuten

Reine Flugzeiten: 67 Stunden und 8 Minuten

Umsteigezeiten: 34 Stunden und 32 Minuten

Transfers zum/vom Flughafen (inkl.. Zoll etc): 18 Stunden und 10 Minuten

Gesamter Reisezeitaufwand: rund 119 Stunden aktive Reisezeit = knapp 5 volle Tage

Genutzte Airlines

• Vietnam Airlines

• South African Airways

• Hi Fly Malta (Wet Lease für SAA)

• LATAM

• Avianca

• American Airlines

• British Airways

• Thai Airways

Hat sich diese Reise gelohnt?

Die ehrliche Antwort lautet:

Nein.

Zumindest nicht im klassischen Sinn.

Diese Reise war der bewusste Abschluss eines Abschnitts, in dem:

• die Kontinente der Südhalbkugel miteinander verbunden werden sollten

• Bucket-List-Punkte wichtiger waren als Komfort

• das Wie oft wichtiger war als das Wo

Mein Ziel war es:

• Australien mit Afrika zu verbinden

• Afrika mit Südamerika zu verbinden

• Südamerika mit Nordamerika zu verbinden

• einmal ins neue Jahr hineinzufliegen

All das habe ich erreicht.

Aber als Reise im eigentlichen Sinne – im Sinne von Erholung, Tiefe oder Genuss – war es das nicht.

Die Ziele, die sich wirklich gelohnt haben

Perth

Perth hat mich positiv überrascht.

Weit weg, ruhig, offen, mit toller Natur, Stränden und einer sehr angenehmen Atmosphäre. Kein Ort, an dem man ständig hinmuss – aber definitiv einer, den ich nicht vergessen werde.

Iguazú-Wasserfälle

Das absolute Highlight dieser Reise.

Nachdem ich bereits

• die Niagara-Fälle

• und die Victoria-Fälle

gesehen hatte, war Iguazú der letzte große Punkt auf meiner persönlichen Liste.

Und ja:

Das hat sich gelohnt. Die Natur, die Dimensionen, die Kraft – beeindruckend. Beide Seiten (argentinisch und brasilianisch) gesehen zu haben, war absolut richtig.

Alles andere auf dieser Reise war – ehrlich gesagt – vor allem Mittel zum Zweck.

Einschätzung der Airlines & Flüge

Vietnam Airlines

Sehr positiv überrascht:

• gutes Essen

• freundlicher Service

• solides Produkt

Der Flughafen Ho-Chi-Minh-City ist als Umsteigepunkt noch ausbaufähig, wenn man global konkurrenzfähig sein will – die Airline selbst hat überzeugt.

South African Airways & Hi Fly Malta

• SAA: sehr alte Kabine, durchwachsener Service

• Hi Fly: deutlich besseres Hard Product, besseres Essen, besserer Service

Bring-Your-Own-Device bei großen Bildschirmen wirkt allerdings seltsam.

Beide Flüge waren okay, mehr aber auch nicht.

LATAM (Brasilien)

Funktionale Flüge, chaotisches Boarding, aber zuverlässig.

Premium Economy bringt:

• mehr Beinfreiheit

• garantiertes Handgepäckfach

Der Service selbst (Snack + Riegel) ist austauschbar – der Komfortgewinn zählt.

Avianca

Die größte positive Überraschung:

• Business Class mit freiem Mittelplatz

• viel Beinfreiheit

• Decke, Kissen, Amenity Kit

• gutes Essen

Auch wenn es „nur“ Standardsitze sind:

Für 5–6 Stunden Flugdauer ein sehr ordentliches Produkt.

American Airlines

Zwei Welten:

Kurz- & Mittelstrecke

• kein Essen unter 1.000 Meilen

• keine Decken, keine Kissen

• oft kalt in der Kabine

Aus Airline-Sicht nachvollziehbar, aus Passagiersicht enttäuschend.

Langstrecke (787 Suite)

• hervorragendes Hard Product

• fantastischer Service

• eines der besten Rindfleischgerichte, die ich je an Bord hatte

Das war wirklich stark.

British Airways

Kurzstrecke solide.

Der berühmte Afternoon Tea ist … Geschmackssache.

Thai Airways

• alte 777

• abgegriffene Business Class

Aber:

• freundlicher Service

• flaches Bett

• Direktflug

Und am Ende zählt genau das.

Lounges, Umstiege & Bodenprodukt

Bangkok (SkyTeam)

Die Air-France-Lounge war gut: solides Essen, angenehmer Service. Im Vergleich zu oneworld oder Star Alliance bleibt SkyTeam in Bangkok jedoch im Mittelfeld. Lounge-Hopping war ohne Voucher nicht möglich.

Perth

Eines der klaren Highlights der Reise:

• Singapore Airlines Lounge

• Air New Zealand Lounge

• Aspire Lounge

Selten an einem Flughafen gleich mehrere so gute Lounges erlebt. Perth hat hier klar überzeugt.

Johannesburg

Die South-African-Airways-Lounge war überraschend gut: groß, ruhig, gutes Essensangebot – klar besser als die Priority-Pass-Lounges und deutlich besser als erwartet.

Brasilien (São Paulo, Iguazú, Rio)

Insgesamt funktional:

• São Paulo: große Lounges, zweckmäßig

• Iguazú: klein, ruhig, ausreichend

• Rio: groß, aber deutlich abgenutzt, wenig Atmosphäre

Kein echtes Reise-Highlight, aber ausreichend.

Bogotá

Avianca Lounge qualitativ in Ordnung, aber massiv überfüllt. Entspannung kam hier kaum auf.

Mexiko City

Eines der schwächeren Kapitel:

• Lounges schwer zu finden

• schlechte Beschilderung

• Baustellen überall

Kein angenehmes Bodenprodukt.

USA (Dallas)

Ohne NEXUS hätte ich meinen Anschlussflug niemals erreicht. Einreise und Security bleiben jedes Mal ein Risiko – selbst mit Business Class.

Chicago

Die American-Airlines-Flagship-Lounge ist sehr gut: große Auswahl, Live-Cooking, angenehme Atmosphäre. Leider keine echten Alternativen im Terminal.

London

Ein klares Highlight:

Cathay Pacific First Class Lounge – hervorragendes Essen, ruhige Atmosphäre, exzellenter Service.

Dazu außergewöhnlich hilfsbereite Mitarbeiter (BA First Lounge - Terminal 3) die den Weiterflug überhaupt erst möglich gemacht haben.

Frankfurt

Bekanntes, solides Standardprodukt. Man weiß, was man bekommt – nicht mehr, aber auch nicht weniger.

Customer Service: das eigentliche Highlight

Zwei Situationen waren außergewöhnlich positiv:

American Airlines / British Airways

Umbuchung auf Direktflug nach Hannover – schnell, kulant, lösungsorientiert.

Air India

Umbuchung auf Thai Airways in weniger als 15 Minuten – absolut vorbildlich.

Gerade bei Verspätungen zeigt sich, wie gut eine Airline wirklich ist. Und hier hatte ich – trotz aller Strapazen – erstaunlich viel Glück.

Gesamtfazit

Hat sich diese Reise gelohnt?

Nein!

Aber:

• sie hat offene Kapitel geschlossen

• Bucket-List-Punkte abgehakt

Ich weiß jetzt sehr genau:

:backhand_index_pointing_right: Ich will wieder Reisen, bei denen das Ziel im Mittelpunkt steht.

Diese Reise war der Schlusspunkt. Und genau so fühlt sie sich auch an.

Das nächste Kapitel wird ruhiger. Und genau darauf freue ich mich.

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Bekloppte Reise #5 - Der längste Flug der Welt

Auch wenn dieser Bericht nicht zu dem eigentlichen Thema passt, noch einmal der Vollständigkeit um das Thema bekloppte Reisen abzuschließen :slight_smile:

Warum diese Reise überhaupt?

Ich wollte den längsten Linienflug der Welt fliegen:

Singapur – New York (JFK) mit Singapore Airlines im A350ULR, nonstop, 18 Stunden in der Luft.

Nach längerer Suche ergab sich eine preislich vertretbare Kombination über Delhi, und so entstand rund um diesen Flug eine komplette Reise – bewusst konstruiert und von Anfang an als „Tick in the box“ gedacht.

Bangkok → Delhi – IndiGo (Business Class, später Economy)

Der Start der Reise verlief direkt holprig.

Der Flug von Bangkok nach Delhi war ursprünglich in der IndiGo Business Class gebucht – wohlwissend, dass es sich eher um eine Economy-Bestuhlung mit reduziertem Service (vergleichbar mit sonstigen BC Angeboten);handelt.

Am Mittag vor dem Abflug kam die erste Verspätungsmeldung, (~ 3 Stunden) was mich dank eingeplanter Übernachtung noch nicht beunruhigte.

Vier Stunden vor Abflug folgte dann der Anruf aus Indien: Fluggerätwechsel – keine Business Class mehr verfügbar.

Nach längeren Diskussionen blieb die Wahl:

  • Downgrade in Economy mit 70 % Erstattung
  • oder Umbuchung auf einen anderen Flug

Ich akzeptierte den Downgrade, investierte einen Teil der Rückerstattung in einen Notausgangssitz in der vorderen Reihe – mit hervorragender Beinfreiheit. Dadurch war der Flug immer noch günstiger als wenn ich direkt Eco gebucht hätte.

Der Flug selbst:

  • sehr voll
  • chaotisches Boarding
  • keinerlei Service in Economy (alles kostenpflichtig)

Unspektakulär, aber funktional. Ich kam an – mehr war es nicht.

Ankunft in Delhi – erstes Indien, viel Chaos, aber auch viel Komfort

Delhi war mein erstes Indien-Erlebnis – und entsprechend “spannend”.

Die Einreise verlief nach Umleitung auf alternative Schalter überraschend zügig, der Weg zum Hotel hingegen war pures Chaos (trotz oder wegen Uber!?)

Ich hatte mich bewusst für das JW Marriott Airport Delhi entschieden – und das war goldrichtig:

  • Upgrade in eine Suite dank Titanium-Status
  • sehr gutes Frühstück und auch Lounge
  • entspannter Late Check-out + verlängerten Aufenthalt in der Lounge bis 18:30

Ein perfekter Rückzugsort, um sich auf das Kommende vorzubereiten.

Delhi → Singapur – Singapore Airlines A380 Business Class

Am Abend ging es weiter. Online Check-in ging leider nicht da SQ keine Infos für eine Ausreise aus den USA hatten, am Flughafen dann ohne Probleme mein Boarding Pass bekommen.

Das Boarding verlief ruhig, und wie immer liebe ich die Business Class im Upper Deck des A380.

Nach dem Start:

  • Abendessen; Salat und Chicken Masala (vorbestellt) und ausgiebige Getränke
  • Kein zusätzliches Frühstück – bei der kurzen Flugzeit (unter 6 Stunden / Nachtflug) völlig in Ordnung

Ein ruhiger, angenehmer Flug, frühmorgendliche Landung in Singapur.

Transit in Singapur – der letzte normale Moment

In Changi (SQ SilverKris Lounge - Terminal 3):

  • Dusche (15 Minuten war vollkommene OK)
  • Ruhebereich + kurzer Schlaf
  • Kleinigkeit zu essen
  • Spaziergang durch den Flughafen (Füße vertreten ;))

Sechs Stunden Aufenthalt – genug Zeit, um mental zu begreifen: Jetzt kommen fast 18 Stunden im Flugzeug.

Singapur → New York (JFK) – der längste Flug der Welt

Boarding & medizinischer Zwischenfall

Schon am Gate fiel eine ältere Passagierin im Rollstuhl auf, die unter starken Schmerzen stand (so klang es wenigstens).

An Bord saß sie direkt hinter mir. Während des Boardings kam es mehrfach zu hörbaren Schmerzenslauten.

Die Crew reagierte professionell, versuchte zu helfen, schlug eine medizinische Abklärung vor – die Passagierin verweigerte.

Nach längerer Diskussion wurde sie schließlich von der Polizei von Bord begleitet. Im Nachgang wurde ich vom Purser gebeten auch ein Statement abzugeben, was meine Beobachtungen waren.

Abflug mit rund 20 Minuten Verspätung – angesichts der Situation absolut korrekt gehandhabt.

Der Flug

Direkt nach dem Start (12:20 Ortszeit) gab es essen:

Menü:

Mittagessen



Das Rinderfilet war sehr gut und der Dessert auch, wenn es nichts besonderes war.

Ich hatte bewusst mir eine eine Schlafstrategie ausgedacht:

Nachmittags (nach dem Start und dem Essen) schlafen, um die Zeitverschiebung (12 Stunden) abzufedern. Hatte auch mit dem Purser us gemacht meinen zweiten Gang später auf Bedarf zu bekommen.

Das klappte nur teilweise, da ich zu früh wach wurde, so das ich mit allen gegessen habe.

Die zweite Mahlzeit war kulinarisch etwas seltsam kombiniert, da ich mit einem Frühstück geplant hatte (extra die Waffeln vorbestellt) und dann gab es:

  • Chicken Satay
  • Shrimps-Salat
  • Frühstück mit Waffeln, Sahne und Früchten
  • Cheesecake

Alles geschmacklich hervorragend – aber zeitlich nicht ganz logisch für mich.

Der Flug zog sich. Nicht unangenehm, nicht schlecht – aber lang.

Die Route führte wegen der gesperrten russischen Lufträume über Japan, die Beringsee, Kanada – 19 Stunden und 58 Minuten Gate-to-Gate.

Kurz vor der Landung noch ein Snack aus der „Anytime“-Karte – dann Anflug auf New York.

Beobachtung: Fast alle andere Passagiere haben nach der zweiten Mahlzeit geschlafen, teilweise bis zur Landung (19:00 Ortszeit). Damit macht das Essenskonzept ggf Sinn, aber was Jetlag betrifft halte ich es für Unfug.

Fazit des längsten Fluges

  • Service: fantastisch
  • Essen: sehr gut
  • Kabine: ruhig (liebe den A350)
  • Erlebnis: beeindruckend aber 20 Stunden am Stück fliegen ist kein Geschenk.

Einmal – ja.

Noch einmal? Nein, weil ich keinen Sinn in der Strecke (aus Langeweile) habe, sollte ich aber SIN-NYC fliegen müssen, dann immer SQ und gerne direkt.

Ankunft in New York

Die Einreise in New York klappte am Ende problemlos. Global Entry funktionierte bei mir nicht, aber am Schalter war ich nach ein paar Minuten durch.

Ich blieb eine Nächte in Manhattan, bevor es weiter nach Europa ging – und zwar nicht ab JFK, sondern ab Newark (EWR).

Newark (EWR) → Lissabon → Frankfurt – TAP Air Portugal (A321LR)

Für den Rückweg nach Europa hatte ich noch einen TAP-Gutschein (Corona Zeiten) den ich endlich einsetzen wollte – also ging es mit TAP über Lissabon weiter nach Deutschland.

Geflogen bin ich auf beiden Segmenten mit dem A321LR. Vor dem Flug habe ich noch sehr gut in der Polaris Lounge in EWR gegessen:

Ich war noch in der LH Lounge die optisch ansprechend war, aber sehr klein. Auf dem TAP Flug habe ich dann wegen der Kürze auf ein Essen verzichtet. Hier aber das Menü:

Lissabon als Umstieg hat gut funktioniert, kurzer Aufenthalt in der TAP Lounge wo ich das Essen nicht so berauschen finde, aber naja ging schnell weiter. Danach weiter nach Frankfurt. Das Frühstück war ok, aber noch besser war der Flug in der A321 LR (mit einer richtigen BC) so das ich mich noch einmal habe schlafen legen können.

Berlin → Helsinki → Bangkok – Finnair Business Class

Der Rückweg nach Thailand war bewusst ruhig und effizient geplant, bzw. Mit Avios gebucht (habe immer noch zu viele :slight_smile: )

  • Online-Check-in problemlos (Finnair ist da deutlich entspannter als manch andere Airline, gerade LH)
  • Lounge in Berlin: bekanntes Standardprodukt, daher kein ausführlicher Bericht

In Helsinki:

  • Platinum Lounge
  • Burger
  • Entspannung ohne Sauna diesmal (und ich liebe sie einfach :slight_smile: )

Weiterflug nach Bangkok:

  • solides Essen
  • sehr gutes Schlafen auch wenn viele das Sitzkonzept nicht mögen – für mich persönlich hervorragend, gerade als Seitenschläfer

Menü:


Mittagessen:

Frühstück:

Ankunft morgens um 7 Uhr in Bangkok – und damit Abschluss der Reise.

Gesamtfazit

War diese Reise sinnvoll?

Nein.

War sie beeindruckend?

Ja – punktuell.

Der längste Flug der Welt ist ein Erlebnis, aber kein Ziel, das man „braucht“.

Es war ein bewusstes Kapitel meiner “Phase” der Reisen um der Reise willen.

Der Haken ist gesetzt.
Die Erfahrung gemacht.

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