Einmal um die Welt – ohne Datumsgrenze (semi-live)

Es ist mal wieder so weit :slight_smile:

Ich habe eine weitere Reise begonnen.

Wie schon einige Male zuvor geht es around the world – diesmal allerdings mit einer bewussten Einschränkung:

ohne Überquerung der Datumsgrenze.

Der Hintergrund ist weniger theoretischer Natur, sondern eher praktisch motiviert.

Ich wollte unbedingt noch einmal die seltene Kombination fliegen:

  • Australien → Afrika
  • Afrika → Südamerika

Nachdem ich bereits früher von Australien nach Südamerika unterwegs war, ist damit nun auch die Südhalbkugel komplett umrundet.

Buchung & Routing

Der Ausgangspunkt für die Planung waren Meilenverfügbarkeiten bei Miles & More.
Als diese für die gewünschten Langstrecken in BC passten, habe ich die Route drumherum gebaut.

  • Der Start erfolgte mit einem Positionierungsflug von Bangkok nach Perth.
    Hier konnte ich durch KLM Flüge mit Vietnam Airlines finden, die sich ebenfalls mit Meilen in der Business Class buchen ließen.

  • Von Australien ging es weiter über Afrika nach Südamerika – der Kern dieser Reise.

  • In Brasilien stehen mehrere Punkte auf der Liste:

    • die Iguaçu-Wasserfälle, nachdem ich bereits die Niagara- und Victoriafälle gesehen habe
    • sowie ein Abstecher nach Rio de Janeiro

Alle Flüge (GRU-IGU; IGU-CGH-SDU) in Brasilien sind mit Latam (PE → wie europäische BC). Hat jemand Ideen wonach die Meilen am besten gutschreiben lassen kann?

Damit sind für mich die wichtigsten Ziele in Brasilien abgedeckt.

Rückweg – mehrere Varianten

Für den Rückweg gab es zunächst die Überlegung, direkt über Addis Abeba mit Ethiopian Airlines zurück nach Bangkok zu fliegen (es gab sogar Award-Tickets).

Am Ende wurde es dann doch etwas komplexer da ich noch eine Stopp in D vorhatte:

  • Flüge mit Avianca nach Mexiko City
  • von dort ein sehr attraktives Angebot mit American Airlines
    • Mexiko – Dallas – Chicago – London – Amsterdam
    • der Umweg über Chicago und LHR nur wegen der AA BC Suite

Der letzte Abschnitt zurück nach Bangkok war dann noch einmal eine eigene Entscheidung.

Nach längerem Abwägen habe ich mich für einen Flug mit Air India über Delhi entschieden, da:

  • Beste Flugzeiten
  • Indigo keine richtige BC hat und aktuell Performance Probleme hat
  • Ich Meilen für meinen SEN sammeln kann

Somit sieht die komplette Reise wie folgt aus:

Ich werde Euch in den nächsten 3 Wochen immer einzelne Berichte zu den Abschnitten online stellen. Wie immer geht es mehr um die Flüge, Flughafen, Lounges und nur einzelne Eindrücke aus den Stationen.

Ich hoffe es wird Euch gefallen :slight_smile:

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Schönes routing, viel Spass dabei :grinning_face:

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Geiles Ding. Du wirst viel Spaß haben.

Absolut spannende Sache. Der Titel „um die Welt ohne Datumsgrenze“ hat mir allerdings zunächst Rätsel aufgegeben …

wo du diese Flüge findest ?? Leichter Neid. Viel Spaß und definitiv die Berichte bitte !!

Einfache Antwort: Try and Error.. oder wer suchet der findet :wink:
Wenn du mal einen Wunsch hast… hast, dann helfe ich dir gerne :wink:

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Bangkok → Perth (via Ho Chi Minh City)

Abflug Bangkok

Bangkok ist normalerweise ein sehr geordneter Abflughafen, auch wenn das viele vielleicht nicht glauben, aber wenn man regelmäßig dort abfliegt finde ich es so, insbesondere was Fast Track und Security angeht.

Bei Business-Class-Abflügen und der Verwendung von Fast-Track dauert der gesamte Prozess meist keine zehn Minuten.

Aufgrund der Feiertage war diesmal deutlich mehr los. Der Fast Track hat rund eine halbe Stunde gedauert, was für Bangkok eher ungewöhnlich ist. Positiv war dabei das Personal: Sobald keine Crew mehr anstand (die durch den gleiche Fast Track Ausgang gehen aber einen eigenen Scanner haben) wurde der Crew Linie aktiv für Passagiere genutzt, um den Durchsatz hochzuhalten. Mit den E-Gates im Anschluss ging es dann wieder sehr zügig.

Da ich bislang in Bangkok noch nie mit SkyTeam geflogen bin, ging es für mich erstmals in die Air France–SkyTeam-Lounge. Diese war zum Abflugzeitpunkt relativ voll, da viele Passagiere auf das Boarding der Air-France-Maschine warteten.

Das Essensangebot war insgesamt gut: klassischer Frühstücksbereich, aber auch bereits warme Mittagsgerichte. Ergänzt wurde das Ganze durch viele kleine Snacks (u. a. Macarons) sowie ein ordentliches Selbstbedienungs-Getränkeangebot. Trotz der Auslastung war die Lautstärke angenehm.

Ein Besuch der China Airlines–Lounge war leider nicht möglich, da ohne separaten Voucher von Vietnam Airlines kein Zutritt gewährt wurde. Da ich keinen SkyTeam-Status mehr habe und alles online eingecheckt war, ließ sich das vor Ort nicht lösen.

Die bekannten Priority-Pass-Lounges in Bangkok habe ich bewusst ausgelassen, da schon genug gewesen und sich doch alle wiederholen.

Unterm Strich:

Die Air-France-Lounge ist gut, aber für mich nicht auf dem Niveau der Star-Alliance-Lounges von Thai oder Singapore Airlines. Auch bei oneworld stechen insbesondere Qatar und Cathay Pacific klar hervor. Solide – aber eben nicht mehr als das.

Bangkok → Ho Chi Minh City (SGN) – Vietnam Airlines A321 Business Class

Beim Boarding hatte ich etwas Pech und kam nicht ganz rechtzeitig, um noch Fotos der Kabine vor dem Einsteigen zu machen.

Geflogen wurde mit einem A321, vorne acht Business-Class-Sitze in einer 2-2-Konfiguration.

Die Sitze wirkten optisch recht alt, funktional aber völlig in Ordnung. Vor dem Start folgte eine persönliche Begrüßung, Champagner, ein feuchtes Tuch sowie die Abfrage der Essenswahl. Zur Auswahl standen ein Rindfleischgericht mit Nudeln und eine vegetarische Option mit Pak Choi.

Der Abflug verzögerte sich um etwa 30 Minuten, ohne konkrete Durchsage zum Grund. Die Flugzeit selbst entsprach mit rund 1:45 h der Planung, sodass wir mit Verspätung in SGN ankamen.

Nach Erreichen der Reiseflughöhe wurde zügig das Essen serviert. Das Gericht mit Rindfleisch und Nudeln war überraschend gut – geschmacklich deutlich besser, als man es auf einer so kurzen Strecke erwarten würde. Der Getränkeservice war aufmerksam, es wurde aktiv nachgeschenkt.

Das Entertainment lief ausschließlich über BYOD: Verbindung zu einem lokalen WLAN ohne Internet, dafür mit Filmen und einer Flugkarte. Für die kurze Flugzeit völlig ausreichend.

Ein nettes Detail am Rande:

An Bord befanden sich zahlreiche vietnamesische Athleten, die zuvor an den SEA Games in Bangkok teilgenommen hatten – inklusive einiger Goldmedaillen um den Hals.

Transit in Ho Chi Minh City (SGN)

Der Flughafen von Ho Chi Minh City (SGN, früher Saigon) wirkt bereits bei der Landung überschaubar. Entsprechend war ich etwas unsicher, wie reibungslos der Transfer ablaufen würde.

Nach dem Aussteigen fiel zunächst der riesige Immigration-Bereich mit hunderten wartenden Passagieren auf – was mich kurz beunruhigte. Der Transferweg führte jedoch nach links durch eine eher unscheinbare Tür mit Personenscanner und Gepäckscanner.

Der gesamte Transferbereich wirkte wie „Mist es können Passagiere umsteigen, lass uns mal eine Verbindungstür noch schnell bauen“: 2 Mitarbeitende, sehr lockere Kontrolle. Wasserflaschen im Handgepäck wurden ignoriert, beim Personenscanner (es gab nur einen) piepte es zwar immer, wurde aber jeweils kurz manuell überprüft. Vor mir waren noch drei Gäste, aber sonst nichts.

Für einen einzelnen Transfer funktionierte das problemlos. Ob dieses Setup jedoch langfristig tragfähig ist, wenn Vietnam Airlines stärker als Umsteigeairline auftreten möchte, bezweifle ich mal.

Im internationalen Abflugbereich gibt es zwei Vietnam-Airlines-Lounges (eine auf Ebene 2, eine auf Ebene 1), beide mit direktem Blick auf das Vorfeld. Beide waren extrem leer, das Essensangebot identisch. Es gab vietnamesische Gerichte und auch etwas westliches. In einer Lounge saßen vielleicht zwei Personen, in der anderen rund sechs.

Zum Vergleich habe ich mir noch die Priority-Pass-Lounge angeschaut – diese war dagegen brechend voll (daher auch kein Foto), mit überschaubarem Essensangebot. Entsprechend ging es schnell zurück in die Vietnam-Airlines-Lounge.

Der Flughafen insgesamt wirkt funktional, aber nicht besonders eindrucksvoll. Für einen einmaligen Umstieg völlig ausreichend. Gerade der sonstige Gäste Bereich mit Shops und Restaurants müsste erweitert werden.

Ho Chi Minh City → Perth – Vietnam Airlines 787-10 Business Class

Für den Weiterflug bin ich bewusst früh zum Gate gegangen, um die Business Class noch leer fotografieren zu können. Überraschend war eine zusätzliche Sicherheitskontrolle direkt am Gate, bei der stichprobenartig Taschen auf Wasserflaschen geprüft wurden – bei mir allerdings ohne weiteres Interesse.

Beim Boarding stand ich allein in der Business-Class-Schlange und konnte als Erster einsteigen. Das Sitzpolster wurde direkt vorbereitet, anschließend folgten Champagner, Handtücher und die Essensabfrage – alles noch vor Abschluss des Boardings.

Geflogen wurde mit einem 787-10 Dreamliner. Die Business Class war extrem schwach ausgelastet: drei belegte Sitze von insgesamt 24. Drei Crewmitglieder (inkl. Purser) kümmerten sich entsprechend aufmerksam um uns.

Der Abflug erfolgte pünktlich. Nach Erreichen der Reiseflughöhe wurden Nüsse und Getränke serviert, etwa 15–20 Minuten später begann bereits der Hauptservice.

Ich habe mich bewusst für das vietnamesische Menü entschieden. Vorspeise und Hauptgang waren sehr gut, insbesondere der Hauptgang hat mich positiv überrascht. Die Suppe war geschmacklich für mich eher nicht nachvollziehbar, dafür war das restliche Menü überzeugend. Dessert mit Eis und Obst – klassisch, solide.

Menü

Mittagessen

Snack

Bereits zu Beginn wurde darauf hingewiesen, dass zusätzliche Gerichte während des gesamten Fluges bestellt werden können. Ich habe später noch die Instant-Reisnudelsuppe probiert – ebenfalls sehr lecker und fast auf Augenhöhe mit dem Hauptgang.

Das Entertainment System funktionierte problemlos, mit großer Filmauswahl, allerdings ohne Internet. Bei rund sieben Stunden Flugzeit verging die Zeit insgesamt recht schnell.

Kurzfazit zu den Flügen

Zwei insgesamt sehr unspektakuläre, aber angenehme Flüge:

• freundlicher, aufmerksamer Service

• ausreichend Getränke

• überraschend gutes Essen auf beiden Strecken

Ist Vietnam Airlines meine Airline der ersten Wahl?
Eher nicht.

Würde ich wieder einsteigen, wenn sich die Gelegenheit ergibt?
Ja, ohne Zögern.

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Von Perth nach Iguazú

Aufenthalt in Perth

Es war mein erstes Mal in Perth – und ich war ehrlich gesagt sehr positiv überrascht.
Die Stadt hat mir ausgesprochen gut gefallen, sogar besser als Sydney oder Melbourne. Die Tage vergingen schnell, ich bin ein wenig herumgefahren, war am Strand und habe die Stadt einfach wirken lassen.

Perth ist kein klassischer Urlaubsort, bei dem man sagen würde, hier müsse man unbedingt eine ganze Woche verbringen. Aber es ist eine sehr lebenswerte, angenehme Stadt – ruhig, offen und entspannt. Für mich definitiv ein Ort, den ich so nicht erwartet hatte.

Der Flughafen Perth & Lounges

Die Anreise zum Flughafen erfolgte mit der Bahn. Vom Hauptbahnhof aus ging es reibungslos in etwa 20 Minuten für 5,20 AUD (ca. 3 €) zum Airport.

Am Flughafen angekommen musste ich zunächst zum Schalter von South African Airways, da der Online-Check-in nur für den ersten Flug funktionierte, nicht jedoch für den Weiterflug nach São Paulo. Ich war über drei Stunden vor Abflug dort – der Schalter wurde dennoch gerade geöffnet. Ohne große Fragen bekam ich meine Bordkarten und konnte sogar noch den Sitzplatz wechseln, da die Maschine nur zu rund 60 % ausgelastet war. Ich wählte einen Fensterplatz, der Nebenplatz blieb frei.

Die Security verlief extrem schnell: neue Scanner, nichts auspacken, nach weniger als fünf Minuten war ich airside.

South African Airways nutzt in Perth die Air-New-Zealand-Lounge. Diese hat mir sehr gut gefallen: ordentliches Essensangebot, verschiedene Sitzbereiche, gut besucht, aber nicht überfüllt. Möglicherweise auch deshalb, weil die Singapore-Airlines-Lounge erst gegen 22:15 Uhr öffnet. Dazu konnte ich nach dem langen Tag auch noch einmal duschen!

Anschließend habe ich mir die Aspire Lounge (Priority Pass) angeschaut – und war extrem positiv überrascht. Das Essensangebot war solide, eine Bar vorhanden, aber das eigentliche Highlight war der Blick: direkter Blick auf die Start- und Landebahn, dazu ein halbrunder Bereich mit towerähnlichen Sitzplätzen am Fenster. Auffällig war ein abgetrennter Bereich exklusiv für Cathay-Pacific-Passagiere.

Zum Schluss ging es noch in die Singapore-Airlines-Lounge. Der Zutritt mit Goldstatus war problemlos. Rückblickend: die beste Singapore-Airlines-SilverKris-Lounge, die ich außerhalb von Singapur erlebt habe. Hervorragendes Essen, extrem freundlicher Service, viel Platz – ich wäre dort am liebsten länger geblieben.

Perth → Johannesburg – South African Airways A340-300 Business Class

Das Boarding begann pünktlich. Die Boarding-Gruppen waren etwas ungewöhnlich, aber logisch: zunächst Passagiere mit Unterstützungsbedarf, dann weitere Gruppen – Business Class war Gruppe 3.

An Bord stellte sich heraus, dass es sich um eine sehr alte Business Class in 2-2-2-Konfiguration handelte. Der Platz neben mir blieb – wie erhofft – frei. Die Business Class war insgesamt nicht voll, der hintere Bereich mit weiteren zwölf Sitzen sogar komplett leer.

Es gab einen Getränkeservice, aber keine Menükarte. Nach dem Start folgten Nüsse, Getränke und eine mündliche Abfrage der Speisen. Die Vorspeise („Seasonal Salad“) entpuppte sich als Rote-Bete-Salat – nicht ganz mein Geschmack. Beim Hauptgang entschied ich mich vorsichtshalber direkt für Beef. Geschmacklich solide.

Zur Nachspeise wurde ungefragt eine Käseplatte mit Kuchen serviert. Da ich keinen Käse esse, wurde diese wieder abgeräumt – vermutlich trotzdem entsorgt :confused:. Der Kuchen war in Ordnung.

Der Sitz ließ sich zwar komplett flach stellen, war mit 1,80 m Körpergröße aber nicht wirklich bequem. Die Unterlage ließ sich nicht fixieren und verrutschte ständig, Kopfkissen und Kopfstütze passten nicht gut zusammen. Die Decke dagegen war richtig gut. Schlaf war möglich, aber nur mit häufigen Unterbrechungen.

Beim Frühstück gab es erneut Überraschungen: abgefragt wurde „warmes Ei oder Continental“, geliefert wurde dennoch das Ei, obwohl ich Continental bestellt hatte. Die Menükarte tauchte plötzlich auf – sie steckte am Sitz. Das Ei-Benedict-ähnliche Gericht war okay, trocken, aber essbar. Müsli statt Cornflakes. Highlight: das Croissant – ungewöhnlich gut, leider ohne Marmelade.

Menü

Abendessen

Frühstück

Umstieg & Lounges in Johannesburg

Der Umstieg verlief extrem reibungslos. Die Beschilderung für den Interkont-Transfer war klar, es folgte eine kurze Passkontrolle (inklusive Stempel) und eine Security, die um 4:30 Uhr morgens quasi leer war. Insgesamt etwa 15 Minuten, davon der Großteil Fußweg.

Zunächst ging es in die South-African-Airways-Lounge. Meine Erinnerung aus früheren Jahren war eher mäßig – umso größer die Überraschung: eine große, weitläufige Lounge mit vielen Sitzbereichen, Arbeitsplätzen, Ruhezone, Duschen, Bar, Essensbereich und Blick aufs Vorfeld.

Das Frühstück war reichhaltig, erneut sehr gute Croissants. Etwas irritierend war, dass sämtliche Getränke – auch Kaffee und Tee – ausschließlich an der Bar ausgegeben wurden. Die Bedienung war nicht besonders schnell, was bei höherem Andrang zu Engpässen führte. Dennoch insgesamt eine sehr solide, positive Lounge.

Die Priority-Pass-Lounges habe ich ebenfalls besucht: zunächst eine kleinere Lounge (Mashonzha) mit wenig Platz, dann die Bidvest Lounge – groß, gutes Angebot, aber zu etwa 80 % ausgelastet. Die Aspire Lounge schließlich war sehr einfach, aber gate-nah, sodass ich dort die letzte halbe Stunde vor dem Boarding verbrachte.

Mashonzha Lounge

Bidvest

Zusammenfassend: Umstieg problemlos, beste Lounge klar die South-African-Airways-Lounge.

Johannesburg → São Paulo – Hi Fly (Wetlease) A330 Business Class

Bereits im Vorfeld gab es eine Benachrichtigung über eine Flugzeitenänderung (+10 Minuten). Überraschender war jedoch der Flugzeugwechsel: Statt einer SAA-A340 kam eine Hi-Fly-A330-Wetlease-Maschine (Malta) zum Einsatz. Hintergrund soll Wartung bei South African Airways gewesen sein, um das Angebot aufrechtzuerhalten – ob das allein der Grund war, weiß ich nicht.

Positiv: 1-2-1-Business-Class-Konfiguration. Beim Boarding stellte sich jedoch heraus, dass die Maschine noch gar nicht angekommen war. Leider gab es keine Information über die Verspätung – sonst wäre ich länger in der Lounge geblieben. Das Boarding verzögerte sich um etwa eine Stunde, Techniker waren an Bord, kurzzeitig kamen Zweifel auf, ob der Flug überhaupt stattfindet. Am Ende: Abflug mit rund 1,5 Stunden Verspätung.

An Bord überwiegend Crew von South African Airways, der Service aber auf einem völlig anderen Niveau als beim ersten Flug. Die Menükarte war sofort vorhanden, die Betreuung sehr aufmerksam. Vorspeise (Salat) diesmal tatsächlich ein Salat, Hauptgang Hähnchen – etwas trocken, aber geschmacklich gut. Dessert erneut Cheesecake, nicht ganz so gut wie auf dem ersten Flug. Und weil ich so nett war, gab es noch das Eis dazu :slight_smile:

Menü

Mittagessen

Der zweite Service vor der Landung bestand aus Carpaccio, Fischcurry und Obst. Alles ordentlich, kein Highlight, aber solide.

Abendessen

Überraschend: Obwohl ein großer Bildschirm vorhanden war, war dieser nicht nutzbar. Entertainment ausschließlich BYOD. Snacks standen in der Galley bereit, Getränke jederzeit verfügbar, aber nicht aktiv angeboten.

Landung in São Paulo mit Verspätung – aber der entscheidende Teil der Reise war geschafft.

Anmerkung / Frage an die Community:
Ich hatte erwartet, dass der Flug eher Richtung Süden (Südpol-Nähe) verläuft. Tatsächlich führte die Route zunächst über Namibia und Angola Richtung Brasilien. Weiß jemand, ob das mit dem Flugzeugtyp A330 zusammenhängt oder mit anderen operativen Bedingungen?

São Paulo → Iguaçu – LATAM A320-200 Premium Economy

Der Weiterflug war ursprünglich ab GRU gebucht. Durch eine Flugplanänderung, über die ich per E-Mail informiert wurde, wurde der Abflug auf CGH verlegt – was ich leider übersehen hatte. Ich hatte nur die zeitliche Änderung wahrgenommen, die für mich in Ordnung war. Erst an der Security in GRU fiel das auf.

Kurzer Panikmoment, Uber gebucht, ca. 45 Minuten Fahrt – dank großzügiger Umsteigezeit (fast drei Stunden) alles machbar. Loungeaufenthalt, dann Boarding.

Es gibt zwei Lounges in CGH. Ich habe mich für die Ambaar Lounge entschieden: eine sehr große Lounge, nicht überfüllt, insgesamt angenehm. Ausreichend Getränke und Essen zur Auswahl.

Am Gate fiel mir auf, dass alle Ansagen ausschließlich auf Portugiesisch waren. Der LATAM-Mitarbeiter hatte offenbar viel Humor – das Publikum hatte sichtlich Spaß. Mein Versuch, die Live-Übersetzung auf dem iPhone zu nutzen, scheiterte leider :neutral_face:.

Der Inlandsflug selbst war unspektakulär: Premium Economy, freier Nebenplatz, Getränk, Chips, Schokoriegel. Nach rund 1:45 h Ankunft in Iguaçu. Uber, Hotel – gegen Mitternacht endlich angekommen.

Zwischenfazit

Ich bin froh, diesen Teil der Reise hinter mir zu haben.
Die Idee, alle Kontinente der Südhalbkugel miteinander zu verbinden, klingt faszinierend – in der Praxis war es vor allem stressig.

Schon der frühere Flug Australien → Südamerika mit LATAM war ähnlich. Keiner der drei Flüge war eine Erfahrung, bei der man sagen würde: Das müsst ihr unbedingt auch machen.
Eher ein klassisches Tick-in-the-Box-Erlebnis: gemacht, verstanden, abgeschlossen.

Von Perth bis Iguaçu war ich insgesamt 38 Stunden unterwegs, mit drei Flügen, sieben Lounges und sehr wenig Schlaf.
Umso schöner war es, endlich anzukommen – und die Zeit in Brasilien genießen zu können.

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Die meisten Routen des SA222 (siehe Historie bei Flight Radar) werden bei nahezu konstanter Latitude geführt. Ich vermute Wetterbedingungen spielen bei deinem Flug eine Rolle. In der Regel ist der Jetstream über Nordatlantik viel stärer als im Süden.

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Schöner Bericht, da fühlt man sich voll dabei. Mir gefällt auch, dass du ein Lounge Hopper bist. Habe ich zuletzt leider zu selten gemacht, wirkt aber inspirierend…

Danke, ich versuche mein Bestes für meine letzte „bekloppte“ Reise (wie es eine Freundin nannte ;)) danach wird es eher nicht mehr um die Reise als Ziel gehen, sondern um das Ziel :wink:

PS: und es bleibt für mich immer noch nicht verständlich wie groß die Unterschiede zwischen Lounges sein kann. Egal ob in einem Flughagen, oder einer „Marke“ zwischen Flughafen.

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Soweit ich weiß führen alle Flüge zwischen Südafrika und Brasilien dieser gezeigten Route.Ist laut Great Circle Map auch die kürzeste Route.

Die einzigen Flüge Richtung Antarktis sind zwischen Australien und Südamerika. Also SYD, MEL - SCL.

Danke für diesen ausführlichen Bericht. Die SAA Lounge in JNB ist wirklich sehr gut. Auch ich war bei meinem Besuch angenehm überrascht. Und ja anstrengend ist es in der Tat auch wenn alles in C.War froh über ein richtiges Bett nach meinem Höllenritt in JNB und teile dein Fazit. .

Aufenthalt und Flüge in Brasilien

Aufenthalt in Iguazú

Iguazú war für mich in erster Linie das Ziel, die Wasserfälle zu sehen.
Nachdem ich bereits die Niagara-Fälle und die Victoria-Fälle besucht hatte, war das gefühlt der letzte der drei großen Wasserfälle auf meiner persönlichen Bucket List.

Das Ergebnis: fantastisch.

Ich habe mir die Fälle sowohl von der argentinischen als auch von der brasilianischen Seite angeschaut und war schlicht beeindruckt – von der Natur, der Dimension und der Kraft des Wassers. Wie zu erwarten war es zur aktuellen Reisezeit sehr voll, aber es hat sich dennoch absolut gelohnt und ich kann es nur empfehlen.

Gebe ich ein Ranking dieser drei fantastischen Wasserfälle ab? Nein.
Alle drei sind auf ihre eigene Art besonders, und ich kann nur empfehlen, sich – wenn möglich – alle drei anzusehen. :slightly_smiling_face:

Iguazú → São Paulo (CGH) → Rio de Janeiro (SDU) – LATAM A320 Premium Economy

Ich bin frühzeitig vor Abflug zum Flughafen gefahren. Eingecheckt hatte ich bereits online, bei der Security musste lediglich das Laptop ausgepackt werden – iPad und Flüssigkeiten konnten im Rucksack bleiben. Eine Kombination, die ich so bisher auch noch nicht erlebt hatte.

Am Flughafen gibt es zwei Priority-Pass-Lounges. Ich habe mich für The Lounge entschieden: relativ klein, kaum besucht, mit einer kleinen Auswahl an Essen. Entscheidend war für mich aber vor allem die Ruhe.

Beim Boarding war ich mit Premium Economy in Gruppe 1. Eine kleine, unerwartete Begegnung: Hinter mir hörte ich plötzlich eine englische Stimme, die mich ansprach – es war dieselbe Amerikanerin, mit der ich bereits den Hinflug von Rio nach Iguazú geteilt hatte. Auch sie war bei den Wasserfällen gewesen und nun auf dem Rückweg nach São Paulo.

Der erste Flugabschnitt war unspektakulär: Getränk, Chips, Nussriegel. Auffällig positiv blieb die sehr großzügige Beinfreiheit. Ein klarer Vorteil der Premium Economy ist zudem der garantierte Platz fürs Handgepäck – besonders relevant, da die Maschine extrem voll war und viele Koffer noch am Gate eingecheckt werden mussten.

In São Paulo (CGH) bin ich erneut in die Amber Lounge gegangen. Dieses Mal war sie deutlich voller, das Angebot aber identisch. Da der Aufenthalt nur rund eine Stunde betrug, habe ich dort lediglich kurz etwas getrunken und bin dann direkt zum Gate weiter.

Der Weiterflug nach Rio dauerte knapp eine Stunde. Das Boarding ging zügig, der Service bestand aus einem kleinen Snack (Toastie), Nussriegel und Getränk. Ich hatte mir bewusst einen Fensterplatz ausgesucht, um beim Anflug vielleicht etwas von Rio zu sehen – was sich im Nachhinein als eher optimistisch herausstellte. Ohne genau zu wissen, wo man hinschauen muss, ist es schwer, beim Anflug bestimmte Punkte zu erkennen.

Beim Landeanflug wurde ich kurz etwas nervös, da die Wasseroberfläche immer näher kam, bevor wir schließlich sauber aufsetzten. Am nächsten Tag, als ich die Lage des Flughafens gesehen habe, war mir auch klar, warum dort wenig Spielraum bleibt.

Die Ankunft verlief zügig. Uber war etwas komplizierter, da Fahrzeuge den Flughafen offenbar nicht direkt anfahren dürfen. Der Abholpunkt liegt in einem benachbarten Shopping Center (etwa 10 Minuten Fußweg entfernt), aber nach wenigen Minuten war ein Wagen verfügbar, der mich schließlich ins Hotel brachte.

Aufenthalt in Rio de Janeiro

Am ersten Tag habe ich direkt eine geführte Tour gebucht, um die wichtigsten Sehenswürdigkeiten von Rio zu sehen.
Los ging es mit dem Zuckerhut, per Seilbahn bis ganz nach oben, mit entsprechendem Blick über die Stadt. Danach folgte ein kurzer Stopp am Maracanã-Stadion, ein Blick auf die bekannte Karnevalstraße und zum Abschluss natürlich die Christus-Statue. Ich wäre auch gerne ins Stadion gegangen, aber während meines Aufenthalts waren leider keine Tickets verfügbar.

Zuckerhut und Christus-Statue sind ohne Frage beeindruckend – jeder kennt sie, jeder hat sie schon gesehen. Gleichzeitig war es zu dieser Jahreszeit extrem voll. Viele Besucher, viel Gedränge, teilweise recht kompetitiv, wenn es darum ging, überhaupt ein brauchbares Foto zu machen. Trotzdem war die Tour als Überblick gut geeignet.


Ansonsten ist Rio eben eine große Stadt. Die Strände sind beeindruckend, allein schon wegen der Atmosphäre. An der Copacabana liefen gerade die Vorbereitungen für das große New-Year’s-Eve-Konzert mit mehreren hunderttausend Gästen: riesige Bühne, großflächige Sperrungen, alles im Aufbau.

Mein Hotelzimmer hatte einen perfekten Blick auf den Zuckerhut, und von der Dachterrasse konnte ich sogar die Christus-Statue sehen.

Kurzes Fazit dieses Abschnitts

Für mich persönlich bleibt das eindeutig stärkste Erlebnis dieser Etappe Iguazú.
Die Wasserfälle waren außergewöhnlich und etwas, das ich jederzeit wieder machen würde.

Rio war interessant zu sehen – gerade mit Zuckerhut und Christus-Statue – aber für mich persönlich kein Ort, zu dem ich zwingend noch einmal zurückkehren müsste.

Die beiden Flüge in der Premium Economy waren reibungslos – unspektakulär, aber funktional.
Der größte Vorteil der PE war für mich klar die Beinfreiheit und der garantierte Platz fürs Handgepäck. Ich würde Premium Economy jederzeit wieder buchen.

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WAAAAASSSSSSSS??? Ich bin entsetzt.

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Vielleicht kannst du mich ja überzeugen, aber warum findest du es den eine so tolle Stadt?

Von Rio de Janeiro nach Mexiko City

Abflug am frühen Morgen – Rio de Janeiro (GIG)

Der Abflug aus Rio war sehr früh am Morgen angesetzt, sodass ich mich gegen 5 Uhr per Uber auf den Weg zum Flughafen gemacht habe. Trotz Online-Check-in bin ich noch kurz zum Avianca-Counter gegangen, da ich die Bordkarten gerne ausgedruckt haben wollte und außerdem wegen der Lounge nachfragen wollte.

Die Kommunikation gestaltete sich etwas schwierig, da kaum Englisch gesprochen wurde. Mein Handgepäck wurde noch gewogen, am Ende bekam ich aber alle Bordkarten ausgehändigt. Zusätzlich wurde mir eine Lounge genannt, die mir vorher völlig unbekannt war.

Die Security verlief anschließend extrem schnell und effizient. Die Grenzkontrolle hingegen dauerte deutlich länger: Es waren nur zwei Schalter geöffnet, brasilianische Staatsbürger wurden konsequent vorgelassen, während alle anderen warten mussten. Kein Drama – Zeit hatte ich zum Glück ausreichend.

Airside machte ich mich zunächst auf die Suche nach der Star Alliance Lounge, die laut Recherche existieren sollte – sie war allerdings geschlossen. Kein Schild, keine Information, einfach zu.

Daraufhin bin ich in eine benachbarte Plaza Lounge gegangen (auch mit Amex Platinum zugänglich). Meine Bordkarte wurde akzeptiert, sodass ich schließlich dort geblieben bin.
Die Lounge selbst war sehr unspektakulär: Blick auf die Gates, ein kleines Frühstücksangebot, ein paar Snacks. Nichts Besonderes, teilweise sogar etwas „abgerockt“, aber ruhig und funktional – für einen kurzen Aufenthalt ausreichend.

Rio (GIG) → Bogotá – Avianca Business Class (A320neo)

Das Boarding begann entspannt. Wie in Südamerika häufig üblich, wurden zunächst:
• Passagiere mit Unterstützungsbedarf
• Familien mit Kindern
• und gefühlt alle Personen 60+ geboardet – unabhängig davon, ob tatsächlich Hilfe benötigt wurde.

Erst danach folgte die Business Class (Gruppe 1).

An Bord erwartete mich eine 2-2-Bestuhlung, bei der der Mittelsitz blockiert und als Tisch genutzt wurde. Auf jedem Platz lag bereits ein kleines Amenity-Kit (Socken, Augenmaske, Zahnpflege, Ohrstöpsel), dazu Kissen und Decke.
Die Beinfreiheit war sehr ordentlich – vergleichbar mit der Premium Economy von LATAM auf innerlateinamerikanischen Strecken.

Das Entertainment funktionierte ausschließlich über Bring-Your-Own-Device, die Filmauswahl war aber absolut in Ordnung.interessant war das es vor dem Start noch einen Gutschein für kostenfreies Internet gab. Dieses konnte man buchen (19$ für Emails, Social Media) und der Gutschein ersetze genau diese Betrag.

Zum Frühstück konnte man zwischen Omelette mit Käse oder Pancakes wählen. Ich entschied mich für das Omelette – geschmacklich okay, aber nichts Besonderes.

Danach wurde es lange ruhig. Getränke konnte man sich jederzeit in der Galley holen, dort stand auch ein kleiner Snackkorb bereit. Etwa 90 Minuten vor der Landung kam die Crew noch einmal durch die Kabine.

Insgesamt ein sehr entspannter, wenn auch langer Flug – funktional, zuverlässig, mit wenig Interaktion.

Umstieg in Bogotá

In Bogotá angekommen ging es direkt in die Avianca Lounge. Der Flughafen war extrem voll, entsprechend auch die Lounge. Sitzplätze waren Mangelware, ich fand schließlich noch einen Platz in einer Ecke.

Das Angebot war solide:
• warme Speisen
• Getränke
• klassisches Lounge-Setup

Ich war vor zwei Jahren schon einmal hier – grundsätzlich gut, diesmal aber kein Highlight. Aufgrund der Auslastung habe ich auf weiteres Lounge-Hopping verzichtet.

Bogotá → Mexiko City – Avianca Business Class (A320)

Das Boarding folgte exakt demselben Muster wie zuvor: zuerst Familien und 60+, danach Business Class.

Sitz, Service und Konzept waren nahezu identisch zum ersten Flug. Auch hier lagen wieder ein Amenity-Kit sowie Decke und Kissen am Platz bereit. Dieses Mal gab es kein kostenfreies Internet, da die Maschine nicht mit Internet ausgestattet war, nur für das Entertainment gab es Wifi mit identischen Programm wie auf dem ersten Flug.

Das Essen ließ diesmal deutlich länger auf sich warten. Zur Auswahl standen:
• Pasta
• ein Fleischgericht (auf der Karte vom Steward als Schwein deklariert, optisch und geschmacklich eher Rind)

Geschmacklich völlig in Ordnung, aber ebenfalls kein Highlight. Danach wieder das bekannte Bild: wenig Crew-Präsenz, Snackkorb in der Galley, Getränke auf Nachfrage.
Der zweite Getränkeservice und die Snacks kamen etwa 90 Minuten vor der Landung.

Einreise in Mexiko City & Hotel

Die Einreise in Mexiko City verlief extrem schnell – keine Schlange.
Auf die Frage nach der Aufenthaltsdauer antwortete ich: „Acht Stunden, Transit.“ Stempel rein, fertig.

Der Weg zum Courtyard by Marriott Airport Hotel war etwas unübersichtlich ausgeschildert (eigentlich gar nicht ausgeschildert :wink:), aber machbar – und das ohne den Flughafen verlassen zu müssen.

Dank Titanium-Status und eines noch offenen Upgrade-Vouchers bekam ich eine große Suite, dazu einen Getränke- bzw. 10-Dollar-Voucher. Viel genutzt habe ich davon allerdings nicht – ich bin fast direkt ins Bett gefallen.

Das Hotel machte einen sehr guten Eindruck, mehr kann ich dazu aber kaum sagen:
Der nächste Abflug war bereits um 6 Uhr morgens, also ging es gegen 4 Uhr wieder zurück Richtung Terminal.

Kurzes Zwischenfazit

Zwei solide Avianca-Flüge in der Business Class:
• gute Beinfreiheit
• funktionaler Service
• identisches Produkt auf beiden Strecken

Keine Highlights, aber auch keinerlei echte Schwächen.

Der Umstieg in Bogotá verlief problemlos, die Einreise in Mexiko City extrem effizient.
Nach einer kurzen Nacht im Hotel ging es dann weiter mit American Airlines Richtung USA und Europa – dazu im nächsten Post deutlich mehr.

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Ich kenne keine Stadt, welche soviel sehenswertes und erlebenswertes auf einem Fleck aufweist/anbietet: Strände, Berge, Regenwälder, Kultur, Mega City

  • zerklüftete tropische Küstenlandschaft (wie in Thailand oder in Vietnam),
  • dutzende von Kilometer-langen Sandstrände mit geiler Brandung zum Surfen (wie in Australien oder Kalifornien)
  • Berge im Hinterland bis zu 1000m hoch
  • Granithügel soweit das Auge reicht und überall, wo du hochgehst bekommst traumhafte einmalige Aussichten
  • fast unberührte Regenwälder mitten im Stadtgebiet
  • Sommer Badewetter 365 Tage im Jahr
  • eine Bucht wie an der französischen Riviera
  • kultureller Schmelztiegel mit allem was das bringt
  • urbane Vielfalt in einer großen Metropole
  • kulturelles Erbe seit 500 Jahren
  • Drehort für „Vier Fäuste gegen Rio“
  • Karneval, Maracana Stadium, etc. etc.

ich gehe mit jedem eine Wette ein, dass keine Stadt in der Welt soviel auf einem Fleck wie Rio anbietet. die ärgste Konkurrentin ist Kapstadt aber leider auch weit abgeschlagen.

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Das sind alles gute Gründe, aber es bleibt dann doch eine Stadt und mir einfach nicht zugesagt…

PS: Ich wüsste gar nicht ob es die
Lieblingsstadt für mich gibt…

Mich hat Rio auch nicht abgeholt…

Ja die Punkte stimmen schon, aber irgendwie habe ich da nicht so richtig den Wohlfühlfaktor gespürt - mir hat da irgendwie was gefehlt.

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Was hat dir denn gefehlt :wink:
Das erinnert mich an einen Spruch, der nicht jedem gefallen würde.
Mr. Blue hat es gesagt zu Mr. Pink in Reservoir dogs.