Die Guides haben neben der Waffe auch immer Leuchtmunition mit dabei, wobei das nicht wirklich empfohlen wird. Wenn Du falsch zielst und die hinter dem Eisbären runtergeht, kommt er auf Dich zu gerannt.
In Nordamerika sind bear defender weit verbreitet.
Pfeffersprayflaschen ca. Viertel Liter Inhalt und die Dinger sprühen einen
gezielten Strahl bis zu 15 Meter weit.
Es gibt keine Garantie Eisbären zu sehen, wenn Du nach Spitzbergen fährst oder rundherum reist. Manchmal sieht man einige und dann wieder keine. Bei 500 m brauchst Du Dir mit dem Handy keine Illusionen machen. Wenn Eisbären das Ziel sein sollen, würde ich eine Route ins Eis wählen. Dann ist man wahrscheinlich auch im internationalen Gewässer um näher dran zu sein. So ganz nah ist nicht möglich. Das macht niemand. Die Schiffe, die da unterwegs sind, achten im Normalfall auf Tier, Mensch, Sicherheit und Vorschriften. Spitzbergen hat auch außer Eisbären viel zu bieten und ist eine Reise wert. Für gute Eisbärenfotos braucht es eine sehr gute Fotoausrüstung und Glück. Ich war mehrmals mit der MS Hondius unterwegs und kann sie sehr empfehlen. Sehr entspannte Atmosphäre mit Fokus auf Natur. Kein Luxusliner und trotzdem guter Komfort mit internationalen Mitreisenden und sehr kompetenten Guide aus diversen naturwissenschaftlichen Bereichen.
mit einer richtigen Kamera und einem guten Tele un evtl. Stativ.
War einmal mit einem kleinen Schiff dort.
Da hatten wir Glück. eine Eisbärin kam mit 2 Jungen ca 5 m bis zum Schiff. Da geht dann auch ein Handy mit Abstrichen an die Qualität.
um Eisbären mit dem Handy zu fotografieren geht man besser in einen Zoo!!!
Hallöchen !
Als Jäger einige Infos zum Thema, basierend auf eigenen Erfahrungen, u.a. mit Bären.
1.) da auf dem Packeis relatív wenig Fressbares zu finden ist und Bären fast immer fressen wollen gehört auch der Mensch in das Beuteschema vom Bär. Wenn also die Einheimischen schon alle mit Waffe in der Natur unterwegs sind, wird das wohl seinen Grund haben. Es gibt jeden Jahr mehrere Angriffe, teils mit tödlichem Ausgang auch hier in Europa durch den hiesigen Braunbären. Und die sind gerade mal halb so gross wie der Eisbär.
2.) das Abwehrspray wird erfolgreich gegen Bären eingesetzt. Vor allem auch in bewohnten Gegenden. Denn wenn die Kugel mal raus ist aus dem Lauf, fliegt die recht weit und wird irgendwo einschlagen. Bei Langwaffen kann die auch noch nach 2 km tödlich sein.
3.) es gibt Fotoadapter für Handys. Um die 100 €. Damit kann man das Handy gut mit einem Fernglas verbinden. Die geläufigen Ferngläser mit 8-10 x Vergrösserung bringen da schon etwas, aber 500 m sind schon sehr weit. Ich probiere gleich mal ein Fotó zu hochzuladen. Der Bär war ca. 70 m entfernt. Habe selber bei der Jagd probiert mit dem Handy auf grössere Distanzen heranzuzoomen. Viel bringt das nicht.
Hoffe das hat geklappt mit Fotohochladen
Das ist nur ein mittelgrosses Exemplar auf dem Fotó, ca. 150 - 200 kg. Läuft vielleicht noch heute durch die rumänischen Karpaten.
Wenn ich das so lese, fällt mir wenig ein. Es ist echt blöd mit der Natur: Nie tickt die so, wie auf dem Alex in Berlin. Vielleicht sollten die auf Spitzbergen ein paar Eisbären ruhig stellen, damit Touris sich mit denen Arm-in-Arm fotografieren können. Schließlich will Mensch ein paar coole selfies posten.
früher haben die Schiffe gestoppt!
Ich war vor 2 Jahren auf Svalbard mit dem Segelschiff Tilvera (9 Gäste!) unterwegs.
wir haben mehrfach auch Eisbären gesichtet ( aus sicherer Entfernung - min 500m).
Ich kann nur warnen auf eigene Faust loszulaufen - auch mit Waffe.
Die Sache ist ziemlich tricky, um diese Raubtiere notfalls zu verjagen.
Unser Captain war sehr erfahren und immer exrem vorsichtig( hinter jedem Fels könnte plötzlich ein Tier auftauchen) bei den Anlandungen mit dem Dingi. Der Captain ist als erster an Land mit Gewehr und Signalpistole und hat erstmal die Gegend gecheckt, erst dann durften wir vom Dingi( mit noch laufendem Motor) aussteigen.
Für einigermaßen vernünftige Fotos benötigt man schon eine Spiegelreflexkamera mit Stabi und min ein 500mm KB Tele oder Zoom. Wir hatten eine Profi-Fotografin an Bord, die hatte ein Tele mit 600mm Brennweite als Standard..
Für „einigermaßen vernünftige“ Fotos dürfte meines Erachtens eine Kodak Pixpro Travelzoom Kamera mit 40x optischem Zoom für ~200 Euro ausreichend sein, idealerweise in Verbindung mit einem Stativ. Gute oder gar professionelle Fotos, das wiederum ist eine ganz andere Geschichte.
Das Stativ kannst du dir schenken. Da die Eisbären sich bewegen, hast du eh ne verschlusszeit, die du aus der Hand halten kannst.
dann lieber das Geld in eine bessere Kamera investieren. Die Standard „travelzoom“ Kameras sind nicht wirklich besser als ein iPhone Pro. Das iPhone hat zwar weniger Zoom, dafür jede Menge KI, die dir die fehlenden Pixel reinrechnet.
Und das Stativ hat mir bei einem schwankendem Schiff und Polarlichtern nicht wirklich Freude bereitet. Würde Schiff und Stativ auch ausschliessen
