kennt ihr gute Reiseziele ab Frankfurt am Main (FRA), die maximal etwa 3 Flugstunden entfernt sind?
Ich suche vor allem Strandziele in Spanien, Italien, Griechenland oder auf Inseln, die sich gut mit Miles & Morebuchen lassen und bei denen möglichst wenige Meilen und geringe Zuzahlungen anfallen.
Economy ist völlig in Ordnung, wenn es dort besonders günstige Einlösungen gibt. Natürlich interessieren mich auch gute Business-Class-Sweetspots.
Welche Ziele könnt ihr empfehlen und welche Erfahrungen habt ihr mit Meilenbuchungen gemacht?
Also grundsätzlich ändern sich die Verfügbarkeit Tag für Tag und manchmal Stunde zu Stunde, da ist es jetzt unseriös, dir genaue Angaben zu liefern. Was für mich vor ein paar Monaten ging schaut jetzt in der Sommersaison natürlich ganz anders aus.
Hängt u.a. von folgenden Faktoren ab:
wie früh vor dem Flug gebucht wird. Sehr früh sind die Verfügbarkeiten gut, danach eher wenig und last minute wenn Plätze offen sind eher wieder gut (Last Minute ist Risiko und geht natürlich nicht, wenn der Flug voll ist).
Strecke: High Frequency Routes sind immer am einfachsten, das wäre exFrankurt für Strandziele zb PMI, AGP, ATH,…
Ziele wo nur ein Flug pro Tag geht, eher schwierig.
Hochsaison/Nebensaison: das macht den Unterschied, PMI im Februar ist billig, aber du sitzt halt dann im Regen (habe den Fehler selbst gemacht). Im August ist der Flieger hat knallvoll.
Der Geheimtipp: Unpopuläre Ziele nehmen, also gegen den Strom schwimmen, bringt eigentlich immer erfolg. Wenn im Sommer alle in den Süden gehen, geh mal nach Osteuropa und es passt etc etc.
Du siehst es gibt so viele Variablen, einfach mal die Online Suche aufmachen und deine Wunschdaten eingeben und probieren. Falls du ein Wunschziel hast, dann probiere flexible Daten zu suchen.
Im Forum wird regelmäßig darüber berichtet, dass der Abflug von Hbf Köln mit der Bahn als Flugstrecke die Meilenpreise drückt, aber auch andere Bahnhöfe in Deutschland diese Vorteile bringen. Die Zugfahrt lassen viele anscheinend gerne verfallen. Hast du das bei deiner Suche nach Prämienflügen bereits berücksichtigt?
Mir hilft es bei der Suche, zunächst nur nach Hinflügen zu suchen, um einerseits eine Idee von den einzusetzenden Meilen zu haben und andererseits zu sehen, auf welchen Strecken es an welchen Tagen noch Tickets gibt. Danach suche ich nach dem Rückflug wiederum nur als einfachen Flug. M&M zeigt mir häufig keine Verfügbarkeiten an, wenn ich nach Hin- und Rückflug suche.
Sofern du ohne Aufgabegepäck reist, kannst du den Rückflug auch zu einem alternativen Ziel buchen und den zweiten Flugabschnitt verfallen lassen. Das weißt du sicherlich bereits.
Wenn du Strecken identifiziert hast und am gewünschten Reisetag keine Verfügbarkeit angezeigt wird, kannst du, sofern du den Status hast, bei der SEN Hotline anrufen und nach Wartelistenplätzen fragen. Der Einsatz von Meilen und Euro ändert sich nicht in Abhängigkeit vom Reisetag, nur die Verfügbarkeit. Zumindest nicht in der jetzt gesuchten Periode.
Man kann sowieso nicht „den zweiten Flugabschnitt“ verfallen lassen, sondern nur den letzten. Dieses allerdings mit ziemlicher Sicherheit sanktionslos.
Deswegen wird Dir bestimmt nicht das MM Konto gesperrt.
„Verboten“ in dem Sinne ist es auch nicht.
Man muss normalerweise die Coupons so abfliegen wie gebucht, es sei denn Deine Reisepläne haben sich nachweislich geändert. Und diesen „Nachweis“ wird bei Verfall des letzten Segments so gut wie garantiert, niemand einfordern.
Allerdings wollen die Airlines das natürlich gerne unterbinden und lassen sich andere Dinge einfallen um dieses Verfahren schwieriger zu machen. Bei eingechecktem Gepäck gibt es daher Besonderheiten. Mit Handgepäck kannst Du aussteigen wo Du willst und da kräht kein Hahn nach, vorausgesetzt es sind keine weiteren offenen Flüge mehr auf dem Ticket.
Hier im Forum gibt’s sogar Beispiele dafür, dass man sich für das „verfallene“ Stück erfolgreich die nicht angefallenen Steuern und Gebühren erstatten lassen kann.
Wie gesagt: ein letztes Segment auf Deinem Ticket kannst Du immer verfallen lassen. Wie man mit eventuellem Aufgabegepäck umgehen sollte, kommt auf die individuelle Situation an.
Dann gibt es noch den Sonderfall der Bahnsegmente auf einem Ticket. Diese kann man so gut wie immer verfallen lassen, auch am Anfang eines Tickets, weil es keinen systemseitigen Abgleich zwischen Bahn und Airline gibt, ob Du mit einem bestimmten Zu gefahren bist oder nicht, was sowieso komplex wäre, da man auf vielen Strecken noch nicht einmal einen Kontrolleur trifft.
Verstehe die Frage nicht. Was ist „es“?
Du bist in jedem Fall ein „no show“, wenn Du auf einen Flug gebucht bist und dann aber nicht am Gate erscheinst. Konsequenzen hat das nur dann, wenn auf Deinem Flugticket noch weitere Flüge gebucht sind.
Ich empfehle Dir zu diesem Thema die Suchfunktion dieses Forums, weil bereits wirklich sehr viel detailliert zu dieser Frage geschrieben wurde.
Oder stelle Deine Frage konkret mit Beispiel, damit man gezielt darauf antworten kann.
Natürlich nicht. Vielfliegerkonten werden gelegentlich gesperrt, wenn man gegen die grundlegenden Bedingungen verstößt, z.B. kommerziell Meilenflüge für andere bucht oder mit den Meilen Handel treibt. Ab und zu mal einen Flug verfallen lassen führt mit großer Wahrscheinlichkeit eher nicht zu einer Sperre…
Du sagst denen beim Check in dass du dein Gepäck im Frankfurt haben willst und das sollten sie auch machen.
Manchmal sind Diskussionen nötig auf die sollte man sich einstellen. Nicht alle die da sitzen sind fähig oder bereit das umzusetzen.
Idealerweise buchst du dir den Flug so, dass das letzte Segment am nächsten Tag geht, dann sollte es gar kein Problem sein
Kleine Ergänzung zu dem was @kallewirsch schon geschrieben hat:
Idealerweise bucht man seine Flüge so, dass man an dem Flughafen, an dem man seine Reise beenden möchte, einen Aufenthalt über Nacht hat. Dabei gilt im Regelfall, dass Aufenthalte die lediglich bis zu 24h lang sind weiterhin als Transit gelten und nicht als stopover und normalerweise den Flugpreis nicht beeinflussen.
Trotzdem die Warnung hierzu: Es finden sich vereinzelte Berichte darüber, dass sich Check-in Agents im Ausland geweigert haben, das Gepäck nicht bis zum Schluss durchzulabeln, weil etwas anderes angeblich systemseitig nicht geht und/oder nicht erlaubt ist.
Air France hat das sogar in seinen Bedingungen stehen, dass es eine sehr teure Gebühr kostet, wenn man sein Gepäck in CDG haben möchte, obwohl das nicht das Endziel ist. Ob das so durchgesetzt wird, auch bei Aufenthalten über Nacht, ist nicht überliefert.
Auch von amerikanischem Personal wurde schon berichtet, dass sie strikte Anweisung haben, Gepäck bis zum Schluss durchzuchecken.
Normalerweise sollte allerdings auch ein Sicherheitsmechanismus greifen, der dafür sorgt, das Dein Gepäck nicht ohne Dich fliegen darf und vom Weiterflug abgeladen werden muss, wenn Du nicht erscheinst. So etwas würde ich aber nur im absoluten Notfall machen, weil es den Anschlussflug mit einiger Wahrscheinlichkeit verzögert und für viele Unbeteiligte unangenehm sein kann.
Wenn Du ein konkretes Routing hast, kannst Du ja nochmal nachfragen ob dazu passende konkrete Tipps verfügbar sind.
Du könntest auch während des Flugs krank werden, dich am Flughafen „übergeben haben“ etc. und bittest vor Ort das Personal den Koffer auszuhändigen. Schließlich kannst du aufgrund deines Zustands nicht weiterfliegen…
tatsächlich ist das aber nicht zulässig. Das ist der plumpe Versuch der Airlines sich über geltendes Recht hinweg zu setzen. Gut, am Ende ist Recht haben und Recht bekommen zwei Paar Schuhe.
Tatsächlich hat das bei mir aber nie Probleme gegeben und ich habe das durchaus schon öfter gemacht, allerdings früher. Mittlerweile sind aber diese „flieg von sonstwo“ Angebote auch deutlich rarer als zuvor.
Ansonsten stimmt natürlich was Mike sagt, wenn du nicht mitfliegst, sollte das dein Koffer auch nicht… aber bis du den dann hast…
Ditto bei mir. Die Berichte über störrisches Personal am check-in und die AF Gebühr sind tatsächlich relativ neu. Ich konnte es kaum glauben, als ein Mitforist berichtete, dass sich ein check-in Agent in den USA standhaft geweigert hatte, das Gepäck nur bis FRA zu labeln, obwohl dort eine Übernachtung anstand. Neuere Erfahrung (also innerhalb der letzten zwei Jahre) habe ich hier selber nämlich nicht, deshalb wollte ich vorsichtig sein.