Milk Run Alaska Teil 1

No Milk Today?
Ein Milchrennen? Was soll das denn sein?
Der Milk Run bezieht sich auf die tägliche Strecke von Alaska Airlines Flügen, die zwischen Städten im Südosten Alaskas hüpfen und als Lebensader für die Gemeinden dienen, die nicht durch Straßen mit der Außenwelt verbunden sind. Ein Flug entlang zerklüfteter Küsten, an der schroffe Gipfel aus dem Meer ragen und blaue Eisgletscher wieder nach unten fließen.
Ein Flug mit mehreren Zwischenlandungen, es wird sozusagen an jeder Haustür gelandet, wie das der Milchmann früher auch gemacht hat, allerdings mit dem Fahrrad.
Der Hinflug geht über Ketchikan, Wrangell und Petersburg nach Juneau. Den Abschnitt ab Juneau nach Anchorage musste ich getrennt buchen, weil der durchgehende Flug nicht mit AVIOS bezahlt und nur 4 von 6 Stops gebucht werden konnten. Und wenn ich schon so etwas mache dann auch mit allen möglichen Starts und Landungen.
Deshalb geht’s erst am nächsten Tag, nach einer Übernachtung in Juneau, weiter nach Anchorage.
Preis für den Hinflug nach Juneau in der First Class: 16.000 British Airways Avios plus 4,80 €.
Der Flug von Juneau nach Anchorage kostete mich 200 $, Prämienflüge werden weder von BA noch von AA angeboten, also musste ich in den sauren Apfel beissen und Geld rausrücken, allerdings unter Zuhilfenahme eines 53 $-Gutscheins. Wobei 200 $ um einiges günstiger ist als der für einen durchgehend gebuchten Flug mit 4 Stops, wie man im unteren Bild sehen kann.
Insgesamt besuchte ich 6 von 7 möglichen Orten, die vom Milk Run angeflogen werden, nur Sitka fehlt.
Wenn diese Tour 2020 stattgefunden hätte, wäre das Milchrennen nicht im Plan gewesen, weil ich damals noch nichts davon wusste.
Und seit ich das erste Mal davon gelesen habe, wurde die gesamte Planung darauf ausgerichtet, das heisst Seattle kam ans Ende des Urlaubes damit ich erst in den letzten Maitagen so hoch in den Norden reisen konnte - und nicht schon zum Urlaubsbeginn Ende April, als es noch sehr kalt war in Alaska.

Hinflug - 19.5.2022 - AS65
Ich war schon sehr früh wach, um halb 5, und erledigte noch ein paar Kleinigkeiten, hauptsächlich überlegen, ob ich etwas vergessen hätte. Ich hatte gestern abend meinen Koffer im Motel zum “storen” abgegeben und nahm nur das Trolley mit. Ein paar Sachen hatte ich im Auto liegen lassen, damit es darin nicht so aufgeräumt aussieht, während es 2 Tage lang unbewegt am Motel steht. Ausser Unterhose, einer Zahn- und einer Bürste waren nur Fotoapparat, Batterien, Ladegerät und Kabel eingepackt, plus eine zusätzliche Jacke gegen die Kälte, die ich erwartete. Pullover hatte ich schon an - und es war eisekalt am frühen morgen am Flughafen, zu dem mich der Shuttlebusfahrer gebracht hatte.
Bordkarten hatte ich aus der App auf dem Handy, fehlte nur noch ein Besuch in der örtlichen Lounge, um etwas Gebäck und einen Cappucino zu inhalieren. Und natürlich, um zu sehen, wie die seattelige Lounge von innen aussieht, die in San Francisco kannte ich ja schon.
Nach 20 Minuten hatte ich aber keine Lust mehr und ging lieber zum Abfluggate, um vielleicht die eine oder andere Maschine auf ihrem Weg zur Runway zu knipsen.
Das Boarding begann etwas nach der geplanten Zeit, weil noch ein Flight Attendant fehlte und man erst beginnen konnte, wenn alle da sind. Trotzdem war der Abflug pünktlich um 8:44 AM mit der Boeing 737-700 N611AS. Der Flieger war etwas älter und innen abgenutzter als die Maschine, die mich von San Francisco nach Seattle gebracht hatte, aber es war angenehm viel Platz in der “First” - 3. Reihe am Fenster.




Die rechte Seite im Flieger war angeblich die Gute, weil man dort einen wunderbaren Blick auf die canadische und alaskanische Landschaft haben sollte, was ich zunächst nicht ganz glauben konnte, weil ich dachte, alle Fotos müssten gegen die Sonne gemacht werden. Dem war aber nicht so, die Sonne schien von rechts hinten und warf ein wunderbares Licht auf die schneebedeckten Berge. Wobei - ist es nicht toll, das es den ganzen Flug über komplett sonnig war und nicht bewölkt, wie in Seattle in den letzten Tagen?
Wenn Engel reisen, wäre jetzt der passende Spruch, auch wenn ich statt einem Engel eher ein ganz normales Glückskind bin.
Über die Grenze nach Canada und Vancouver Island ging’s nach Norden, immer entlang der Pacific Ranges der Coast Mountains von British Columbia. Wobei einige der Berge aussahen, als wären sie vulkanischen Ursprunges, es waren viele Calderas zu sehen. Wahrscheinlich der Garibaldi vulkanische Gürtel. Wobei ich dachte, Garibaldi wäre so etwas wie ein Thermomix.


Etwas Essbares gab es auch

Kurz vor Ketchikan wurde es wieder grün und nach 100 Minuten Flugzeit erreichten wir den dortigen Airport. Hier und an allen weiteren Flughäfen der Tour dürfen nur erfahrene und eingewiesene Piloten an den Steuerknüppel, weil alle Bahnen in Tälern liegen, bei der Landung geht’s durch recht enge Schneisen und es können alle möglichen bösen Winde auftreten. Heute war es aber wohl ruhig, es flog sich wie auf Schienen.
Der Ketchikan International Airport (KTN) befindet sich auf Gravina Island, einer Insel vor der Stadt. Passagiere, die hier bleiben wollen, müssen mit einer Fähre, die von 6:15 a.m. bis 9:30 p.m. fährt, rüber aufs Festland übersetzen.
Es gibt eine Piste, die 11/29, die 2286 Meter lang sowie 46 Meter breit ist. Die einzige Liniengesellschafr, die hier hin fliegt, ist Alaska Airlines, genau die, mit der ich jetzt gerade hier bin.


Aussteigen war erlaubt ohne wieder durch den Security Check zu müssen. Ich nutzte das, um die Airporttoilette zu besuchen, die doch um einiges bequemer war als das sehr enge Verließ im Flieger. Und ich schaute mir die Runway an, die hier ungewöhnlicherweise bergauf bzw. bergab gebaut ist. Circa 2/3 der Mitflieger stiegen aus und wurden von neuen Gesichtern ersetzt.

Die Uhren wurden umgestellt, es war jetzt Alaskazeit, eine Stunde früher, also ein Zeitgewinn.

Nach 20 Minuten konnte ich wieder in den Flieger, setzte mich neben meine Sitznachbarin, eine alte Dame mit Hund, die 30 Jahre in Petersburg gelebt hatte und jetzt zu einer Feier der norwegischen Einwohner flog. Nach einer knappen Stunde Aufenthalt ging’s wieder in die Lüfte, erwartete Flugzeit nach Wrangell 22 Minuten.


Die Maschine flog nicht hoch bis auf die üblichen 10.000 Meter, sondern blieb recht weit unten, für die paar Minuten lohnt es sich nicht den Sprit für die Steigung zu verbrennen. Hohe Berge, la Montanara für das Objektiv, gab es auch nicht, es konnte also nirgendwo gegen geflogen werden.


Und schon sind wir wieder auf dem Boden der Tatsachen, neben einer Insel, die mir irgendwie bekannt vorkam. Sowas gibt’s wohl häufiger.

Nach einem kurzen Hüpfer ist die nächste Landung in Wrangell (WRG). Hier gibt es eine Bahn, 10/28, die 1828 Meter lang und 46 Meter breit ist. Der Flughafen besteht nur aus ein paar Hütten, aussteigen ist nicht erlaubt, es gehen auch nur 5 Leute von Bord. Hauptsächlich wird Fracht ausgeladen.


Was man nicht für möglich halten sollte: Wrangell ist flächenmäßig die drittgrößte Stadt der USA mit 8.966,7 km² - davon sind aber 95 % unbewohntes Hinterland, wie auch bei den 3 weiteren größten Städten, die alle in Alaska liegen - Sitka, Juneau und Anchorage.
Nach 50 Minuten ging’s weiter - kam mir gar nicht so lange vor, der Stop. Vielleicht hab ich auch ein bißchen geschlafen…


Bis Petersburg (ohne ein Sankt davor) wurden 9 Minuten Flugzeit angesagt, wenn das Wasser tiefer wäre könnte man die kurze Strecke auch schwimmen, oder nen JetSki nehmen.

Meine Sitznachbarin schwärmte mir von einem tollen Berg vor, den es in Petersburg gäbe, muss wohl der im untigen Bild sein, einen anderen ungewöhnlichen Berg habe ich nicht entdeckt, und so genau wusste es die Dame auch nicht.

Landeanflug mit Sicht auf die Runway und schon sind die 9 Minuten Flugzeit um.

Die Gegend rund um das heutige Petersburg ist schon seit über 2000 Jahren bewohnt, ein richtiges Dorf wurde aber erst Ende des 19ten Jahrhundert besiedelt. Der Norweger Peter Buschmann, nach dem der Ort auch benannt worden ist, erbaute hier eine Konservenfabrik, weil es einen sehr hohem Fischreichtum gab, und die Tiere müssen ja irgendwie transportiert werden, auch wenn genügend Eis zur Kühlung vom in der Nähe liegenden Gletscher entnommen wurden. Im Laufe der Zeit kamen so viele Norweger in die Stadt, dass sie auch little Norway genannt wurde. Hat mir alles meine Sitznachbarin erzählt. Auch, dass der norwegische Nationalfeiertag am 17. Mai mindestens 1 Woche lang gefeiert wird und deshalb auch heute, am 19. Mai, die Party noch in Gange ist. And norwegians can party, sagte sie.
Was noch? Petersburg war der zwölftgrößte amerikanische Fischereihafen - und das hier am Ende der Welt.
I like fishing, sagte die Dame neben mir.
i like to eat fish, sagte ich.
Sie schaute mich mit merkwürdigem Blick an und dachte sich wohl was ich denn für ein komischer Typ wäre. Dann stieg sie aus und ich bekam einen neuen Nachbarn, mit dem ich aber nicht geredet habe. Lohnte sich auch nicht, es waren nur noch 27 Minuten bis zum heutigen Ende der Reise, in Juneau.
Zum Flughafen: Der Petersburg James A. Johnson Airport (PSG) ist ähnlich winzig wie der in Wrangell und besteht nur aus ein paar Hütten. Die Bahn 5/23 ist 1,951 Meter lang und 46 Meter breit. Aussteigen war auch hier nicht erlaubt, immerhin durfte ich ein Foto vom Cockpit machen.




Nach einer knappen Stunde ging’s weiter zum letzten Stop dieses Tages, nach Juneau.

Das letzte Ziel des Tages war der Juneau International Airport (JNU). Auch hier wurde wieder ein Anflug durch’s Tal gemacht, aber ohne einen einzigen Wackler und man hatte ein sehr guten Blick auf die Stadt samt Hafen, in dem 4 dicke Pötte lagen. Naja, 1 ganz dicker, 2 ziemlich dicke und 1 nicht so dicker.



Ich hatte ein leichtes Verständigungsproblem mit dem Motel, weshalb kein Shuttlebus kam und ich mich deshalb in ein Taxi setzte, das mich für 21,50 $ bis vor die Haustür fuhr. Das Driftwood sieht zwar durch den hölzernen Stil von aussen gut aus, die Zimmer hätten aber eine Renovierung nötig. Der Fenstervorhang konnte nicht ganz geschlossen werden, es war ein ca. 20 Zentimeter breiter Spalt offen, aber da ich das letzte Fenster am Ende des Ganges hatte, würde mir sowieso niemand beim schlafen zusehen.

Die Stadt liegt entlang der Küste mit mehreren Stadtteilen, wo Platz ist wird gebaut, aber viel Platz ist nicht. Motels gibt es in unmittelbarer Nähe des Airports und in der Stadt, ab 100 € pro Nacht ist man dabei. Um mir etwas interessantes anzusehen wollte ich mir ein Auto mieten, erschrak aber bei den Preisen. Es gibt nur wenige Vermieter und wenig Konkurrenz, weshalb das kleinste Auto, ein Toyota Yaris, für einen Tag 220 $ kosten sollte. Da das für eine Nacht gemietete Hotel einen Shuttle Service von (was ja nicht geklappt hat) und zum Airport anbot und fußläufig vom örtlichen State Capitol entfernt ist, verzichtete ich auf einen fahrbaren Untersatz und würde mir eventuelle landschaftliche Highlights ansehen, wenn ich mit Uli bei einer irgendwann geplanten alaskischen Kreuzfahrt hier vorbei komme. Wobei ich nach dem Anblick der Schiffe hier im Hafen keine Lust mehr auf so ne Kreuzfahrt habe. In so einer kleinen Stadt kommen zeitgleich mindestens 5.000 Leute an, das ist zu viel, sowas will ich nicht für uns.
Juneau kann nicht auf dem Landweg erreicht werden, da alle Straßen irgendwann Sackgassen werden. Verbindungen gibt es nur per Schiff oder Flugzeug. Einwohnerzahl etwas über 30.000. Flächenmäßig ist Juneau die zweitgrößte Stadt der USA mit 8.427,5 km², nach der größten Stadt namens Sitka - mit einer Fläche von 12.460,8 km². Wrangell und Anchorage sind auf Platz 3 und 4, bevor die Städte mit den bekannten Namen wie New York oder Los Angeles auftauchen. Grund für die Größe ist das riesige Hinterland, das den Städten, die eigentlich Dörfer sind, zugerechnet wird.
Das örtliche Capitol, Juneau ist ja die Hauptstadt von Alaska, liegt ein paar Meter oberhalb, war aber auch für mich gut zu erreichen, ohne dass ich ein Sauerstoffzelt brauchte. Es ist daran zu erkennen, dass ist ganz anders aussieht als alle andere Capitöle, eher zweckmäßig und nicht so übertrieben altmodisch, wie es bei vielen anderen ist. Drinnen waren keinerlei Kontrollen, ich war aber nur kurz auf den ersten Metern im Inneren, hab den Staatssiegelteppich geknipst und die Toilette besucht. Das war’s dann auch schon wieder, ohne Kuppel ist innen nix zu sehen.
Das war mein 49stes Capitol, das 50ste, in Boise, werde ich wohl nie zu Gesicht bekommen, weil - wenn nicht in diesem Urlaub - wann sollte ich dort vorbei kommen. Ist ja auch nicht wirklich wichtig.


Zum Wetter: da es in Seattle sehr kalt und windig war, hatte ich vorsichtshalber einen Pullover und eine zweite Jacke ins Trolley gepackt und wurde durch eine Art Hitzewelle überrascht. 16° und viel Sonne, ich konnte mich im T-Shirt fortbewegen, natürlich nicht ohne eine Jacke mit zu haben. Die Stadt besteht in Hafennähe hauptsächlich aus Restaurants und Saloons, in altmodischem Stil gehalten, so wie es Kreuzfahrer gerne haben. Und ausser denen werden ja nicht viel Touristen hier sein, ausser mir :slight_smile:

Ausser dem Capitol hatte ich nur ein Ziel: die Whale Sculpture, nicht weit vom Hotel entfernt.
Tahku ist eine lebensgroße bronzene Walskulptur eines durchbrechenden Buckels, der sich aus einem Infinity-Pool erhebt. Er erinnert an den 50. Jahrestag der Staatlichkeit Alaskas. Ein tolles Tierchen, ich war begeistert und bestaunte mindestens 2 Stunden lang die viertelstündlichen Wasserausbrüche, es fehlte eigentlich nur die Musik, wie am Bellagio Brunnen.


Der Wal liegt in einem Park, der über einen recht neu aussehenden Boardwalk zu erreichen ist. Ich vermute dass es hier tagsüber, wenn die Kreuzfahrer Ausgang haben, brechend voll sein wird. Angeblich kommen 1 Million Besucher hier pro Jahr vorbei.
Unterwegs begegnet man noch diesem künstlerischen Kanu, das an die ersten Menschen erinnert, die sich von Russland aus bis hier her gekämpft hatten. Wobei es Russland damals noch gar nicht gab und die meisten Einwohner hier eher hawaiianisch aussehen, was aber ja auch nicht sein kann, also wird es mongolisch sein, Eskimos und Hawaiianer sehen sich ja recht ähnlich.


Die Mount Roberts Tramway gibt’’s noch. Die Fahrt bietet Ausblicke auf die Chilkat-Kette, den Gastineau-Kanal, die Innenstadt von Juneau und Douglas Island.
Preis für Erwachsene: 35 $ - geöffnet ist von 8 AM bis 9 PM. Tickets können nicht online geordert werden.
Ich hab ja zum Glück schon alles im Landeanflug gesehen.

Der Mendenhall Gletscher musste ausfallen, so viel Zeit hatte ich nicht. Wobei ich da wohl nicht viel verpasst habe, wie ich am nächsten Tag aus dem Flugzeug heraus sehen konnte. Da gibt es sehr viel Schönere, die sind auf den nächsten Seiten zu bewundern.

Abendessen: Orange Chicken und Kartoffelsalat aus dem Foodland Supermarkt. Etwas anderes gab es dort nicht mehr und auf ein Restaurant hatte ich keine Lust.

Übernachtung: The Driftwood Hotel, Juneau/AK. 91,42 $ für 1 Nacht.

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Schöner Bericht. :slight_smile: Danke fürs Teilen, steht bei mir auch auf der Liste.

Hae mich gerade etwas gewundert, dass es dort Foodland gibt - kannte ich nur als Supermarktkette aus Hawaii. Aber anscheinend haben die nichts miteinander zu tun.

Danke für die tollen Bilder und den Bericht …

Sind völlig unterschiedliche Logos, die Namensgleichheit ist wohl nur Zufall…

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Schöner Bericht! Bin geneigt, den Milk Run nachzumachen, zumal ich in Seattle etwas Zeit rumkriegen muss.

Wie ist deine Erfahrung mit den Business Verfügbarkeiten? Hast du die Flüge sehr langfristig im voraus gebucht? Auf Anhieb konnte ich keine Business Verfügbarkeiten finden. In Eco sind immer 7 Plätze frei, nur das möchte ich mir nicht antun (bei 2,05m).

Den Flug von SEA nach JUN hab ich am 2.11.2021 für den 19.5.2022 gebucht - bei British Airways und mit AVIOS bezahlt. Mit AAdavnatage Meilen war es nicht möglich.
Den Flug von JUN nach ANC habe ich am 2.12.2021 für für den 20.5.2022 direkt bei Alaska Airlines gebucht und bezahlt, war über AVIOS mit der Streckenführung nicht möglich.

Je früher desdo besser also…
Eco ist gar nicht so schlimm, weil die Maschine - jedenfalls zu meiner Zeit - bei weitem nicht sold out war…

Den Rückflug mit Delta habe ich so oft geändert, da kann ich nicht mehr nachverfolgen, wann die Originalbuchung war, wird aber auch im November gewesen sein. Die erforderlichen meilen hatten sich anfangs ständig gemindert, erst später wurden es dann immer mehr…

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Schöner Bericht. Mache ich vielleicht nächstes Jahr, aber dann wohl nach Sitka.

Mal ne’ Frage, lohnt sich Business deiner Meinung nach? Auf deiner geflogenen Strecke gab es bloß 1x was zu essen und sonst nichts? Oder wird auf den kurzen Flügen noch ein Riegel oder was vergeben?
Außer mehr Beinfreiheit und dem einen Essen sehe ich da jetzt nicht so die riesen Vorteile, da extra mehr Meilen auszugeben, daher würde ich mich freuen, wenn du da deine Erfahrungen nochmal kurz niederschreiben könntest :slight_smile:

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Essen gab’s nur auf der langen Strecke von SEA nach KTN, sonst nichts, die Flugzeiten waren ja auch für nen Service zu kurz. Auf Wunsch hast du aber immer etwas zu trinken bekommen.
Also geht’s nur um mehr Beinfreiheit und weniger Leute um einen rum.
Wenn dir das nicht wichtig ist reicht ne eco-Buchung völlig. Kostet ja nur die Hälfte der Meilen.
Bei mir ging’s u.a. auch darum meine Meilen und AVIOS los zu werden, der Einsatz bei Langstreckenflügen lohnt sich ja nicht.
Der gesamte Urlaub bestand deshalb aus insgesamt 20 Starts und Landungen…