Planung: Kurze Japanreise mit dem QR-Deal

Hallo zusammen,

einige von euch haben ja auch das damalige Japan-Angebot mit Qatar Airways gebucht. Ende Februar / Anfang März bin ich für nicht ganz 2 Wochen in Japan, so dass es langsam Zeit für die entsprechende Planung wird. Ich habe bereits einiges zusammengetragen und würde mich über Rückmeldungen zu meinen Überlegungen freuen:

Tag 0: Ankunft Tokio und weiterreise zum Hotel (Nest Hotel Tokyo Yaesu). Dies liegt recht zentral, so dass alles gut erreichbar sein sollte. Hat jemand Ideen für den Nachmittag oder Abend was sich hier anbieten würde oder würdet ihr ein anderes Hotel empfehlen (Budget ca. 100€/Nacht)?

Tag 1: Tokio: Vormittag: Kaiserpalast, Shinjuku (Tokyo Metropolitan Building) / Nachmittag: Meiji Jingu, Yoyoki Park, Harajuku

Tag 2: Tokio: Vormittag: Fischmarkt, Ginza / Nachmittag: Skytree, Sensoji Tempel,

Tag 3: Tokio-Hakone Yumoto: Tagesausflug nach Kuwazu (Kawazu Cherry Blossom Festival) und retour bis Hakone Yumoto (Macht das so Sinn hier zu übernachten oder besser Tag 3 und 4 von Tokio aus pendeln? Wenn ja, hat wer eine Hotelempfehlung)

Tag 4 Hakone Yumoto: Ashi-See + Seilbahn Runde, abends Onsen (gleiches Hotel wie eine Nacht zuvor, sofern sinnvoll)

Tag 5 Hakone Yumoto-Osaka: Hotel in Osaka wäre das The Royal Park Hotel Iconic Osaka-Midosuji oder würdet ihr ein anderes empfehlen? Nachmittag/Abend: Dotonbori

Tag 6 Osaka: Vormittag: Osaka Castle Park / Nachmittag: Umeda Sky Building

Tag 7: Osaka: Tagesausflug nach Kyoto: Fushimi Inari, Arashiyama Bamboo Grove, Kiyomizu-dera

Tag 8: Osaka: Tagesausflug nach Tagesausflug Nara: Nara Park, Todaiji

Tag 9: Osaka: Tagesausflug nach Kobe: tbd

Tag 10: Osaka-Tokio: Nest Hotel Tokyo Yaesu , Shibuya Crossing

Tag 11: Tokio: Vormittag: Uemo Park / Nachmittag: Japan Tower

Tag 12: Letzte Einkäufte und dann zum Flughafen.

Weitere Anmerkungen:

Der obige Ablauf war jetzt eine erste Planung und ist sicherlich noch nicht final ausgearbeitet bzw. optimiert.

Der Japan Rail Pass dürfte sich für mich nicht lohnen, so dass ich Einzeltickets kaufen würde. Lediglich in Tokio würde ich mir ein Mehrtagesticket für die Metro kaufen.

Das Gepäck würde ich von Tokio nach Osaka schicken und nur mit Handgepäck für die beiden Tage in Hakone unterwegs sein. Auf dem Rückweg von Osaka würde ich das Gepäck im Zug mitnehmen.

Was haltet ihr von dem Plan? Ist der so umsetzbar oder ist der Inhalt zuviel bzw. habe ich etwas grundlegendes vergessen?

Vielen Dank und beste Grüße

Ich persönlich würde weniger Zeit in Osaka verbringen bzw. dorthin einen Tagesausflug machen bzw. eine oder zwei Nächte. Osaka hat mir an sich weniger gefallen, aber persönlicher Geschmack. Kyoto hat mir da besser gefallen z.B. für mich war auch Nara mit den umherlaufenden Regen ein Highlight, wenn du Tiere etwas abgewinnen kannst.

Ich bin selber noch in der Planungsphase, da meine Reise erst im April ist. Mein erster Impuls beim Lesen war, dass du in Tokyo noch keine Kirschblüte sehen wirst - und du echt lange in Osaka bist. Ich habe die komplett andere Verteilung gewählt und bin so lange in Kyoto wie du in Osaka und andersherum. Ist am Ende die eigene Erwartungshaltung, was einen interessiert, aber ich unterstelle, dass du in Kyoto das touristische Kernprogramm so nicht schaffen wirst und mindestens noch einen Tag brauchst.

Wie schon in den Beiträgen zuvor- bei unserem Japan Urlaub (2019) mit 19 Übernachtungen waren wir vier Nächte in Kyoto (inclusive Tagesausflug nach Nara) und zwei Nächte in Kyoto. Matsumoto hatte uns damals auch gut gefallen. Wir hatten damals alles mit dem Zug gemacht und hatten für zwei Wochen einen Railpass. In Tokyo gibt es für Touristen einen drei Tages Pass mit denen man beide U Bahn Gesellschaften nutzen kann.

Ich war mittlerweile acht mal in Japan (alles selbst organisiert) und habe ein Jahr in Tokio gelebt. Also hier ein paar Tips (in einem anderen Beitrag habe ich schon mal mehr dazu geschrieben):

Ich würde den gesamten Tokio Block am Ende anhängen. Warum? Weil du dann mehr Zeit zum shoppen hast bzw. das ganze Zeug nicht mitschleppen musst.

Kirschblüten gibt es zu der Zeit nicht aber mit etwas Glück gibt es Ume Blüte (Japanische Pflaume). Dazu recherchieren wo man die am besten ansieht und wann die genau Blühen. Ist mindestens genau so schön wie Kirsche.

Hakone. Wenn man muss? Ist halt ziemlich touristisch und Onsen gibt es “überall”.

Osaka Castle kannst du dir sparen, das ist ein Stahlbeton fake. Lieber Tagesausflug nach Himeji machen (Kobe am retourweg mitnehmen). Das ist eine originalgetreue Holz Burg (die größte erhaltene dazu noch).

Nara reicht ein halber Tag, kann man mit Kyoto kombinieren für die zweite Hälfte. Kyoto brauchst du min. 2 Ganztagesausflüge. Mittlerweile so viele Touristen, dass du ewig viel Zeit verwendest überhaupt irgendwo hinzukommen.

In Osaka wohnen und Tagesausflug nach Kyoto finde ich gut. Osaka ist günstiger und hat kulinarisch mehr zu bieten.

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Ich kann für Japan nur raten, sich weniger auf die Städte zu konzentrieren und mehr auf das dazwischen.

Die meisten Städte haben recht wenig zu bieten - Tokio sollte man mal gesehen/erlebt haben, aber z.B. Osaka hat nicht mehr zu bieten als die Meile am Fluss (und ein beschissenenes Schloss aus Beton). Kyoto kann man anschauen, braucht man aber auch keine 3 Tage.

Lieber mit dem Auto rum fahren und sich treiben lassen, so haben wir z.B. die Alpen, das Matsumoto Castle und Shirakawa-Go entdeckt. Ishigaki ist auch sehr schön.

Ich glaube, wenn ein Amerikaner 2 Wochen in Deutschland ist und sich nur Berlin, Hamburg und München anschaut, hat er sicher auch nicht die Highlights gesehen.

Ich hab noch nie einen Amerikaner gesehen, der zwei Wochen in Deutschland war und nur Berlin, Hamburg, München angeschaut hat :wink:
Vielleicht in den ersten drei Tagen :zany_face:

Sorry für OT, aber der musste einfach sein bei der Vorlage…

Hallo, ersteinmal Glückwunsch, dass Du einen Angebots Flug mit Qatar bekommen hast. Bin selbst nur einmal mit Qatar nach Shanghai geflogen. Sonst sind wir regelmässig mit AF/KLM unterwegs. Der Unterschied ist immens in allen Belangen. Zumindest in der Business Class.

Dein Reiseplan ist doch cool, für 12-13Tage, ich würde allerdings, wie bereits erwähnt für Osaka inkl Kyoto etc 1-2 Tage weniger einplanen und Tokyo +1-2 Tage planen und von dort Tagestrips zB Nikko oder Kamakura machen.

Rundreise übers Land, so wie einige schreiben fände ich für den ersten Japan Trip zu stressig.

Schau mal ob das Citadenes Namba Hotel in Osaka in Dein Budget passt, müsste aktuell so bei 20.000JPY losgehen. Tolles altes Gebäude, alles neu eingerichtet ,grosse Zimmer und zentral.

Viel Spaß

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Hallo, habe 8 Jahre in Japan gelebt, darunter 5 Jahre in Osaka und 3 Jahre in Tokyo. Osaka erschliesst sich für einen Touristen ohne Japanischkenntnisse nur sehr, sehr schwierig. Es gibt zwar viel zu erleben (insbesondere in kulinarischer Hinsicht), aber es ist weder eine touristenfreundliche, noch eine optisch attraktive Stadt. Wenig Osaka und mehr Kyoto kann ich absolut empfehlen. Mir fehlt bei deinem Plan auch Hiroshima, das absolut Wert ist besucht zu werden. Toll finde ich auch Kanazawa. Die Empfehlungen einiger Foristen mehr auf die Provinz und weniger auf die Grossstädte zu setzen macht zu deinem Reisezeitpunkt wenig Sinn. Es ist auch in Japan Winter zu der Zeit, sprich am japanischen Meer hat es meist viel Schnee und auch die japanischen Alpen sind gut zum Skifahren, aber sonst halt eher ein ungünstiger Zeitpunkt zum Besuch. Gleiches gilt für Okinawa, wo es im Februar zum Baden einfach noch zu kalt ist. In Tokyo kann man auch problemlos 3 Wochen verbringen ohne sich zu langweilen, ähnliches gilt für Kyoto. Das Osaka Castle und Sky Umeda Building sind keinen Besuch wert (in Zweiterem sass ich mehrfach in der Woche, da sich das deutsche Konsulat und die Deutsch-Japanische Handelskammer dort befanden). Gerade in Toyko würde ich bis auf den Kaiserpalast, Shinjuku, Meji-Shrine, Yoyogi-Park und Harajuku wenig vorplanen, sich einfach mal treiben lassen ist dort ziemlich spannend und man findet viel Interessantes. Der Ueno-Park ist es definitiv nicht wert besucht zu werden, falls es schon erste Blüten gibt ist der Shinjuku Gyoen (Park) besuchenswert, eine ruhige Oase in der lauten Metropole. Ich weiss nicht wie du dazu stehst, aber Tokyo ist auch bekannt für seine sehr bizarren Tiercafés, wo man von Igeln, über Eulen bis hin zu Capybaras alles streicheln kann. Wenn du hochwertig Sushi essen möchtest, aber nicht die Bank sprengen möchtest empfehle ich das “Kite-Building” neben dem Tokyo Bahnhof, dieses ehemalige Postgebäude hat mit dem Nemuro Hanamaru ein grossartiges Sushirestaurant. In Osaks würde ich unbedingt Udon und Okonomyaki essen, in Tokyo Soba. Man kann zudem an jeder Ecke schnell und günstig essen, oft mit Marken die man an Automaten kauft, daher keine Konversation notwendig. Als tolles Mitbringsel aus Japan kaufe ich immer Keramikmesser, diese sind sehr viel günstiger als bei uns. Tokyu Hands in Shinjuku ist hierfür und für vieles andere ein wahres Einkaufsparadies. Solltest Du noch Fragen haben einfach melden. 日本を楽しんでください (Hab Spass in Japan)

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Ich habe etwa 250 Tage meines Lebens in Kyoto verbracht und habe immer noch nicht alles gesehen. Dies nur zu dem Thema “in Kyoto braucht man keine 3 Tage”. Das ist in etwas so wie “In Berlin hat man in 2 Tagen alles gesehen” .

Stimmt nicht mehr. In den letzten Jahren ist Osaka auch von (westlichen) Touristen überrannt worden. Spätestens seit letztem Jahr wegen der Expo. Mittlerweile nicht anders oder schwieriger als Tokyo oder Kyoto. In den Touristengebieten ist alles Englisch angeschrieben, Personal spricht englisch ect..

Optisch Attraktiv ist subjektiv. Ich finde es authentischer als Kyoto. Kyoto hat etwas von Touristenkitsch weil alles krampfhaft auf traditionell Japanisch gemacht wird. Ja, vieles ist echt aber es wirkt einfach wie ein Disneyland. Für manche mag das schöner sein als eine “normale” Stadt.

Kann ich nicht bestätigen. War einmal im Zuge einer 12 Tage Reise dort, hat sich überhaupt nicht ausgezahlt. Das Highlight war dort Miyajima aber in so einer kurzen Reise nur deswegen hinzufahren finde ich nicht angemessen. Dann lieber Kanazawa einbauen, da gebe ich dir absolut Recht.

Man muss nicht alles sehen. Für das wichtigste und ein paar spezielle Orte reicht 3 Tage vollkommen. Danach dreht man sowieso durch wegen der Massen an Touristen. Das ist wie Venedig in der Hauptsaison geworden. Ich war 2015 das erste mal dort, damals schon waren die Busse komplett voll mit Touristen, mittlerweile (2024/25) so voll, dass man 3 Busse warten muss bis man überhaupt rein kommt. Auf den bekannten Straßen mehr Toursiten als Einheimische ect… Freiweillig gehe ich dort nicht mehr hin.

In Tokio kann auch man Jahre verbringen und noch immer nicht “alles” gesehen haben…

Ich würde aus Tokio noch nach Nikko gehen (Unesco Weltkulturerbe), ist gut mit dem Zug als daytrip machbar, lohnt sich absolut, dann sieht man auch mal das ländliche Japan.

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Bamboo Grove und Senso-Ji sind ab Sonnenaufgang geöffnet,Fushimi-Inari 24/7.Ich war 6.30 Uhr dort,etwa 20 Leute in der gesamten Anlage.Nachdem ich vorher nachmittags dort war,da waren es bestimmt 1000.Sei vor den Touristenbussen da,wenn möglich,sonst hast Du nur Menschen auf deinen Fotos,so wie von Radry bereits gesagt.Hotel in Kyoto statt Osaka empfehle ich daher.Wenn man in Kyoto jemanden fragt bzgl. Geishas usw.sagen die :Das echte nur bei uns.Peer war auch gerade wieder in Japan und kann Dir sicher auch Tipps geben.

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