Rückflug ausfallen lassen - KLM .... Neuberechnung des Ticketpreises?

Hallo,
bei Lufthansa ist es ja bekannt, das die Hin- und Rückflugtickets günstiger sind als nur z.B. ein Hinflugticket (OneWay)
Ich habe jetzt ein KLM ticket, wo ich zwar kostenlos den Rückflug im Augenblick umbuchen kann … diesen aber im Grunde nun nicht mehr brauche!
Findet da auch ähnlich wie bei LH eine Neuberechnung des Flugpreises statt im Nachgang?
Hat jemand Erfahrungen aus der letzten Zeit?

Aus eigener Erfahrung in der Vergangenheit damit noch nie Probleme gehabt bei Skyteam allgemein.
Gilt dann einfach als No Show, kann ja passieren :wink:
Bei LH hat es auch schon mal geklappt ohne Nachberechnung etc allerdings mit 1x Nacht Zwischenstopp.

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Habe öfters KLM und AF Schachtelflüge gebucht und den Rückflug irgendwann in die Zukunft gebucht. Auch bei Nichtnutzung niemals Probleme gehabt.

Moment: was heisst hier „ähnlich wie bei LH“?

Es gibt Airlines die bei no-show versuchen, eine Penalty zu berechnen - meines Wissens in Asien. Europäische Airlines haben bisher davon abgesehen. Was jetzt in der Krise ist, weiss keiner!

Mit meinem begrenzten juristischen Verständnis, dürfte es schwierig werden diese Forderung einzubringen: beim Kauf hast du nur zugestimmt, den Kaufbetrag zu begleichen. Etwas nachbuchen ist nicht so ein einfach möglich! Bei Kauf über OTA noch schwieriger…

Ausserdem: wieso dafür eine Strafe bezahlen, dass ich eine Dienstleistung, die vollständig bezahlt ist, einen Teil nicht in Anspruch nehme? Dann müssten die Airlines nachweisen, dass sie durch das Nichtnutzen des Rückflugs einen Nachteil hätten, dessen Kosten sie hier in Rechnung stellen… Welchen Nachteil hat ein bezahlter leerer Sitzplatz? Wenn 100 Leute das im gleichen Flieger machen, dass sie dann gar nicht fliegen müssten? Ja die Frage stellte sich bisher nicht, aber im Moment ist alles möglich…

Nur eben nicht umsetzbar, also keine Angst!

Es gab den einen Fall, wo die LH bei einem Kunden eine Neuberechnung vorgenommen hat, der das letzte Segment eines Flugs verfallen ließ und in der Zeit dieses nicht genutzten Segments einen anderen Flug von LH geflogen ist.

Der Kunde hat nicht gezahlt und wurde von LH verklagt. LH hat argumentiert, dass er das Segment von vorne herein nie fliegen wollte. Die Klage wurde aber m.W. abgewiesen und LH hat es dann nicht weiter verfolgt.

um das geht es doch hier nicht!! Hier geht’s nur um das Ausfallen Lassen des Rückflugs!

Klage gegen den Passagier wurde nicht abgewiesen! Ja sogar ausdrücklich an den Richter zur Entscheidung herangetragen!
In dem Fall war der Gast so dumm und hat bei LH ein neues Ticket PARALLEL zum Flug gebucht in dem er eigentlich sitzen sollte. Ausserdem war es Langstrecke und C, wo durch die Ausnutzung eines andere Marktes einige tausend Euros gespart werden konnten.

Die Neuberechnung der LH wurde vom Gericht aus Transparenzgründen kassiert. Vielmehr hätte LH dem Kunden während der Buchung darauf hinweisen müssen, welche Folgen das auslassen des letzten legs hat - und zwar nicht nur „Neuberechnung“ sondern gleiche ein transparent berechneter Betrag! Also nicht „Sie müssen 1500€ bezahlen, wenn sie FRA-OSL nicht nutzen“, sondern "Sie müssen folgenden Betrag bezahlen wenn Sie XXX-YYY nicht nutzen: und dann nachvollziehbar, welcher Preis im Moment gilt, wenn man irgendeine leg ausfallen lässt - das ist praktisch nicht umsetzbar, weshalb LH das auch nicht machen wird!