Testen des BER - Komparse für 6 Stunden

Hallo,

das wird wohl einer der ungewöhnlichsten Reisenberichte sein, den ich habe eingecheckt, bin durch die Security gegangen und habe sogar gebordet… aber nur einen Bus und bin dann über den Flughafen gefahren. Aber nun mal der Reihenfolge nach…

Wie wir alle Wissen soll der BER Ende Oktober eröffnen. Ich hatte mich daher schon vor einigen Monaten as Komparse beworben. Aufgrund der Corona Situation gab es vor ein paar Wochen die Info, das alle Anmeldungen ungültig werden und man sich neu anmelden muss. Hintergrund ist, dass eine geringere Anzahl an Komparsen am Tag erlabt sind als ursprünglich angemeldet und zugesagt.
Gesagt - getan und heute war mein „Einsatz“. Wie ich erst am Morgen erfahren hatten, war das auch der erste Tag mit ca. 400 Komparsen die NICHT zu den Baufirmen gehört haben.

Nach der Anreise, mit RB zum Flughafen Schönefeld und einem Shuttle-Bus zum BER Terminal 1&2, musste macn sich erst einmal anmelden. Dazu hab es eine „grüne Weste“ (welches die Komparsen gekennzeichnet hatte), eine ID Karte und ein kleines Geschenk (Turnbeutel, Getränkeflasche, Kugelschreiber, Schüsselanhänger). An der nächsten Station bekam jeder ein Luncpaket (2 x Sandwich, Apfel, Müsli- und Schokoriegel). Danach bekam jeder eine Aufagbe zugeordent.
Ursprüunglich hiess es, dass man zwei Abflüge und Ankünfte am Tag hat. In meinem Fall wurde mir eine Reise mit „El Al“ zugerondet. Damit wurde mir dann mitgeteilt, dass ich nur EINE Reise 'tätigen" werde, da die Sicherheitsvorkehrungen bei Reisen mit El Al bzw. nach Israel erhöht sind.
Dieses und weitere Informationen, z.B. wie viel Gepäck man aufgeben soll, waren in dem Informationspaket entalten, welches ich an der Station bekommen hatte. Zuletzt gab es noch eine kurze Einweisung an die Gruppe und danach war man dann „frei gegeben“ um den Flughafen zu erkundigen.

Mit Startschuss des Tests (11:30) und dem öffnen des Check-In Schalters war der Prozess wie für einen normalen Flug. Man stand in der Reihe und warte auf den Check-In. Man wurde zu den Gründen der Reise nach Israel befragt, gab sein Gepäck auf und bekam einen Bording Pass. Ich musste z.B. auch Speergepäck aufgeben und schon wurde ein Problem erkannt, weil Informationen fehlten. Bei anderen Reisenden wurde z.B. die Aufgabe von Waffen getestet bei denen dann Polizeibeamte anwesend sein müssen.
Weiter ging es zur Security, und leider war die auch wie in der Realität; langsam und überlaufen. Und auch hier gab es immer wieder Nachfragen zu Passagieren deren Flug zeitnah abfliegen würde, so dass diese bevorzugt behandelt wurden. Nach der Security musste ich weiter zur Passkontrolle. Die elektronischen Kontrollen liefen einwandfrei und man konnte dann zum Gate gehen. Da war dann eine finale Kontrolle, so wie bei El Al Flügen üblich.
Das Borden lief auch unproblematisch. Man konnte in bereitstehende Busse steigen nd war sozusagen an „Bord“.
Da man neben der Abreise auch eine „Einreise“ simulierte, sollten ich ein Passagier aus Dublin sein, der mit LH ankommt. da dieser aber erst einige Minuten später ankommen sollte, das wir im Bus sassen, gab es noch eine Rundfahrt über das Flughafengelände, inkl. einigen Interssanten Informationen. Am Ankunftsgate angekommen, wurdne wir informiert das unser Flieger Verspätung hat und wir im Bus warten mussten. Danach durften wir dann doch irgendwann aussteigen und mussten noch einmal durh die Passkontrolle. Dieses Mal nahm die die Variante mt den Beamten, aber auch das lief einwandfrei. Zum Abschluss zum Gepäckband und damit war man dann „entlassen“. D.h. zum Ausgang, Weste und Karte abgeben und den Feedbackbogen.

Was kann ich nun zum BER sagen… Ich war überrascht das wirkliche ALLE Prozesse wir später (mit Beamten des Bundesgrenzschutzes, Security etc) geübt wurden. Grundsätzlich lief nicht alles gut und es gibt garantiert noch einigs zu Verbesssern. Aber ich hätte mit mehr Problemen gerechnet. Auch ist der Fluhafen noch nicht überall „Fertig“, also gerade bei Shops und Restaurants wird noch kräftigt gebaut. wird das die Eröffnung verzögern? ich glaube es kaum!
Im Vergleich zu Tegel ist dieser Flughafen ein Gewinn. die Wege sind klar und es gibt ausreichend Platz. Und da ich erwarte, das der BER selten für einen Umstieg verwendet wird (eher Start oder Ziel einer Reise) sollte jeder sich schnell dort zurecht finden.
Das einzige Manko was ich sehe ist die Anzahl an „Steckdosen“. In der heutigen Zeit mit Handy, Tablet etc. braucht jeder Strom. Aber dieses war an den Gates wirklich Mangelware. ich hoffe, dass sich die Betreiber da noch etwas einfallen lassen.

Ich bin gespannt wann ich mal wirklich vom BER fliegen werden. aber das war soweit eine Interessante Erfahrung,

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Hi Ingo,

wirklich sehr interessant. Vielen Dank für dein Erfahrungsbericht!

Danke fuer den interessanten Bericht - (Anmerkung: es gibt „Spellcheck“, der Fehler bemerkt und dafuer Verbesserungsvorschlaege macht!)