BGH-Urteil zu Lufthansa + neue ABB – kann man jetzt Segmente skippen? Auch bei Meilen?

Mir ist die Entschädigung eher egal, mir geht es darum, dass die Lufthansa sich an ihre ABBs hält. Ich sehe es nur nicht wirklich zielführend wenn ich nur um 30% des Preises zu zahlen erst nach Oslo fliegen muss, um dann wieder nach Zürich/Frankfurt zurückzufliegen.

Wenn ich beispielsweise von Düsseldorf über Frankfurt nach Berlin mit dem Zug buche, ist es egal ob ich in Düsseldorf, Köln, Frankfurt oder Erfurt einsteige. Und so sollte es auch beim Flieger sein, bzw. ist es indirekt, wenn man in DE/AT lebt - laut ABB.

Wie wäre im genannten Fall die Vorgehensweise um an “600 € und motiviertere Crew” zu kommen?

War der neu aufgerufene Preis für die Änderung auch schon bei der Flugbuchung genannt?

Viele Tierarztpraxen bieten eine Einlagerung des verstorbenen Tieres an.
Gekühlt geht das für Monate. Bei Rosengarten hat sich das Serviceprofil aufgrund von
Personalmangel leider sehr verschlechtert in den letzten Jahren.

Die Nachzahlung verweigern und somit von LH stehen gelassen werden, Ersatzflüge auf eigene Kosten mit anderer Airline (es wurde in diesem Fall pauschalisiert, dass die Crews der Lufthansa eher unmotiviert sind) und im Nachhinein die 600€ Entschädigung fürs stehen gelassen werden sowie die Kosten für die Ersatzflüge einklagen.

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Danke.

Bucht man dann für die Ersatzbeförderung besser nur den Hinflug oder gleich Hin- und Rückflug?

Das ist halt nicht immer praxisnah. Dass man am selben Tag, wenige Stunden vor Abflug, Ersatzflüge mit Verfügbarkeit findet ist nicht selbstverständlich. Bei manchen Verbindungen gibt es vielleicht gar keine gleichwertige Alternative und dann ist ein langwieriger Rechtsstreit vorprogrammiert.

Klar, gerade bei kleinen Flughäfen kann das schwierig werden. Wollte mit meinem Post aber auch nur den Sachverhalt erklären.

Hätte ich nicht besser ausdrücken können!
Genau meine Meinung!
Für den Anwalt ist das täglich Brot und zwar im wahrsten Sinne des Wortes, das Risiko liegt beim Mandanten. Mal abgesehen von dem Stress eines Verfahrens, verlierst du und hast keine RSV Deckung, stehst du da, der Anwalt wird für seine Arbeit aber immer entlohnt, unabhängig des Ausgangs.

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Beides denn ich wollte ja die Strecke fliegen. Ich hatte nach meiner Rückkehr einen Termin in Oslo und das habe ich dann auch wahrgenommen

Gehört das zum Thema ? Ich zeigte ein Beispiel auf, dass für mich der Grund war meinen Flug zu ändern.

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Nicht zwingend, aber da ich nahe dieser Branche arbeite, bin ich oft mit einer Menge Unwissenheit
und Unsicherheit konfrontiert. Ein Gespräch mit meinen Klienten vorneweg beseitigt oft eine Menge Probleme.
Nimm es als gut gemeinten Rat, sollten noch mehr Tiere in Deinem Haushalt leben.

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Bzgl. Gepäck + ggf. letztes Leg auslassen:

Vorhin beim CheckIn in GRU wurde ich von der LH-Mitarbeiterin gefragt, ob ich mein Gepäck bis ZRH durchgecheckt haben möchte, oder schon in FRA benötige.
Hatte ich so auch noch nicht.

Das macht es dann natürlich einfach.

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Eine Alternative kann sein bei Miles and More an einem der Bahnhöfe zu starten. Bei mir hat der Flug in Business ab ZAQ weniger gekostet als Economy ab FRA. Rückflug dann nach XER weil keine extra Steuern für den Bus. Geringe Meilen meist auch nach LUX. Ab FRA ist es ja meist günstiger ein Cashticket zu buchen. Komisches System.

Mit etwas Vorlaufzeit werde ich aber mal versuchen ob man aus einem OSL Tarif bei der Lufthansa rauskommt :slightly_smiling_face:

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Bekomme ich von der Lufthansa eigentlich eine Gutschrift, wenn ich einen Flug statt in Frankfurt in Oslo antrete? :sweat_smile:

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Selbstverständlich. Allerdings ist die negativ. Darfst daher pro gutgeschriebenem Euro 2 Euro zahlen um sie zu kriegen.

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Wir haben von einem Leser gerade die Meldung erhalten, dass nun auch mit Miles&More-Ticket auf Anfrage das erste Segment gestrichen wurde.

Womöglich hat LH nun also die (internen) Richtlinien nochmal überarbeitet, um die es im Ursprungspost ging.

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Danke für die Info, aber ich dachte, dass die ABB ja Inzwischen doch wieder strikter wurden, oder nicht? Jetzt würde mich doch mal interessieren, wie es in meinem Fall berechnet werden würde oder welche Optionen wir hätten.

Wir fliegen auf der neuen Strecke FRA-KUL in C ende Oktober. Ab FRA gab es lediglich Basic und Basic Plus. Basic Plus liegt hier bei 74.691 Meilen + 487,56 EUR. Ab Straßburg (Bus) gibt es aber auch den Flex Tarif für 58.349 Meilen + 407,56 EUR. Somit flexibel bei 16.252 Meilen + 80,00 EUR Ersparnis. Da wir mit einem 7-Monate alten Kind reisen, wäre es natürlich toll, wenn wir die 2,5h Busfahrt irgendwie ausfallen lassen könnten. Ich würde sogar den Aufpreis von 80,00 EUR dafür bezahlen, aber wie wird das bei den Meilen berechnet? Könnte ich vorher anfragen, wie viel mehr es kosten würde, wenn wir SXB ausfallen lassen? Den Flex Tarif möchte ich auf keinen Fall verlieren - da der junge Mann jetzt erst 3 Wochen alt ist, ist das ganze noch sehr unsicher.

Glaubt ihr ein Anruf bei der Hotline würde etwas bringen?

Es wurde ja bereits mehrfach hier im Forum darauf hingewiesen, dass das Weglassen des ersten Segments nur unter ganz bestimmten Umständen möglich ist, nämlich dann, wenn sich Reisepläne nach der Buchung grundlegend verändern. Im Prinzip muss man also glaubhaft machen, dass man zunächst ab SXB gebucht hatte, weil man auf jeden Fall ab dort reisen wollte. Dann muss man erklären, inwieweit sich im weiteren Verlauf die persönlichen Reiseumstände verändert haben, dass man das Segement ab SXB nicht mehr benötigt oder sogar nicht mehr antreten kann. Was hierbei akzeptable Umstände sein könnten, wurden teilweise auch bereits andiskutiert, ich kann darüber aber aus persönlicher Erfahrung keine Aussage machen.

Was aber zu 100% kontraproduktiv ist und in jedem Fall vermieden werden sollte, ist bereits jetzt im Voraus diese Frage mit der Hotline zu diskutieren. Damit würdest Du Dich ja outen, dass Du eigentlich nur ab SXB gebucht hast/buchen willst, weil es billiger ist und die Konditionen besser sind und eigentlich nie vor hattest, dieses Segment auch tatsächlich zu nutzen.

Und diesen Umständen ist das Weglassen des ersten Segments nicht zulässig.

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Ok, danke dir. Dann halte ich einfach mal die Füße still. Es wär auch kein Problem das ganze ab Straßburg zu machen - wir wohnen ziemlich genau in der Mitte und SXB ist für uns tatsächlich ein plausibler Abfahrtsort. Ggf. gibt es kurz vorher ja tatsächlich einen plausiblen Grund, der akzeptiert wird. Wenn nicht, fahren wir eben die 2,5h Bus - für die Flexibilität ist das ok und ein für uns dennoch guter Deal und besser als ab OSL, BUD etc.

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Habe letzten Monat die LH auf die Kosten der Ersatzbeförderung verklagt, nachdem ich in MUC stehen gelassen wurde. Award-Ticket, erstes Leg konnte nicht wahrgenommen werden.

Man hat vorm AG Köln dann ohne sich zur Sache einzulassen komplett und inkl. 600 EUR Kompensation bezahlt. Vielleicht hat die Rechtsabteilung ja daraufhin die Anpassung der Policy veranlasst.

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