Sehe ich ja genauso, ich sage nur wie die argumentieren werden, nicht, dass sie damit auch richtig liegen. Für mich ist das genauso ein Unding wie bekotzte Sitze…
Sehenden Auges aus reiner Profitgier so eine Route anzubieten und beten, dass es gut geht… das ist nicht mal einem LCC würdig.
Hier reden wir mal wirklich von gerechtfertigter Entschädigung und nicht vor “was kann ich noch für mich rausholen”.
EW wird aber natürlich alles versuchen, sich so schadlos wie möglich zu halten.
Also was machst du als EW? Du ziehst erstmal durch und hoffst, dass die Leute sich dann abwimmeln lassen bzw. die, die es ganz drauf ankommen lassen, kriegen einen Vergleich in einer Sammelklage - was am Ende immer noch günstiger sein wird als gar nicht zu fliegen.
Das ist reines Kalkül auf dem Rücken der Passagiere, da kann man eigentlich nur solidarisch sein und EW meiden wo es geht. (Wenn da nicht die 400 QP wären für so wenig Geld
)
Hi,
Ich wohne selber in der Einflugschneise Ost von STR und jede Durchgangsstraße oder Güterzug etc erzeugt mehr Lärm wie ein landendes Flugzeug.
Naja, nicht gänzlich vergessen sollte man auch, wer oder was denn aktuell der “Unsicherheitsfaktor” in der Region ist. In der Region selbst sehe ich keine allzu gravierenden Veränderungen der Situation (wobei damit nichts schöngeredet werden soll!). Für die aktuell sicherlich berechtigte Abkehr einiger europäischer Fluggesellschaften von der Route über den Irak hat aber nicht zuletzt der amerikanische Präsident gesorgt. Und was von der Langfristigkeit seiner Entscheidungen zu halten ist durften wir in den letzten 13 Monaten alle erfahren. Von daher kann morgen auch schon wieder alles ganz anders sein. Leider lässt sich eine Flugplanung und ein ökonomischer Betrieb einer Verbindung, was die Planung des eingesetzten Fluggerätes mit einschliesst, nicht von der Tagesform eines US-Präsidenten abhängig machen.
Ich werde am Wochenende voraussichtlich selbst betroffen sein. Glücklicherweise habe habe ich (als “grob am Rhein ansässig”) dieses Mal ab/bis Köln gebucht. Von daher voraussichtlich “nur” Verspätung und kein Bustransfer. Ich flog zuletzt aber auch einige Male ab/bis Stuttgart. Das Problem liegt für mich (andere mögen das anders sehen) im fehlenden Pragmatismus deutscher Behörden und Gerichte. Was ist für die Anwohner der Einflugschneise in Stuttgart unzumutbar, was für die Anwohner in Köln aber zumutbar ist? Ja, es muss nicht überall 24 Stunden am Tag geflogen werden. Aber temporär besondere Situationen sollten auch temporär ermöglicht werden, trotz Nachtflugverbot.
ob das jetzt an Trump, Gaza, Israel, Türkei, Syrien, Iran oder Irak liegt ist doch völlig irrelevant - nichts davon ist überraschend! Fakt ist doch, dass das so knapp kalkuliert ist, dass jede „kleine“ Unregelmäßigkeit zu Problemen führt. Oder haben andere Airlines das Problem auch?
Geht schon damit los, dass Eurowings nahezu die einzige europäische Airline ist, die nach DWC fliegt oder geflogen ist - da landen sonst nur ein paar Russenmaschinen, selbst in FMM ist mehr los!
Bzgl. Nachtflug: es ist ja nicht nur Lärm etc., man braucht auch entsprechend Personal - oder glaubst du, die haben Lust, bis 3 Uhr zu warten, nur weil Eurowings meint sparen zu müssen?
Natürlich ist es in Deutschland teilweise lächerlich, wenn ein Flieger wegen 5 Minuten nicht mehr landen darf, aber prinzipiell brauche ich persönlich keine Flüge, die um 2:40 Uhr starten oder um 4 ankommen, wenn eh kein Bus, Zug etc. mehr fährt und ich eigentlich schlafen will (beziehe mich jetzt darauf als Passagier, nicht als Anwohner). Wir sind halt doch nicht Indien.
Eurowings soll den betroffenen Passagieren einfach eine einmalige kostenlose Umbuchung anbieten und gut ist. Kann ja den Rückflug auf LH von DXB umbuchen, dann halt mit Anschluss via FRA/MUC.
Das kann doch nicht so schwierig sein, andere Airlines machen das ja auch.
EW stellt sich seit jeher sehr zickig an, wenn es um die freiwillige Umbuchung auf die LHG Netzwerk-Airlines geht und das machen sie nur unter bestimmten Voraussetzungen.
Ich meine das aus deren Sicht so etwas nur bei Störungen „am Reisetag“ gemacht wird. Längerfristig im Voraus stellen sie sich mit sowas auch nicht unkomplizierter an, als wenn man von FR bei einer Unregelmäßigkeit die Umbuchung auf LH verlangt…
Hätte jetzt auch gedacht, dass dies im vorliegenden Fall kulant gemacht wird, aber die Erfahrungen von Betroffenen sprechen eine andere Sprache. Proaktiv wird’s jedenfalls offenbar schon mal nicht angeboten.
Ich bin selbst auch betroffen gewesen, am Mittwoch auf EW1165 DWC-CGN.
Am Anfang sah es noch so aus, als würden wir es wie DWC-DUS am Dienstag ohne Tankstopp schaffen. Allerdings standen wir dann schon einige Minuten an der Startbahn ohne erkennbaren Grund (vermutlich die Abflugroute). Das zusammen mit einer doch höheren Gegenwindkomponente und Schneefall in CGN hat laut dem Kapitän dazu geführt, dass wir in VIE einen Tankstopp einlegen mussten.
Der Tankstopp ging aber überraschend flott in VIE. Landung 22:45 Abflug: 23:15 Uhr.
Ankunft dann um 00:37 Uhr in CGN = rund 2 Stunden Verspätung und gut 8:30 Stunden an Bord von D-AENG.
Ich muss schon sagen, die Reisedauer war auf den Campingstühlen grenzwertig. Eurowings ist auch null auf diese Mittel-Langstrecke vorbereitet. Man könnte zumindest ein paar Kissen für den Abendflug einpacken. Es gab/gibt für jeden Economy-Class-Passagier eine kleine Flasche Wasser. Das war’s an Sonderbehandlung.
Der Flug war auch ziemlich ausverkauft. Es waren noch ein paar Sitze in der “Business Class” frei, die wurden vor dem Start für 90€ angeboten.
Ein Vorteil für mich war es aber definitiv, innerhalb von 15 Minuten von CGN aus zuhause zu sein. DWC war auch einigermaßen angenehm. Das macht einiges an verlorenem Komfort wieder weg. Ich würde aber nächstes Mal dann doch eher nach DUS fahren und mit einem passenderen Fluggerät fliegen.
Ich bin gespannt, ob Eurowings das weiter so durchzieht. Die 737 Max die als Lösung genannt wird, soll erst Ende 2027 kommen. Kann mir nicht vorstellen, dass Eurowings selbst Bock auf die Tankstopps hat. Das macht die ohnehin schon günstigen Tickets wohl komplett unrentable.
PS: Hab den Titel des Themas mal angepasst und ins richtigen Unterforum verschoben.
Eurowings zahlt tatsächlich die Ausgleichsleistung für die umgeleiteten bzw. über 3 Stunden verspäteten Flüge problemlos aus - keine Argumentation mit höherer Gewalt etc..
Oha, das hätte ich jetzt nicht gedacht. Finde ich sehr positiv. Allerdings fürchte ich, dass viele den Anspruch gar nicht erheben
Sich auf höhere Gewalt zu berufen, weil man Kurzstreckenflieger zur Kostenoptimierung nutzt wäre fast noch peinlicher. Vielleicht mal die Bundeswehr fragen ob sie gratis Luftbetankung üben möchten.
das wären doch schon €600 entschädigung auf der strecke oder?
Lässt sich der A320neo eigentlich nicht auf die LR Variante nachrüsten? Dürfte mittelfristig die fehlende Reichweite bringen.
Lässt sich, das dauert aber. Die reine Umrüstung etwa 2-3 Monate (Winglets retrofit 14 Tage, ATC’s einbauen 3 - 6 Wochen, Digitale Upgrades 2 Tage, Kabinen Refit zur Gewichtsverteilung und Gewichtsverringerung 20 Tage. Jedoch brauchst Du dann auch jemanden, der die Zeit dafür hat. Daher wird sowas grundsätzlich 2 Jahre vorab geplant und vor allem beim Hersteller eingeplant. Somit ist das nicht einfach so von heute auf morgen möglich.
So jetzt mal was besseres, sogar ZWEI Stopps!
Besser geht immer bei EW….
So machte der Eurowings-Flug 1153 von nach Stuttgart am Sonntag zwei Zwischenstopps. Zunächst flog die Maschine etwas mehr als sechs Stunden nach Thessaloniki in Griechenland, um dort aufzutanken, wie Daten von Flightradar24 zeigen.
Nach rund 50 Minuten am Boden startete die Maschine erneut in Richtung Deutschland. Der etwa zweistündige Flug endete jedoch gegen 1.30 Uhr in Nürnberg. Aufgrund von Nachtflugbeschränkungen war eine Landung in Stuttgart zu diesem Zeitpunkt offenbar nicht mehr möglich.
Erst am nächsten Morgen nach einem weiteren rund 30-minütigen Flug sein eigentliches Ziel. Insgesamt kam der Flug damit etwa elf Stunden später als bei der üblichen Direktverbindung aus Dubai in Stuttgart an.
Mein gebuchter Rückflug DXB STR EW1153 am 02.02.2026 wurde nachdem wir 3 Stunden im Flieger gesessen hatten wegen technischer Probleme mit der Tankanzeige annulliert. Es wurde auf den nächsten Tag umgebucht bzw ein Ersatzflug unter der Bezeichnung EW6000 am 03.02.2026 mit 13:00 Uhr lokaler Abflugzeit durchgeführt , wobei es sich um das inzwischen reparierte Flugzeug vom Vortags handelte. Hotel am Flughafen wurde zur Verfügung gestellt. Ausgleichszahlung wurde auf meinen Antrag hin ebenfalls zeitnah von Eurowings überwiesen. Die Gewährung von Meilen für den Flug wird abgelehnt und der Ersatzflug unter der neuen Flugnummer als nicht meilenberechtigt bezeichnet.
Ursprünglich gebucht war BIZZ Class.
Wie sollte man hier vorgehen um die Status u Prämienmeilen zu erhalten ? Ist es nicht so, daß man stets die Meilen aus dem ursprünglich gebuchten Flug erhält?
Du kannst einen Original Mileage Credit (OMC) beantragen. Eigentlich eine Routine-Angelegenheit, aber der entsprechende Mitarbeiter muss halt mitdenken.
Wie wurde hier im Forum mal auf sowas geschrieben:
„Frist gegenüber M&M setzen, danach zum Anwalt. …..“
Danke für den Hinweis. Habe nun meine original Bordkarte des ursprünglichen (annulierten) Fluges in der App hochgeladen. Status : In Bearbeitung
Prämienmeilen und Statusmeilen wurden gutgeschrieben. Alles korrekt.
Nochmals danke für die Hinweise.
Peter0601
