Hallo rundherum, wir wollen ca, 3 Monate auf den Antillen verbringen. Wir werden per Schiff ankommen und möchten auch per Schiff abreisen. Den Dezember verbringen wir auf Guadeloupe, alles Weitere ist noch ungewiss. Hat jemand allgemeine Tipps?
Moin,
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also auf Guadeloupe würde ich nicht verpassen 1 Tag rüber zu fahren auf die Petite-Terre Inseln. Schöne Strände, Ruhe (vor allem wenn man die kleinere der beiden Inseln wählt) und Karibik pur
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außerdem fand ich den Tagesausflug auf die Heiligeninseln (die Nordinsel) schön. Neben einem schönen alten Fort sind wir dann auf den Inselberg gestiegen (ca. 45 Min - 1h ab dem Fuß) Ich fand hier hatte ich den absolut perfektesten und tollsten Ausblick
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andere Inseln: Umgehauen hat mich auch St. Lucia (schöner Dschungel - bisschen wie auf Reunion, imposanter Vulkankegel, nette Leute)
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Nachbarinsel Dominica wegen des kochenden Sees - war schon cool
Vielen Dank für die nette Antwort.
Die Insel uns auch für einen Tagesaufenthalt gefallen. Haben so eine Allerweltstour mit Bootsfahrt an den Sugar Beach gemacht, wo das krass teure Viceroy Hotel ist. Der Strand ist aber öffentlich - nur kommt man ohne Boot nicht/nur schwer hin. Haben dann super entspannt mit dem Schnorchel-Accessoires unserer Billo-Tour dort am Strand und im Wasser gelungert mit schönstem Blick auf die Pitons. Daumen hoch!
Dominica ist die Natur pur Perle der Karibik. Saftig, grün, nicht so dicht besiedelt.
Von Guadeloupe würde ich auf jeden Fall zur Visite von Martinique raten. Verhältnismäßig große Insel, wo man locker 1-3 Tage gut verbringen kann.
Ich bin ein- bis zweimal im Jahr auf Guadeloupe. Hier also meine Liste der Highlights:
Guadeloupe Insider-Tipps: Die besten Spots & Highlights
Guadeloupe begeistert mit üppiger Natur, traumhaften Stränden und faszinierender Kultur. Hier sind einige fantastische Orte und Erlebnisse auf der Schmetterlingsinsel, die du nicht verpassen solltest!
- Ecrevisses Wasserfälle: Direkt an der Route de la Traversée gelegen, ist dieser wunderschöne Wasserfall im dichten Tropenwald extrem leicht erreichbar. Ein toller Zwischenstopp für ein erfrischendes Bad im natürlichen Felsenbecken.
- Thermes de Bouillante: Ein ganz besonderes Naturschauspiel an der Küste von Bouillante: Hier trifft warmes, thermales Quellwasser direkt auf das kühle Meerwasser. Entspannung pur bei warmen Meeresströmungen unter freiem Himmel.
- Fort Delgrès: Diese historische Festungsanlage in Basse-Terre bietet nicht nur tolle Ausblicke auf das Meer und die umliegenden Berge, sondern auch tiefere Einblicke in die Geschichte der Insel.
- Mémorial ACTe: Das architektonisch beeindruckende Museum in Pointe-à-Pitre befasst sich eindringlich mit der Geschichte der Sklaverei und dem kreolischen Kulturerbe.
- Bains des Amours (Bain de Dolé): Ein romantisches, herzförmiges Thermalbecken im Grünen, das von natürlichen warmen Quellen gespeist wird. Perfekt zum Entspannen inmitten der Natur.
- La Petite Crêperie: In Saint-François gelegen, lädt dieses kleine Lokal zu köstlichen süßen und herzhaften Crêpes ein – eine gelungene französisch-karibische Kombination für den kleinen Hunger.
- Pointe des Châteaux: Die spektakuläre Halbinsel im äußersten Osten von Grande-Terre beeindruckt mit rauen Felsformationen und einer imposanten Brandung. Der Aufstieg zum Aussichtskreuz belohnt mit einem Panoramablick über den Ozean.
- Sainte-Anne: Der Inbegriff eines Karibiktraums mit puderzuckerfeinen Stränden und türkisfarbenem Wasser. Unbedingt das frische Kokos-Eis probieren und in den lokalen Restaurants am Strand speisen.
- Marché Couvert in Pointe-à-Pitre: Der überdachte Gewürzmarkt bietet ein buntes Spektakel für die Sinne mit karibischen Düften, frischen Früchten, Vanille, lokalem Rum und Kunsthandwerk.
- Cimetière de Morne-à-l’Eau: Der berühmte Friedhof ist bekannt für seine schachbrettartig angeordneten, schwarz-weiß gefliesten Grabmäler und ist ein architektonisch einzigartiges Ausflugsziel.
- Plage de La Douche: Ein kleiner Strand bei Saint-François, an dem die Wellen so auf die Korallenfelsen treffen, dass sie wie eine natürliche Dusche emporfedern.
- Le Gosier & Îlet du Gosier: Mit dem Boot geht es in wenigen Minuten hinüber zur kleinen Insel Îlet du Gosier mit glasklarem Wasser zum Schnorcheln. Abends lohnt sich ein Bummel über den lebendigen Nachtmarkt in Le Gosier.
Wenn man auf der südlichen Runde auf Basse-Terre unterwegs ist, kann ich noch einen Badestopp in Malendure empfehlen, Kaffeetrinken in der gleichnamigen Hauptstadt und noch ein Schwimmstopp am südlichen (!) Plage de la Grand Anse, sowie zurück auf dem Weg in den Norden einen fast Umweg-freien Abstecher auf die Alée Dumanoir mir den Königspalmen.
Generell empfehle ich ohnehin eine Unterkunft im Süden von Grande-Terre, da das Wetter dort wesentlich zuverlässiger sonnig und trocken ist.
Man kann teilweise über‘s Meer bis nach Basse-Terre schauen und sieht dann schon, wann man lieber keinen Tagesausflug dorthin unternimmt.
Die nördliche Runde durch Basse-Terre geht dann nach der Route de la Traversée über Deshaises. Dort ist wiederum ein guter Ort zum Kaffeetrinken, Besuch des Botanischen Gartens, sowie einen Abstecher zum Plage de Grande Anse de Deshaies.
Die Gegend da oben ist die Kulisse für die Serie „Death in Paradise“, die ja offiziell auf einer fiktiven Karibikinsel spielt.
Wir fahren seit 10 Jahren regelmäßig nach Guadeloupe und unser favorisierter Standort ist tatsächlich die Gegend um Ste. Anne. Dort gibt es die schönsten Strände (Caravelle), kurze Anfahrt nach Pointe des Châteaux mit den dortigen Buchten, Stränden und dem Kap, sowie eine ganz gute Ausgangsposition für allerlei andere Ausflüge.
Terre-de-Haut hatte @sonni369 schon empfohlen. Wir waren dort, als es noch den 10:00 Katamaran ab Pointe-á-Pitre gab. Leider gab’s in den letzten Jahren nur den um 08:00 oder die weite Anfahrt über Trois-Revières, so dass wir auf den Hauptinseln geblieben sind. Plage Du Souffleur zusammen mit der Escalier-aux-Esclaves ergibt auch einen schönen Ausflug.
Früher fanden wir Guadeloupe teuer. Wenn man aus Miami kommt, ist man überrascht, dass es zumindest deutlich günstiger als Florida ist.
Ich würde für Essen gehen und Nebenkosten ungefähr Pariser Preisniveau einplanen. Es gehört somit zu den teureren Inseln, was aber dadurch belohnt wird, dass der Lebensstandard hoch ist und man sich überall sicher (und willkommen) fühlt, was ich beispielsweise für St. Lucia überhaupt nicht so schreiben kann. Die Natur ist schön da, aber ansonsten ist das subjektive Sicherheitsgefühl dort ganz anders. …
Viel Spaß in der Region, man kann da viel machen!
Ich stimme zu, dass Guadeloupe mehr zu bieten hat, als Martinique, aber nur „1-3 Tage“ für Martinique einplanen, halte ich dann doch für sehr kurz, zumal der beste Strand ganz im Süden und das beste Ausflugsziel ganz im Norden liegt. Kommt natürlich darauf an, wieviel Tage Gesamtreisezeit man zur Verfügung hat. Aber für 1-2 Tage würde ich mir die Anreise gar nicht erst antun. Es sei denn der Flug führt ohnehin über FDF und man könnte kostenlos stoppen.
Herzlichen Dank für all die Tipps. Wir haben viel Zeit, werden wohl erst Anfang April per Schiff zurück nach Europa kommen.
Da Ihr offenbar gerne mit dem Schiff unterwegs seid, empfehle ich diese Option hier, die Guadeloupe, Dominica, Martinique und St. Lucia miteinander verbindet, ohne fliegen zu müssen.
Die regionalen Flugpreise zwischen Guadeloupe und Martinique und dem Esperance Airport (SFG) auf St. Martin sind allerdings auch sehr günstig.
Lohnt sich Guadeloupe oder Martinique für eine Woche?
Ja. Definitiv.
Guadeloupe ist insgesamt abwechslungsreicher und hat von der Gastronomie her eine bessere Infrastruktur.
Aber je nach Urlaubstyp kann man auch in Martinique eine sehr schöne Woche (oder länger) verbringen.
Zunächst mal herzlichen Dank für die tollen Tipps. Für Wanderungen auf den Inseln reichen da Sneakers oder doch eher Wanderschuhe?
Ganz herzlichen Dank
Sneakers reichen eigentlich.
Kann für St Anne sowie allgemein Grand Terre nicht viel abgewinnen, empfand es oder selbst zu Covid-19 Zeiten überlaufen und dazu viel Seegras was an den östlichen/südöstlichen Küstenabschnitten eh wohl öfter eine Plage ist.
Die schönste Ecke war für uns auf Basse Terre der N/NW da viel ruhiger. Dazu im Sommer auch mit dem wenigsten Regen.
Hätten wir die Wahl würden wir lieber nochmal nach Martinique gehen, muss man sich aber sein eigenes Bild machen ![]()