Ich kann die Aussage - TP kann man in DE nicht verklagen absolut nicht nachvollziehen. Ich habe 12 mal TP verklagt - immer vor dem AG Hamburg. Sofern Du entweder ex DE Retour fliegst, oder nach DE aus dem Ausland kannst Du immer in DE klagen, da ein klarer Deutschlandbezug vorliegt.
Sofern Du ex LIS oder nur bis LIS buchst, sieht sie Situation natürlich anders aus.
die TAP - Buchung war LIS - PUJ - LIS und erfolgte Online direkt bei TAP.
Zubringer nach LIS war eine separate Buchung mit LH.
Unsere Klage beim LG Frankfurt wurde abgewiesen wegen falschem Gerichtsstand. Selbstverständlich haben wir uns auf die Niederlassung von TAP in Deutschland berufen.
Anschließend hat mir der Kölner Anwalt dann die Kontaktdaten des Anwalts mit portugiesischer Zulassung gegeben.
Vollstreckbarkeit war kein Thema, Zahlung erfolgte binnen einer Woche.
Sehr viel Halbwissen hier. Machen wir es doch einfach: beim nächsten Mal einen Profi befragen, die bieten teils auch eine kostenlose Erstberatung an.
Fälle ohne Möglichkeit zur Klage in Deutschland lehne ich z.B. ab. Ich war es auch, der für einen Mandanten bis zum BGH die Niederlassungs-Rechtsprechung formte, auch da gibt es aber einige Haken und Ösen, die hier falsch dargestellt wurden.
insgeheim hatte ich gehofft, dass Sie sich ebenfalls zu meinem Fall äußern. Wahrscheinlich können Sie sich nicht mehr an diese Sache erinnern. Erstberatung hatten wir. Ihre Empfehlung war u.a. alles nochmals per Mail an TAP zu senden, mit mehreren „Zeugen“ im Verteiler. Nur leider haben Sie dann mangels Kapazität meinen Fall nicht fortführen können. Schade, denn ich habe immer große Freude daran, wenn meine Anwälte die Gegenseite „so richtig auseinander nehmen“. Trotzdem nochmals meinen nachträglichen Dank an Sie für die Tipps.
Bevor hier irgendein falscher Eindruck entsteht :
Ich habe keine sadistische Veranlagung. Ich habe aber ein sehr ausgeprägtes Rechtsempfinden. Und wenn die Gegenseite einen -in diesem Falle mich- für blöd verkaufen will und durch Abstreiten oder Totschweigen versucht sich aus der Affäre zu ziehen, sträuben sich bei mir die Nackenhaare und ich schalte auf Angriffsmodus. Wie sich aus der Vielzahl von Beiträgen nur in diesem Forum zeigt, ist die Vorgehensweise der Airlines -nach meinem Eindruck ausnahmslos aller Gesellschaften- schlichtweg eine Frechheit.
Hier hätte ich gerne Dr. Boese „in Aktion“ erlebt. Wobei dass hier anscheinend ohnehin nicht passiert wäre, da er im Ausland ohnehin nicht tätig wird. Ob jetzt hier die Problematik des Gerichtsstandes hätte gelöst werden können ist eine andere Sache, denn wahrscheinlich nur ein „Pirrussieg“. Zeitaufwendig und fragwürdig ob überhaupt zukünftig als Präzedenzfall nutzbar.
Mich hätte nur interessiert, ob ich den Fall besser bis zum Ende vor Gericht durchgefochten hätte. Mein Anwalt hat mir zum Vergleich geraten. Und da ich das Rad nicht neu erfinden will, bin ich seinem Rat gefolgt. Schließlich hat er mehr Erfahrung als ich. Was mir wohl ein Dr. Boese geraten hätte ?
Nun denn, der Keks ist gegessen. Sollte ich mal einen Fall in Deutschland haben, rufe ich Dr. Boese an.
Wenn die keine Firmierung in DE habem, bringt der Gerichtsvollzieher nichts.
es ging um 188€ die das AG Erding festgestetzt hatte - dazu Gerichtskosten und Anwaltgebühren. SAS war nicht anwaltlich vertreten. Die verstehen das vermutlich einfach nicht und es gibt keinen Ansprechpartner - merke 2022 aus Corona Annullierung
ja eine Pfändung hatte Dr. Böse auch im Sinne, haben wir aber dann nicht weiterverfolgt bei Kosten von 50-70€ und unklar ob sich die LH codeshare pfänden lassen?
TAP ist Mitglied der Privaten Schlichtungsstelle SRUV. Sicher zwingen die TAP nicht zur Zahlung aber es kostet nichts und da Arbeiten Juristen an einem Fall, die Schriftverkehr und eventuelle Statements der Airline produzieren. Zusätzlich wird die Verjährung gehämmt. Größere Inkasso Unternehmen (etwa Flightright) übernehmen sicher auch nicht-DE Fälle. Und wenn man eine RSV hat, übernehmen die auch oft die Provisionen von den Inkasso Firmen.
Ansonsten (Gott weiß ob es was bringt), gerne eine Meldung bei der Aufsichtsbehörde machen. Bei TAP (persönliche Erfahrungen) scheint ja nie etwas zu funktionieren. Und einfach geltendes Recht zu ignorieren kann sicher (bei hinreichend vielen Meldungen) mal eine Handlung provozieren. Aber wenn sich keiner offiziell beschwert, ändert sich auch nichts.
Ich hatte mal einen ams lis Tfs Return Flug mit Tap. Es war absolute Katastrophe was alles schief ging und wie die sich angestellt haben. Nachher gab es Eco downgrade, irrflug durch halb Europa und 14 Stunden Verspätung oder sowas aber nur weil ich auf Alternativen Carrier bestanden habe statt drei Tage auf nächsten tap Flug zu warten. Zum Glück. Danach haben die sich komplett quer gestellt und nicht mal etwas Entgegenkommen gezeigt. (Lufthansa schaut sich das aber offenbar gerade ab)
Ich empfinde das alles als absolut gewerbsmäßigen Betrug, aber ich bin kein Anwalt.
Erster Anlauf von mir war auch dr. Böse aber es gab keinen Anknüpfungspunkt in Deutschland. Die damals söp hat die tap einfach abblitzen lassen.
Danach ging ich zu flightright und da habe ich auch eine Odyssee erlebt: Tap hat behauptet sie hätten alles schon an mich direkt bezahlt so dass Flight Right mich auf die Provision verklagen wollte und und und am Ende bekam ich den Fall von flightright „zurück“ weil „wir haben es durch gerechnet machen wir nicht viel Glück noch“. Und das nach jahren! (Vermutlich wäre da irgendeine Frist auch langsam rum gewesen)
Danach, also nachdem Flight Right gesagt hat, sie seien nun raus und verzichten auf alle Ansprüche kam ne Woche später das Geld abzüglich der Provision weil tap dann doch gezahlt hat. (Also nur 2x300 Euro nicht down grade ode ähnliches)
Ich war froh es hinter mir zu haben und habe mir geschworen tap noch mehr zu meiden, als Eurowings.
Lufthansa spielt da mit ihren Verhalten mit dem Feuer, denn eine Marke geht in beide Richtungen.
Hab mich bewusst dagegen entschieden auf neue Terms umzustellen. Damit gelten bei mir noch die alten Versicherungsbedingungen von 1997 - ja da ist die Reiserechtschutz nicht mit drin, dafür alle Autos, die ich fahre, egal ob auf mich zugelassen oder nicht (also auch Mietwagen) und alle in meinem Haushalt Lebenden, also auch meine +1 ohne dass ich eine Familienversicherung brauche. Da ich eine reguläre RSV habe, habe ich bewusst die ADAC nicht auf die neuen Terms nach 2014 umstellen lassen.
so jung bist du? ich bin ADAC sein 1986 (Führerschein mit 18)
das stimmt natürlich alles, wie oft brauche ich ADAC mit Mietwagen? das ist beim (guten) Vemieter mit drin, Ersatzteile für Mietwagen brauche ich nicht - IMHO unhaltbares Argument. Ich fahre praktisch nie mit Autos von Kumpels in Urlaub oder benötige bei einer Fahrt mit deren Auto ADAC Hilfe…
Familienversicherung kostet 35€ extra/Person und dann hat auch die Reiserechtsschutz! Lächerlicher Betrag wenn man viel unterwegs ist.
ADAC machte bereits bei der zweiten Plus-Reiserechtversicherung Stress weil meine +1 nicht im gleichen PNR mit drin war (“in welcher Beziehung steht diese Person zum Mandataen und ADAC Plus Mitglied”) - d.h. wenn du Pech hast gibt’ als Einzelmitglied nur eine Deckung für die Klage für das Mitglied.
Dein RSV hat Reiserecht OHNE SB drin? kann ich fast nicht glauben, 300€ in der Regel.
Glaub mir, die Anwälte sind lieber beim ADAC Plus ohne SB, da muss ich gar nichts vorschiessen (die Gerichtskosten für die Klageeinreichung - ohne die passier ja praktisch nie mehr was) und der Anwalt kann entspannter arbeiten als wenn er zuerst Deckung und dann von dir 300€ anfragen.
300€ bekommst du ja nicht zurück wenn due gewinnst, damit sind EU261 Klagen oft unwirtschaftlich!
Den Zusammenhang verstehe ich nicht. Vor der Wiedervereinigung gab es in der ehemaligen DDR keinen ADAC und den Nutzen hat man erst später erkannt. Nur weil ich erst seit den 90er ADAC Mitglied bin, sagt das doch nix über mein Alter aus … komische Logik.
Du hast allen empfohlen Ihre ADAC Verträge auf neue Terms umzustellen und ich habe einfach nur Argumente dagegen aufgebracht. Wir sind ja hier, um anderen mit unserem Wissen und Erfahrungen zu helfen. Das bedeutet auch Nachteile anzuführen. Und ja, ich habe eine RSV ohne SB, ist ein alter Allianzvertrag aus der Wendezeit und die deckt alles ab.
Ich mutmaße ungern, so wie Du, da man da meist auch falsch liegen kann. Aber ich meine, dass es auch Anwälte gibt, denen egal ist, ob da ADAC Plus draufsteht und nur zeitnah und angemessen bezahlt werden wollen, egal von wem.