Tipps für Südafrika

Hallo zusammen,

recht kurzfristig geht es für uns im November nach Südafrika. Für meine Frau steht der Kruger Nationalpark auf der Liste ganz oben, ich liebäugele mit der Garden Route.
Bei nur zwei Wochen Aufenthalt, wird das wahrscheinlich ein enges Höschen, aber vielleicht hat hier ja jemand ähnliches gemacht und kann Tips geben?
Insbesondere zum Thema Übernachten im Kruger Park würde ich mich über Lodge Tips sehr freuen.
Dankeschön vorab
LG
Kalle

Hi Kalle,
ich muss ehrlich sein, beim ersten Mal in Südafrika, haben wir, wie fast alle Touris natürlich auch den Kruger NP besucht. Wir waren etwas enttäuscht - ziemlich touristisch und viel los.
Beim 2. Mal sind wir ganz in der Nähe gestrandet, nur etwas weiter westlich vom Kruger NP im Kapama Private Game Reserve, haben gleich dort im Jabulani Camp übernachtet. Das war echt super, sehr individuell und privat und eben auch private Safaris auch zu Fuß. Hat uns echt beeindruckt und war definitiv mehr wert als Kruger.
Und von dort war es nicht weit weg zum Blyde River Canyon - das war beeindruckend und hat uns echt überzeugt.

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Guten Morgen,

erstmal Danke, sonni369
Danke für deinen Tip.
Meinst du dieses hier https://www.kapama.com oder dieses https://jabulanisafari.com/?
Wie viele Nächte würdest du dort empfehlen?
Die bieten ja anscheinend auch Touren an, die ihr ja auch gemacht habt, oder? Was rufen die denn dafür auf?

Moin Kalle,
sorry - ist ein wenig schwierig zu erklären. Wir waren 2018 dort. Das war damals so, dass das gesamte Gebiet, der „private NP“, dort Kapama Private Game Reserve hieß und heißt. Die haben gleich vorn an der Straße auch ein paar Unterkünfte gehabt. Das ist die Seite kapama.com. Die hatten wir aber nicht genutzt. Es sind schöne hochkarätige Villen immer mit Pool. In dem Reservat gibt es es eben dann das Jabulani Camp, das ist dann ca. 15 Minuten im Reservat von der Straße und den sehr guten Unterkünften von kapama.com entfernt in den Park hinein sozusagen. Dort gibt es nochmal etwas andere Unterkünfte mit eigenem Pool (ist meiner Frau immer unheimlich wichtig), aber eben im Lodge-Campstyle.
Und von dort wird man dann abgeholt direkt mit dem Campeigenen Safaritouren. Für alle Touren gab es damals keine festen Zeiten, wann man wollte ging es eben los, nur die Elefantentour ist immer fest, da die dort an einem Wasserloch sich immer zur gleichen Zeit tummeln. Man kann auch wählen, ob man die Tour immer alleine machen möchte, oder mit anderen Gästen zusammen. jedoch sind im Camp selbst die Bettenzahl sehr begrenzt, so wird es meist ein alleiniges Vergnügen. Die Führerin ist eine Australierin gewesen damals und total cool, die Fahrzeuge waren offen, was angenehm war. Am besten war die zu Fuß Safari mit Draußen BBQ - haben auch hautnah Elefanten und so gesehen.
Wir waren 4 Übernachtungen gehabt und somit 3 volle Tage dort. was nötig war, da wir einen Tag keine Büffel gesehen hatten. Man versprach uns mindestens 4 der Big 5 und die machen dann solange Touren mit Dir, bis Du die auch gesehen hast. Haben sogar alle 5 gesehen.
Wenn man dort "Hotel"gast ist, sind die Touren inklusive, alle Mahlzeiten und Getränke dazu waren ebenfalls inklusive und die tgl. gefüllte Minibar. Ich weiß nicht mehr, was wir damals gesamt gezahlt hatten - sorry. Es war nicht der günstigste Spaß, war aber jeden Euro wert. Wichtig, wenn es Euch interessiert, dann nicht über die Website buchen, sondern immer Angebot machen mit Infos, was genau Ihr Euch vorstellt. Dann kommt ein Angebot, das oft deutlich besser ist, als direkt die Preise der Website. So hatten wir es gemacht. Wir waren Anfang Dezember und wurden nicht enttäuscht.
Wir hatten tgl. mind. 1 Tour inklusive. Interessanterweise wurden einige Touren von Jabulani durchgeführt und einige von kapama. Die scheinen somit irgendwie zusammen zu gehören.

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Danke Sonni!

Hi Kalle,

gute Erfahrungen in Dulini River Lodge. Einziges Handicap: es schleicht regelmässig ein Leopard durch’s Camp. Ungefährlich, noch wie was passiert. Aber nach Dinner soll man nicht mehr draussen auf der Terrasse des Zimmers sitzen. Das ist schade.

Schönste Erlebnisse von allen: Londolozi (Tree Camp und Pioneer Camp). Leider auch teuerste.

Allgemein ist die Erfahrung, dass wenn es wirklich besonders sein soll, man leider tief in die Tasche greifen muss. Aber in Lodolozi hat uns noch kein Euro leid getan. Sind im November wieder da :slight_smile:

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Danke für die Tips.
Auf Grund der knappen Zeit von nur 12 Tagen vor Ort haben wir uns jetzt aber entscheiden, dass beides Kruger & Garden Route einfach zu gequetscht ist, und daher nur die Garden Route zu machen.
Für Kruger werden wir dann nochmal wiederkommen.
Wir werden jetzt also von JNB direkt weiter nach PLZ fliegen und von dort mit dem Mietwagen bis nach Kapstadt fahren, hierfür sind Tips natürlich auch sehr willkommen. :slight_smile:

Mit welcher Airline bist du geflogen? LH ist mehr als unverschämt und ist nie zu erreichen!

Hallo Zusammen, war mit meiner Frau im Juli / August 21 in ZA und Covid war eine grosse Hilfe :slight_smile: Warum ? Keine aber auch gar keine internationalen Touristen und fast keine Locals wegen Lockdown. Da ich es gerne Ruhig mag fand ich es toll. Unsere Reise war mit Mietwagen und Booking punkt com selbst organisiert. Flüge First Partner Sales aus 2019. Da es sich hier blöd eingibt folgende Tipps in Kurzform

    • Krüger selber fahren und sanparks Punkt org camps buchen.
    • Von Skukuza im Park direkt nach Kapstadt fliegen.
    • Wild Pass für alle Parks lohnt als Paar.
    • Garden Route , Panorama Route enttäuschend da überwiegend Farmland und Holzwirschaft (gerodet, gepflanzt, Bäume gleicher Art in schöner Reihe)

Wenn ich noch einmal anfangen würde …. Mein Fazit: Krüger Super gerade da keiner da war noch mehr Tiere und mit Auto viel Zeit zum beobachten nur 2-3 Drives vor Ort gebucht. Die Routes sonst durchgehend enttäuschend sowohl fahrerisch als auch Landschaftlich.

Mit 2 Wochen Zeit würde ich nach Kapstadt fliegen, von da für 5-6 Nächte direkt in den Krüger und retour. Touren von Kapstadt und Essen dort ist gut.

Kapstadt war schön und auch das Kap. Manche Parks an Garden Route zum Beispiel Wilderness waren Übel, z.b. Plastik Wasserrohr im Park entlang des Trails und Privatgebäude.

.

Gebe zu ich war an vielen Traumorten dieser Welt die kaum jemand kennt , daher liegt meine Latte hoch.

So da Eingabe am IPad hier Katastrophe breche ich ab.

viel Spaß

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noch was wenn ihr von PLZ Richtung Cpt fahrt… tsitsikama Park war cool . Wie gesagt bucht in den Parks mit sanparks. Die Seite ist nicht sehr userfreundlich aber locations gut. Wie gesagt Krüger viel besser als Garden Route mit selber fahren. Übernachtet im Park dann seid ihr frei sonst Anfahrt und beschränkte Öffnungszeiten.

Hi sehe ich nicht so. Camps vom Nationalpark kosten max. 100€ pro Nacht und Raum. Super lage z.b. ollifants Camp am Sabie River

Hallo kallewirsch,

wir fliegen auch in 6 Tagen nach Südafrika und freuen uns schon riesig.

Wir sind jedes Jahr teilweise mehrfach in Südafrika und aus eigener Erfahrung hätte ich dir vorgeschlagen, nicht den KP und die Garden Route zu machen, also gute Entscheidung! Wenn ihr von Port Elizabeth nach CPT fahrt, dann macht auf jeden Fall in St. Francis Bay halt. Es ist ein wunderschöner kleiner Ort direkt am Meer. Von den Orten an der Gardenroute gefiel uns persönlich immer Plettenberg Bay besser. Letztes Jahr waren wir dann in Knyna, weil wir dort eine tolle Unterkunft gefunden haben und haben es nicht bereut. Booking.com : Hotels in Knysna . Buchen Sie jetzt Ihr Hotel!. Es gibt im White House 3 Schlafzimmer und 2 Bäder. Wir hatten alle 3 Zimmer gemietet also mussten wir mit keinem teilen. Wenn du wohl in dem einen Enden ein Zimmer buchst, teilst du dir das Bad mit anderen. Das größte und schönste Schlafzimmer hat ein eigenes Bad. Der Gemeinschaftsbereich, Terrasse, und die „Küche“ werden geteilt. Der Blick ist unschlagbar!! Wenn dich das nicht stört, mit anderen dort zu sein, lohnt es sich.

Du kannst mir gerne deine email Adresse schicken und ich sende dir meine Liste mit Tipps für überwiegend Kapstadt. Es wird dir auf jeden Fall gefallen! Es ist ein wunderschönes Land. Die Menschen sind sehr nett und das Essen und der Wein sind der Hit.

Viel Spaß!!

Hallo,

Danke @Grey_wolf
danke @Meerkat e-mail Adresse schicke ich dir gleich per PN.
VG
Kalle

Diese Tipps sind noch zu vor Corona Zeiten. So wie es aussieht, muss man in vielen Restaurants (wie z.B. Pot Luck Club) nicht mehr einen Monat vorher reservieren. Viele gute Tipps gibt es auch auf der Website Insideguide.co.za

Uber

Auf jeden Fall die Uber App runter laden und damit fahren. Biliger als Taxis und immer sehr nett und zuverlässig. Fahren auch sicher. Mann kann am Anfang des Urlaubs günstig eine SIM Karte kaufen und hat dann immer Internet und Telefon. Somit ist das Bestellen eines Uber’s kein Problem. Die meisten Restaurants haben auch WIFI, also kann man auch von dort einen Uber bestellen, wenn dies nicht zu weit vom Abholort entfernt liegt. Man muss nur darauf achten, dass man auf die SIM Karte nicht nur airtime (zum telefonieren) lädt, sondern auch data bucht.

Schöne Weingüter
Waterkloof - Traumblick, sehr modern. Ich weiß nicht ob das Restaurant wieder geöffnet hat, da es leider Corona zum Opfer gefallen ist. Sir Lowry’s Pass Road, 7130,

Südafrika +27 21 858 1292

Hidden Valley - SEHR gutes Essen - T4 Route Off Annandale Road R44, Stellenbosch +27 (0) 21 880 2646

Delaire de Graaf - toller Blick, gutes Essen, gute Weine und sehr stylisch

Tokara - schräg gegenüber von Delaire. Das Restaurant soll auch sehr gut sein. Dort gibt es auch ein Cafe und eine Spielecke für Kinder

Vergelegen - sehr großes Weingut, das einzige wo Eintritt gezahlt werden muss.

Morgenster - neben Vergelegen. Hier gibt es TOP Olivenöl. Die Olivenölprobe lohnt sich.

Buitenverwachting - leckere Käse- und Wurstplatte, gute Weine

Cape Point Vineyards - hinter dem Chapmans Peak Drive in Noordhoek. Schöner Blick, gute Weine. Donnerstags ab 16:00 (???) is da ein Markt mit Essenständen. Früh da sein wenn es
windig oder kühl ist, damit man oben auf der Terrasse einen Platz bekommt. Am Anfang des Jahres hatte der Markt wegen Corona geschlossen.

Zevenwacht - noch in Kapholländischen Stil. Restaurant ist nicht mehr sehr gut, aber für Fotos top!!

Babylonstoren - Bio Gemüse, toller Garten, schöne kleine Bäckerei, Metzgerei. Beim Winetasting kann man eine kalte Platte bestellen. Super lecker!

Steenberg - nahe Kapstadt, sehr stylisches Weingut mit gutem Sekt

Näher an Kapstadt sind ist noch Constantia Glen. Ein traditionelles Weingut mit Restaurant, Cafe, Beanbags auf der Wiese und einem Traumblick. Gegenüber davon, auch mit einem schönen Blick ist Beau Constantia.Wir haben dort nur ein Glas Wein getrunken und wegen Corona war es leer. Es ist ein etwas schickeres Weingut wo auch das Chefs Warehouse Restaurant ist. Es gibt mehrere dieser Restaurants und die sind sehr beliebt und SUPER! Das tollste ist der Neuzugang dieser Gruppe- Tintswalo in Hout Bay. Dort sind wir trotz Corona kurzfristig nur durch Beziehungen reingekommen.

Um einen guten Überblick der Weingüter zu bekommen, würde ich vorschlagen: Morgenster (Olivenölprobe), Vergelegen (direkt daneben) Waterkloof oder Delaire de Graff und auf dem Rückweg Zevenwacht für Fotos. Waterkloof und Delaire sind beide SEHR modern als Kontrast zu den klassischen.

Restaurants - es ist immer besser vorher zu reservieren (vor Corona)

Pot Luck Club - TOP!! Unbedingt reservieren!! Die haben eine neues Reservierungssystem. Man kann ab dem 1. des Monats für den folgenden Monat reservieren. Mann sollte auch wirklich ab dem 1. buchen, weil es sehr schnell ausgebucht ist. Dem Besitzer gehört auch das Test Kitchen Restaurant im gleichen Komplex. Soll wohl auch sehr gut sein, aber immer ausgebucht.Die haben jetzt auch noch ein neues Restaurant in dem wir wohl noch nicht waren - The Shortmarket Club. Bekommt auch gute Bewertungen. Das Restaurant ist in der Old Biscuit Mill. Sehr schön gemacht, ein paar Restaurants und Geschäfte. Samstags ist da ab 11:00 Uhr ein Markt. Der ist schön, aber leider auch sehr schnell sehr voll - 6, The Silo, The Old Biscuit Mill, 373-375 Albert Rd, 021–447 0804

Belly of the Beast - ein neues Restaurant nur für 25 Personen. Die Köche bereiten jeden Abend ein anderes Menu zu man kann nicht wählen. Preis pro Person liegt bei ca. €30. Buchen geht nur über die Website auch mit Anzahlung. Sollte online nichts mehr verfügbar sein, dann schreibt eine email und fragt nochmal nach.

Kloof Street House - eins unserer Lieblingsrestaurants. Tolles Ambiente, sehr romantisch und lecker! Auf jeden Fall drinnen sitzen. Die Bar ist auch schön.
30 Kloof St, Gardens

Diemersdal - Dies ist ein sehr unprätentiöses Weingut wo man aber auch SEHR gut essen kann. Scheint ein Insider Tipp zu sein, da fast nur Stammgäste da waren als wir dort gegessen haben. Auch eine Weinprobe ist empfehlenswert, weil es sehr „casual“ ist.

Hemelhuijs - NUR MITTAGS und auch zum Frühstücken tel: +27 21 4182042
71 Waterkant Street

Black Sheep
104 Kloof St, Gardens

NV-80 - Steakhaus - 76 Regent Rd, Sea Point - +27 21 439 7112

Reverie Social Table - wir haben hier noch nicht gegessen, aber die Bewertungen bei TripAdvisor lesen sich SEHR gut! Man isst gemeinsam mit 18 Personen an einem großen Tisch. Die Köchin bereitet ein 5 Gänge Menu zu, jeden Abend anders.
226A Lower Main Rd, Observatory
Hussar Grill - Steak House Kette. Der Beste ist unserer Meinung nach in Camps Bay

Il Leone Mastrantonio

22 Cobern St, Green Point +27 21 421 0071

Cheyne’s in Hout Bay - Asiatische/Fusion Tapas. Gutes Preis Leistungs Verhältnis. 4 Tapas für R300. Die Portionen sind groß. +27 21 790 3462, Main Rd, Scott Estate Hout Bay. Wie ich gelesen habe, gibt es jetzt auch eine Dependance in Camps Bay - Himitsu

Miller’s Thumb - kleines einfaches Restaurant welches seit Jahren für seinen Fisch bekannt ist - 10B Kloofnek Road, Gardens +27 21 4243838

Codfather - Fisch und Sushi in Camps Bay. Fisch sucht man sich an der Theke aus. Teurer als das der Durchschnitt.

Homespun - an der nördlichen Küste von Kapstadt. Eine Fahrt hierher lohnt sich eh, da mann einen tollen Blick auf

Jarryds in Sea Point für Kaffee und Frühstück

Homespun in Tableview

Rust en Vrede - gutes Weingut mit tollem Restaurant. Hier kostet wohl ein ca. 6 Gänge Menu mit passenden Weinen ca. € 100/Person ist es aber wirklich wert. Wir waren noch nicht (Betonung auf NOCH) da, aber ein Freund der Feinschmecker ist. Er sagt es war sensationell.

Warwick Wine Estate - hier ein Picnic machen. Wir waren noch nicht da, aber es soll eins der besten Picnic Spots in der Weingegend sein. Man reserviert für die Personenzahl und bekommt dann einen Picnic Korb, bestellt Wein und Getränke und setzt sich dort irgendwo an Tischen zum Essen.

Quoin Rock - Feinschmecker Picnic

Samstags ist in der Old Biscuit Mill (wo auch das Restaurant Pot Luck Club ist) immer ab 11:00 (??) ein Markt. Es wird wohl sehr voll. Hier gibt es auch viele Essenstände die es Donnerstags im Cape Point Vineyard gibt. Manchmal gibt es live Musik und es werden auch Kunsthandwerksachen angeboten.

Neben der Waterfront gibt es den Oranjezicht City Farm Markt. Dieser hatte auch während Corona am Wochenende geöffnet. Zu kaufen ist frisches Obst und Gemüse, aber auch Essen und Getränke.

BARS

Blue Peter - in der gleichen Ecke wie das Restaurant Homespun - ein “watering hole”, sprich Südafrikanische Kneipe wo man fast nur Locals sieht. Ganz einfach, aber ein schöner Blick. Am Wochenende (bin mir nicht sicher ob Samtag und Sonntag) gibt es live music tagsüber. Es liegt am Strand (nur eine Straße dazwischen) und hier sind auch öfters Kiter. Essen ist halt Bar Essen. Hier kommt man eher hin für ein Drink oder besser noch Sundowner.

The Gin Bar

64A Wale Strett

Die Bree Street entwickelt sich langsam zu einem neuen Trendy Hotspot in Kapstadt mit coolen Bars, Cafes und Restaurants.

Must See

Pinguine am Boulders Beach - ja, es ist sehr touristisch geworden, aber tortzdem toll diese Tiere zu sehen. Am besten mit einer Tour zum Kap der Guten Hoffnung verbinden. Ist in der gleichen Ecke. In Betty’s Bay gibt es auch eine Kolonie die nicht so überlaufen ist. Boulders kann man halt gut mit Cape Point verbinden.

Kap der guten Hoffnung - hier NICHT den Diaz Beach verpassen! Wir waren letztes Jahr nach soooo vielen Reisen zum ersten Mal unten am Beach. Früher musste man hier runter klettern, aber mittlerweile gibt es einen Boardwalk der fast bis nach unten geht. Der Strand ist ein Traum und meist recht leer.

Waterfront - der Hafen der auch heute noch in Gebrauch ist. Dort gibt es eine Shopping Mall, ein Riesenrad (LEIDER!!), viele Cafes und Restaurants. Muss man mal gesehen haben.

Für Souvenirs ist neben dem Aquarium eine Halle mit hochwertigen Souvenirs.

Llandudno Beach - der wohl teuerste Ort auf dem Afrikanischen Kontinent. Toll ist hier der Sonnenuntergang mit einer Flasche Wein;-) Die Kapstädter zelebrieren ihre Sonnenuntergänge.

Tafelberg und/oder Signal Hill - die letzten Jahre sind wir nur noch zum Signal Hill gefahren. Man hat auch von dort einen schönen Blick.

Chapman’s Peak Drive - eine der schönsten Straßen der Welt. Dies könnt Ihr gut mit Kap der Guten Hoffnung verbinden z.B. auf der Hinfahrt über diese Straße. Muss bezahlt werden.

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Na ja, aber dieses Camp lässt sich mit den von mir erwähnten Lodges nun wirklich nicht vergleichen. Da liegen ja Welten dazwischen.
Gebe zu: es ist halt so, wenn mal einmal am Luxus geschnuppert hat…ist wie beim Fliegen…:slight_smile:

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Stimmt DUSMG, aber dafür schon 60 km im Park drin, aber Luxus ist anders. Wobei in Skukuza gibt es auch ein gutes Hotel.

Vielleicht gibt es ja auch Leute, die nicht so luxuriös reisen wollen. Hier ein paar Tipps für schönes Erleben mit schmalerem Budget:
Südafrika ist kein Billigreiseziel, aber für 30-40 Euro pro Person bekommt man schon schöne Unterkünfte. Ich fange zeitig an zu suchen, und zwar ganz normal bei booking.com, aber auch bei der südafrikanischen Seite lekkeslaap (auch auf Englisch). Der Service und die Zahlungsabwicklung sind immer zuverlässig. Man findet bei denen mehr Auswahl als bei booking.com und die Kommunikation ist um Lichtjahre besser.
In Kapstadt haben mir gefallen:
Tour nach Robben Island (wo Nelson Mandela inhaftiert war)
District Six Museum
Bo Cap Viertel mit fantastischem Gewürzladen (nach spice shop fragen)
natürlich die Kaphalbinsel mit Chapman Peak Drive
und der Tafelberg
Waterfront mochte ich gar nicht, für Shoppende Menschenmassen brauche ich nicht nach Südafrika fahren.
Zu Weingütern: Am schönsten fand ich Muratie, sehr klein und jeder der Weine hat einen Namen zu dem es eine wahre Geschichte gibt. Die Weinprobe war persönlich und hat Spaß gemacht.
Beim letzten Abflug aus Kapstadt habe ich flughafengünstig gelegen im Albourne Guest House in Somerset West übernachtet, sehr schöne kapholländische Architektur und man kann am Abend noch ins Restaurant zum Lourensford Estate Weingut fahren. Ansonsten ist es eher nicht angeraten, nach Dunkelheit noch herumzufahren und vielleicht in einer unsicheren Gegend zu landen.
Die Garden Route ist nicht mein Favorit, aber man kann ja ein wenig davon abweichen ohne gleich die ganze Planung über den Haufen zu werfen.
Von Port Elizabeth aus ist der Addo Elephant NP ja gleich vor der Tür. Ich mag ja die Unterkünfte in den Parks- sie sind schlicht, aber ausreichend und man ist direkt vor Ort und nicht auf organisierte Touren angewiesen. Ich fahre gerne selbst, aber da ist ja jeder anders. Nicht weit vom Eingang Richtung Main Camp, aber außerhalb des Parks habe ich im The Homestead übernachtet, tolles Frühstück, schöner Garten und persönliche Atmosphäre. Bei Lenmore in der Nähe melktert essen …
Wahrscheinlich würde ich dann weiter zum Mountain Zebra NP fahren, das war für mich vollkommen überraschend ein Park, in dem ich gerne länger geblieben wäre. Tiere, ja, aber auch die Landschaft sehr schön. Übernachtet habe ich bei Denmark Farm Stay für ganz wenig Geld. Umsonst dazu gab es eine Farmersfrau, die mich zum Schafefüttern mitnahm und von den Herausforderungen einer Schaffarm in sehr trockener Gegend erzählte. So eine Begegnung kriegt man in einem Hotel nicht.
In der Nähe liegt die Stadt Cradock. Tuishuise sind lauter verschiedene historische Häuser in einer Straße, die von dem entsprechenden Hotel vermietet werden. Total gut und mit Antiquitäten eingerichtet, altes Porzellan etc. Ich hatte Victoria. Die Stadt hat sonst nicht viel zu bieten, aber für eine Übernachtung auf dem Weg lohnt es sich.
Camdeboo NP war enttäuschend.
Karoo NP landschaftlich überwältigend.
Aber die beiden liegen für 12 Tage Garden Route eh zu weit abseits.
Vom Wilderness Garden Route NP war ich nicht so begeistert, Massen von Gruppen. Gefallen hat mir nur Nature ˋs Valley(das aber sehr) da würde ich gerne beim nächsten Mal übernachten. Nicht zugänglich für Busse. Es gibt ein Camp mit preiswerten Hütten da.
Mosel Bay finde ich wegen der Historie interessant: Santos Express ist ein ausrangierter Zug, dessen Abteile zu Zimmerchen umgebaut wurden - direkt am Strand. Eins meiner Lieblingsquartiere. Der Museumskomplex ist sehenswert.
Von Mossel Bay würde ich wahrscheinlich durch die Kleine Karoo fahren, das ist landschaftlich viel reizvoller als die Garden Route. Calitzdorp (Portwein!) ist eine sehr reizvolle Kleinstadt, irgendwo da an der Route 66 ein rustikales Restaurant namens Karooboom lohnt sich wegen des Ambiente ,genauso Barrydale (Diesel and Creme Diner, auch Übernachtung).
Auf dem Weg nach Kapstadt dann Stopp bei der Bakkery in Reviersonderend und beim Peregrine Farm Stall für ein paar kulinarische Mitbringsel.

Oh, das ist jetzt lang geworden. Südafrika ist ein wunderbares Land und ich reise dort sehr gerne. Ich bin über 60 und fahre dort trotz der Warnungen als Frau alleine mit Mietwagen umher. Nur Mut! Tipps zu anderen Landesteilen auf Anfrage.

Ja, und unbedingt den Rissington RAG lesen - regelmäßiger Blog eines südafrikanischen Reiseschriftstellers, der eine interessante off-Mainstream Perspektive auf das Land hat. Seine Lodge Rissington Inn in Hazyview ist super.

Viel Spaß und gute Begegnungen in Südafrika!

Charlotte

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Noch ein Buchtipp: The Covenant (Verheißene Erde) von Michener, ein historischer Roman, der die südafrikanische Geschichte lebendig macht. Eher was für Frauen wahrscheinlich.

Meine Freundin (heute Frau) und ich waren 2003 dort. Tipps von mir machen also kaum Sinn.
Außer vielleicht: Kruger als Selbstfahrer war etwas öde, weil man nicht soo viel zu sehen bekam.
Garden Route war uns viel „zu weiß“. Für uns hatte das nichts mehr mit Afrika zu tun. Dementsprechend touristisch war’s.

Super Tipps! Danke :grinning: