Vielleicht habe ich auch den Text missverstanden (hab ja auch nur einen Ausschnitt gratis)… Aber sehen die logischen Implikationen jetzt so aus (?):
Krieg im Ölland → Teurer Sprit → Teure Flugtickets → Weniger Nachfrage → Weniger Flüge / Flugzeuge → Problem die Vielen neuen Kunden von Emirates und Qatar zu transportieren
Lösung: Teure Tickets
Also verstehe ich es richtig, das man Geld sparen will, gleichzeitig die Preise erhöht und sich durch die Übernahme des Asien Marktes so nicht nur einen Mehrgewinn sondern auch einen Monopolausbau in Europa sichern will? Also scheiß auf “unsere” treue Kunden und all in in Asien und neue Kunden?
Glaub die Formel ist: Den Kunden wie eine Zitrone auspressen und sollte das irgendwie ins Negative kippen, schonmal vorbereiten, dass es nicht die eigene Schuld ist.
Das wäre ja ganz gut. Ich bin kein großer Freund von den aktuellen Streiks. Aber mit uns kanns LH ja machen, mit Ihrer Belegschaft nicht. Die werden sich wehren und dann kriegt LH keinen Vogel mehr in Luft.
Interessante und nachvollziehbare Argumentation. Ergibt wirklich Sinn, allen voran unter Beachtung der Preisdynamik bei den MM-Tickets. Hinzu kommt ja noch, dass wir ja schon seit einigen Jahren sehen, dass gerade bei US-Airlines die sog. Loyalitätsprogramme die eigentlichen Profitmaschinen sind und nicht das eigentliche Fluggeschäft. Wenn man sich die Entwicklungen bei MM und LHG da so anschaut, geht es ja auch in die Richtung deren Meilen-Geschäft entsprechend auszubauen. In geringerem Ausmaß natürlich, man kann ja nicht die Meilen so monetarisieren wie in den USA. Aber Gebühren sind da wohl der Lückenfüller.
Und letztlich bleibt halt die Erkenntnis, dass sie es wohl auch machen, weil sie es eben machen können. Ihr Programm, ihre Regeln. Und es wird ja wohl nach wie vor gebucht.
Was mich mal interessieren würde, wie ist hier das Verhältnis bei anderen europäischen Airlines anderer Allianzen.
Also KLM/AF BA/IB AirEuropa und Finnair z.B. also den anderen Airlines anderer Allianzen.
Was erwarten einen da für Zuzahlungen und wie ist der Gegenwert der ersparten Meilen/ Punkte. @Peer: man könnte das mal in einen eigenen Thread schieben, Vergleich Meilen/ Zuzahlungen der Programme oder so?
Flying Blue fordert teils absurd hohen Meileneinsätze dafür außerhalb AF/KLM Flugwelt mit etwas Flexibilität richtig gute Deals welche nie in den Meilenschnäppchen erwähnt haben. Dank dynamischen Preissystem muss man sehr schnell sein. Die Zuzahlungen finde ich günstig bis Ok.
Ich nutze noch sehr viel Miles&Smiles. Da geht es eigentlich bei Partnerairlines auch gut. Es gibt viel Verfügbarkeit (auch für SQ und co.) und geringe Zugaben, die man aber vollständig mit Meilen abbezahlen kann. Für TK Flüge habe ich bis jetzt ex. DACH aber keine sweetspots finden können. Von einer kürzlichen Steuererhöhung hab ich da nix gehört.
Der Sinn eines Loyalitätsprogramms muss es sein, Kunden dazu zu bewegen mehr Geld spezifisch beim eigenen Unternehmen bzw. Partnern des Loyalitätsprogramms auszugeben. Die Loyalitätsprogramme der Airlines tun das in der Regel über den Status und weniger über die Punkte und Meilen - das war auch eigentlich schon immer so.
Die Punktesysteme sind deshalb so ungeeignet, weil man ja dann für jeden Bezahlflug erneut evaluieren kann welches Punktesystem das beste für die konkrete Strecke ist. Die Punkte sind im Prinzip dabei nichts anderes als ein Rabatt auf den Ticketpreis, was bedeutet man kann (nachdem man den Wert der Punkte bestimmt hat) dies dann sehr gut mit der Konkurrenz vergleichen. Und wenn man den Status außen vor lässt kann man dann einfach direkt für jedes Angebot das persönliche Preis-Leistungs-Verhältnis bestimmen und nimmt dann halt den Flug mit dem besten.
Bei den Statussystemen ist das anders, weil dabei bestimmte Zielmarken erreicht werden müssen und man danach bei jedem weiteren Flug einen abstrakten geldwerten Vorteil hat.