Ich hab mal eine Frage an die Leute die unter den neuen Regeln (wie Emails und Social Media angeben) in die USA eingereist sind. Unterscheiden sich die Fragen oder ist es wie davor ? bzw. Ist irgendwas anderes anders ?
Meine Frage rührt daher, ich bin echt kein Fan von der momentanen Regierung, dementsprechend sind auch meine Social Media Kanäle, finde aber das Land USA per Se Hammer. Lässt sich das vereinbaren oder meint ihr man sollte einfach 3 Jahre noch warten ?
Warten. Ist für uns eine Frage des Selbstwertgefühls. Wir waren vor kurzem einen Monat in Mexico. Dort haben sich viele amerikanische Touristen als Kanadier ausgegeben → das sagt ja wohl alles. Wir finden auch unabhängig von Tr…. das Land nicht interessant - überwiegend wegen den sehr oberflächlichen Einheimischen.
Ja oke, dass die Amis anscheinend nicht mehr so Patriotisch sind ist wirklich krass. Ja gut dem einen gefällts dort dem anderen nicht jeder wie er mag, aber danke schon mal
Ich bin oft in den USA. Bisher, wie immer, null probleme. Alle meine Einreisen dauerten wenige minuten und wurden meistens vom ICE Beamten mit „Welcome Sir“ abgeschlossen.
Die Geschichten, die man von den Medien hört, sind mit großer Vorsicht zu genießen.
Oder wie wäre es hiermit „Ich finde RalfB nicht interessant, seitdem ich weiß, dass er Beamter war, wegen den entsprechend geringer Berührung mit dem echten Malocher Leben“.
Achtung: satz oben ist nicht ernst gemeint, sondern sollte verdeutlichen wie schlecht Vorurteile sind.
Anders. Viele sagen, auch die Statistiken, dass Mexiko eins der gefährlichsten Länder der Welt. Du warst da. Es war herrlich oder? Siehst du. Ich glaube du willst nicht in den USA, nicht wegen der Oberflächlichkeit ihrer Bürger sonder wegen dem Brett im Kopf. Befreie dich davon und fahre dorthin. Kann ich nur empfehlen!!
Es sind keine Vorurteile sondern Erfahrungen die wir aus früheren USA Urlauben gesammelt haben. Sonst hätte ich das nicht geschrieben. Aber aus Antworten von Dir bei anderen Beiträgen kann man ja schon deutlich erkennen das es Dir schwer fällt Meinungen anderer zu akzeptieren.
Ich bin streitlustig und vertrete gern stark meine Meinung. Es heißt lange nicht, dass ich die Meinungen anderer nicht akzeptiere. Da gibt es einen sehr feinen aber großen Unterschied. Einem Mann deiner Lebenserfahrung hätte ich zugetraut, dies zu erkennen.
Viele Grüße
PS: der @yakedy hat dir schon mal ein Herzchen gegeben
Wer die Fragen am Schalter umgehen möchte kann mit der MPC App einreisen.
Sie wird von der CBP bereitgestellt. Alllerdings geht das nicht bei Ersteinreise, sondern nur bei Folgeeinreisen.
Fragen werden im Vorfeld elektronisch beantwortet, ein Foto wird hochgeladen - that`s it. MPC @ cbp.gov
Kunden von uns haben kürzlich darüber berichtet, sie reisen oft in die USA.
Ich hab die MPC auch schon ein paar mal benutzt, unter anderem in JFK und in MIA. ist absolut super, null Wartezeit, keine Fragen. Ich bin aber nicht sicher, ob das so bleibt, denn wenn mehr Leute dieses System nutzen, werden die MPC Lanes am Flughafen vielleicht voller.
Außerdem muss man ein Selfie nach der Landung am Flughafen machen (im Voraus wird nicht akzeptiert) und wir sehen da jedes Mal grauenhaft drauf aus , aber was soll’s, ansonsten ist das System super!
Ergänzung: soweit ich das in Erinnerung habe, braucht man für das Abschicken des Datensatzes nach der Ankunft Internet. Man muss also etwas pfiffig sein und sich direkt mit einem kostenlosen WLAN Netz am Flughafen verbinden, oder die mobilen Daten, die man ja hoffentlich für USA arrangiert hat, aktivieren. Für Leute, die das nicht so gewohnt sind, auch im Laufen ihr Smartphone zu bedienen, könnte dies eine Hürde sein…
Als jemand, der die USA (und andere Länder mit Formular- und Fragenwut) schon lange vor Trump nicht mehr besucht hat, kann ich dich beruhigen.
Es ist wie woanders auch, reine Glückssache. Wenn du Pech hast und an deinem Tag der Immigration Officer schlechte Laune hat, findet der auch so was, womit er dich nerven kann, egal was du so auf Social Media treibst.
(Das übrigens ist meine Hauptkritik an der Einreise in die USA, man ist immer von der einen Person am Schalter abhängig und du kannst gegen deren Entscheidung absolut nichts machen.)
Du kannst der glühenste Amerika und Trump Fan sein, wenn dem dein Gesicht nicht passt, dann kann er dich einfach abweisen. Wird aber nicht passieren, denn die Wahrscheinlichkeit ist vermutlich nicht mal 1 zu einer Million, dass dass jemanden mit gültigem ESTA, deutschem Pass und einem christlichen Namen wie bei dir da abgewiesen wird.
Das war aber schon immer so, daran hat sich unter Trump nichts geändert- die Einreisebestimmung für Staatsangehörige ESTA berechtigter Länder hat sich nicht geändert.
Und das war schon vor 3 Jahren so und wird auch in 3 Jahren noch so sein.
Das einzige was sich geändert hat, ist dass wenn es zu diesen Fällen kommt, es nun in den Medien zu lesen ist…
Wenn du Bock hast auf die USA und dich deren Einreisesystem prinzipiell grundsätzlich nicht stört, dann fahr hin.
Die Einreisebestimmungen haben sich zu vor Trumpzeiten nicht geändert. Trump setzt sie nur jetzt strikter durch und lässt sich nichts mehr gefallen was gegen sein Land ist.
Sie schauen auch nicht aus bloßer neugierde in Sozial Media oder eMail Accounts. Wenn sie das tun, dann ist man vorher schon dort aufgefallen.
Weder eine gültige ESTA-Genehmigung noch ein gültiges US-Visum begründen einen Anspruch auf Einreise in die USA. Die endgültige Entscheidung über die Einreise trifft der US-Grenzbeamte. Es empfiehlt sich, Nachweise über die Rückreise (z.B.Flugbuchung) bei der Einreise mitzuführen. Gegen dessen Entscheidung gibt es keinen Rechtsbehelf. Den deutschen Auslandsvertretungen ist es nicht möglich, auf die Rückgängigmachung einer Einreiseverweigerung hinzuwirken.
Das ist doch bei uns in deutschland doch fast genau so. Guckstu Aufenthaltsgesetz (AufenthG) – § 15 Zurückweisung
Selbst mit gültigen Dokumenten (Pass/Visum) können Bundespolizisten die Einreise verweigern, wenn begründete Zweifel am Zweck der Reise, den finanziellen Mitteln oder Sicherheitsbedenken bestehen.
Das befugnis der bundespolizei wird nur durch das shengener Abkommen an die shengen Binnengrenzen „abgeschwächt“ aber ansonsten ist sie fast genauso wie in den usa und by the way wie bei jedem fucking souveränen land auf dieser Erden. Tut nicht so, ob die USA hier einen Sonderweg wählt.
Schön für dich Thomas. Das gilt aber für jedes andere Land auch, wo du bisher außer shengen eingereist bist, auch im uruguay. Guckstu Migrationsgesetz Nr. 18.250 (Ley de Migraciones).
Dass die Handhabe vielleicht laxer ist, geschenkt, aber die Rechtslage ist gleich.
Im grunde sind das nur Befindlichkeiten (oder das Brett vor dem Kopp). Man tut hier so, ob es faktische Gründe dafür gibt, statt besser ehrlich zu sein und zu gestehen, dass diese Einstellung nicht faktisch sondern fast ausschließlich auf Befindlichkeiten beruhen.
Sie haben sich geändert: die Voraussetzungen für das ESTA wurden verschärft.
Es ist seit der Amtszeit von Trump mindestens der Besuch von Nordkorea als
Anlass genommen worden, für die Einreise in die USA ein Visum zu benötigen.
Nordkorea, kuba, Afghanistan, syrien, irak, jemen und somoalien.
Die verschärfung hat trump in seinem ersten term eingeführt. Biden hat es nicht abgeschafft, obwohl er durch 72 dekrete edliche gesetze von der trump administration rückgängig gemacht hat.
Und Iran und das wurde 2017 sogar rückwirkend bis 2011 eingeführt, weshalb ich für die USA auch ein Visum benötige.
Btw. der Unterschied bei einer Einreise in die USA vs. Deutschland (und 99% der Länder der Welt) ist, dass hier zwar die Bundespolizei die Einreise bei begründeten Zweifeln verweigern kann, man sich aber in einer höheren Instanz dagegen wehren kann. Dies ist in der USA grundsätzlich nicht möglich.
Daher hat der Kommentar mit der Tagesform des CBP seine Berechtigung, was ich auch schon persönlich zu spüren bekommen habe.