Wo bucht ihr euren Mietwagen?

Gerade bemerkt dass bei SIXT prepaid Buchungen („Jetzt zahlen“) keine Miles&More Meilen mehr gutgeschrieben werden: War das schon immer so?

Ich buche seit 1 Jahr meistens bei Avis, in Kombination mit der Amex Versicherung bisher alles in Ordnung. Bzw. in Brasilien, wofür ich es meistens brauche, auch viel günstiger.
Jedoch hat der Partner von Avis vor Ort, Unidas, die Tage einfach 250 Reias von meiner Kreditkarte abgebucht (3 Monate nach der letzten Anmietung). Ohne Grund, Rechnung etc. Hab es bei Amex und Avis gemeldet/reklamiert. Bin gespannt ob etwas und was passiert…

Machst Du keinerlei Preisvergleiche über check24 o.ä.?
Kommen Broker, wie z.B. Sunnycars für Dich nicht infrage?

Klar vergleiche ich vorher. Aber bisher war Avis für Rio de Janeiro immer weit günstiger für meine Zeiträume.

mittlerweile bekomme ich für jede Buchung 10 % Rabatt für eine Folgebuchung.
bei sunnycar
Nehme ich gerne mit :grinning_face_with_smiling_eyes:

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Ich buche Mietwagen fast immer direkt bei Sixt, meist über den Aktionärstarif. Nicht, weil Sixt immer der billigste Anbieter wäre, sondern weil es bei mir bisher schlicht am zuverlässigsten funktioniert hat: Fahrzeug war da, Station Düsseldorf Flughafen ist für mich praktisch, Abwicklung sauber, und bei Direktbuchung hatte ich eher den Eindruck, dass Upgrades und Kulanz besser laufen als über Broker.

Meine Lösung gegen den hohen Selbstbehalt ist getrennt davon: Ich habe eine Jahresversicherung für Mietwagen-Selbstbehalt/Excess, inklusive Erstattung bis 12.000 € und zusätzlicher CDW-Deckung bis 50.000 €. Deutschland ist bei meiner Police ausdrücklich eingeschlossen, maximale Mietdauer pro Anmietung 31 Tage. Wichtig: Das ist keine „am Schalter nichts mehr zahlen“-Lösung, sondern eine Erstattungsversicherung. Im Schadenfall belastet der Vermieter also erst einmal die Karte, danach muss man sauber mit Mietvertrag, Schadenabrechnung, Zahlungsnachweis und Führerscheinunterlagen beim Versicherer einreichen.

Broker wie Check24, billiger-mietwagen usw. können preislich sehr attraktiv sein, gerade mit Erstattung des Selbstbehalts. Ich sehe nur zwei praktische Nachteile: Erstens hängt man im Schadenfall oft zwischen Vermieter, Broker und Versicherer. Zweitens ist mir die konkrete Stationszuverlässigkeit wichtiger geworden als der letzte Preisvorteil. Ein günstiger Tarif hilft wenig, wenn vor Ort die Kategorie nicht da ist, die Schlange lang ist oder plötzlich kreativ nachverkauft wird.

Bei E-Autos oder bestimmten Modellen wäre ich besonders vorsichtig. Man bucht fast immer eine Kategorie, nicht exakt den Polestar, BMW, Tesla oder was auch immer im Beispielbild steht. Entscheidend ist eher der ACRISS-Code und die tatsächliche Flottenlogik der Station. Wenn Thrifty das Fahrzeug auf der eigenen Seite gar nicht führt, aber ein Broker es anbietet, würde ich nicht davon ausgehen, genau dieses Auto zu bekommen.

Für mich ist daher die Strategie: direkt beim Anbieter buchen, bei dem die lokale Station zuverlässig ist; Selbstbehalt extern absichern; am Schalter keine überteuerte Zusatzversicherung kaufen; bei Übergabe konsequent Fotos/Videos machen; Vorschäden dokumentieren; Mietvertrag und Schadenmatrix aufheben. Nicht maximal billig, aber stressarm. Und mit zunehmendem Alter ist „stressarm“ manchmal einfach die Renditeklasse, die man wirklich merkt.

Bei e Autos ist es aber eher so, dass manche Anbieter nur ein einziges Modell führen, daher kann man ziemlich sicher davon ausgehen, dass man das auch bekommt. z.B. Polestar oder Tesla ist da beliebt. Des ACRISS Code garantiert auch kein bestimmtes Modell sondern nur eine bestimme Kategorie bzw. bestimmte Merkmale.

Ja. Das war seit langem so. ich kann mich nicht daran erinnern, dass es anders war.

Wer einen Corporate Benefits Zugang hat, kann dort mal bei Alamo schauen. Man kann den Link aber auch über die Googlesuche finden. Habe darüber schon mehrere Hunderter gespart. Nachteil ist, dass häufig nicht alle Stationen drin sind, etwa JAC. Oder die Öffnungszeiten sind teils falsch hinterlegt, z. B. NQY hat im Winter andere Öffnungszeiten als im Sommer. Konnte dann erst im Frühling buchen, nachdem die Sommerzeiten hinterlegt waren.

In den USA nutze ich eher Sunnycars, nachdem mir mal aufgefallen ist, dass Alamo die Haftpflicht auf 300.000 USD runtergesetzt hat. Sunnycars hat einen Filter mit bis zu 10 Mio. Versicherungssumme. Nachdem ich mal gelesen habe, wie die Denke bei Gericht ist, ist mir das den kleinen Aufpreis wert. Die Jury skalieren den Verdienstausfall, entgangene Beförderungen, Renten, Boni etc mit rein. Bei schweren Fällen fressen die Spitalrechnungen und die Reha schon eine Million auf.

Mal als Beispiel für Schadenssummen: Catastrophic injuries result in permanent total disability, profound quality of life impacts, and lifetime medical care requirements. Average settlement: $500,000-$25 million+. The highest-value settlements involve complete spinal cord paralysis ($1M-$25M+), severe traumatic brain injuries requiring 24/7 care ($800K-$15M+), multiple limb amputations ($500K-$8M+), severe burn injuries over 50%+ of body ($600K-$10M+), and wrongful death claims ($500K-$20M+). Injury Compensation Chart 2025

Wieso? Du reichst Deine Papiere bei Deiner Versicherung ein. Bei Buchung über Broker reiche ich diese zur Erstattung der Selbstbeteiligung beim Broker ein. Mit einer „Versicherung“ hab‘ ich gar nichts zu tun.

Also hier geht’s ja wild durcheinander. Ich hatte noch nie den Fall, dass ein gebuchtes Fahrzeug nicht da war. Wenn die gebuchte Kategorie nicht da ist, gibt’s i.d.R. ein kostenloses Upgrade. Eine „Schlange“ vorm Schalter kann Dir blühen, egal wo Du den Mietwagen gebucht hast. Beim Broker gibt es allerdings oft die Möglichkeit „Fast Lane“ und/oder „online check-in“ zu buchen, was die Wartezeiten am Schalter erheblich verkürzen kann.
Dafür dass mir nichts „kreativ“ nachverkauft wird, bin ich selbst verantwortlich. Das schaff‘ ich schon.
Ein bestimmtes Modell ist mir fast immer total egal. Und wenn nicht, buche ich die Option „Modell garantiert“, die es auch immer häufiger gibt.

Stressarm finde ich, wenn mir die Vorschäden relativ schnuppe sind und ich eben nichts sorgfältig dokumentieren muss, weil ich einen etwaigen Abzug von der Selbstbeteiligung sowieso an den Broker weiterreichen würde.
Die Gefahr, dass der Verleiher mir etwas unlauteres unterjubelt ist gleichsam gering, da er genau das weiß und es sich in der Regel mit dem Broker nicht verderben will.
Aber das allerstressärmste überhaupt, sind ja wohl Buchungen, die gegen einen geringen Aufpreis „no deposit“ oder „keine Zahlung“ heißen, die es in immer mehr Zielgebieten gibt. Da muss man dann noch nicht einmal eine Kaution hinterlegen.

Ich finde bei genauerem Hinsehen, schrumpfen Deine vermeintlichen Vorteile zu einem kleinen „fast Nichts“ zusammen.

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Broker / Direkt: Klar, aber der Vermieter berechnet einfach die Selbstbeteilung. Wie zu die zahlst ist nicht sein Problem. Und der Broker / Versicherung braucht dann eben von di ralle möglichen Unterlagen und entscheidet dann auch noch ob sie den Schaden übernehmen. Du hängst dazwischen.

Mit der App von Sixt bekommt man den Wagen vorher angezeigt und kann ihn dann “klar machen”, d.h. man bekommt einen QR Code für den Schlüsselautomaten. Und in Düsseldorf ist mir schon mehrmals passiert, z.B. bei Europcar, dass mein gebuchter Polestar nicht da war. Und dann haben sie keine Kategorie drüber bzw. nur Verbrenner, die ich aber eigentlich nicht wollte. Also hab ich dann eine Kategorie drunter und eine Rückerstattung akzeptiert. Bei Sixt passiert das nicht bzw. sie haben halt mehr Premium und die Upgrades sind auch schön. Hatte einmal einen Audi Q7 in der S-Version, war nett.

Ich denke es kommt immer auf den Standort an. Hier in Frankfurt/Messe hatte ich fast immer entweder ein Downgrade oder wenn ich EV buche habe ich einen Verbrenner gekriegt bei Sixt als Platin-Kunde. Bucht fast ausschließlich Hertz hier privat.