Zu wenig bezahlt - Vom Ticket geworfen?

Hallo zusammen,

Eine Erfahrung, die ich gerne mal teilen möchte und herausfinden will, ob auch Andere das gleiche Problem haben.

Ich buche oft Billigflüge und immer ohne Zusatzleistungen, also um die 10€, 20€ pro Flug.
Bei WizzAir ist es mir nun schon mehrmals passiert, dass 1-2 Wochen nach Buchung die Info per Mail kam, meine Flüge seien storniert.

Die Flüge finden aber wie gebucht statt, und Neubuchen geht nur zu einem erheblich höheren Preis.

Gleiche Erfahrung beim OTA Opodo und einmal sogar bei LH (Error Fare gebucht). Gerade aber bei Wizz am häufigsten.

Kann es sein, dass wenn z.B Wizz merkt, ein Flug wird voll sein, die billigsten Tickets wieder aus dem Flug rauswirft?

Ist sehr ärgerlich, wenn man schon Reisepläne macht, und 3 Wochen vorher wird der Flug storniert. Da Storno mehr als 14 Tage, gibts leider kein Recht auf Entschädigung.

Freue mich auf Eure Erfahrungen!

Hi, schwarz auf weiss kann ich es natürlich nicht sagen, aber es würde mich von WIZZ nicht wundern. Meine Frau flog mit WIZZ von BSL nach SOF. Das Gepäck war kaputt. Der spezielle Schalter für das Melden, war offen, aber sie sagten einfach „No No“. Ohne Schadenformular konnte ich bei WIZZ keine Forderung machen. Daher lies meine Frau den Schaden beim Rückflug protokollieren und erzählte die Gesichte des Schalters „No No“. Prima. Aber dann fing das Ping Pong Spiel an. WIZZ wollte dann noch dies und das und dies genauer beschrieben … dann machte WIZZ uns den Vorschlag 30 Euro auf unser WIZZ Konto gutzuschreiben (wir fliegen nie WIZZ und werden in Zukunft auch nicht mehr). Nach langem Hin und Her und einer erneuten Bestätigung eines Reparaturdienst, dass der Koffer nicht reparierbar war. Hat WIZZ nun 80 Euro versprochen auf unser Bankkonto gutzuschreiben (Gutschrift auf die Kreditkarte wäre doch viel einfacher). Die Geschichte ist aber immer noch nicht zu Ende, weil wir die 80 Euro weder erhalten haben, noch eine E-Mail Bestätigung (wir mussten die Bankdaten als passwortgeschütztes ZIP File senden … als letzte Schickane, auch wenn es anscheinend so vom Gesetz verlangt wird)… WITZ Air

So wenig ich selbst von Wizzair halte: Ich sehe nicht, was es der Airline bringen würde, günstige Passagiere rauszuschmeißen. :thinking: Im Gegenteil: Sie müssen dann ja ggf. die Ersatzbeförderung mit einer anderen Airline zahlen und das wird erheblich teurer.

Möglicherweise rechnen sie damit, dass die Kunden sich sowieso nicht ihrer Fluggastrechte bewusst sind und alles auf sich sitzen lassen… Aber deswegen die Flüge zu streichen, kommt mir abenteuerlich vor. Sind denn zum Zeitpunkt des Stornos noch neue Plätze buchbar?

Wenn ja, könnte man argumentieren, dass der gebuchte Wizzair-Flug die einzig akzeptable Ersatzbeförderung ist, so er denn stattfindet.

Ich bin sonst sehr zufrieden mit W6, fliege gerne mit Wizz. :slight_smile:

Plätze sind weiterhin buchbar, nur eben erheblich teuer. FlightRight sagte, mir stehe kein Ersatz zu bei den Cases.

Ich denke aber, das ist keine Ausnahme, da mittlerweile der dritte Return Trip storniert wurde, obwohl die Flüge stattfanden.

Das kann ich nicht nachvollziehen. :face_with_monocle: Deine Buchung wurde doch annulliert und dann gilt meines Erachtens Artikel 6 der Fluggastverordnung.

https://eur-lex.europa.eu/legal-content/DE/TXT/HTML/?uri=CELEX:32004R0261

Vielleicht kann @DrMatthiasBoese dazu noch eine Einschätzung geben. Ich meine aber nicht, dass sich Wizzair hier einfach mit alternativloser Erstattung herauswinden kann. Die Fluggastrechte gibt es ja nicht ohne Grund.

Glasklare Rechtslage: Bei Annullierung Deiner Buchung gibts das Geld zu 100% zurück und ggf. sogar die Ausgleichszahlung dazu.

Vielleicht ist den Excel-Jongleuren sowas einfach zu nervig bei WizzAir.

#klagenhilft

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Geld gibts zurück, da ist W6 auch echt schnell und fair über den Online Account. Mir gehts nur darum, ob ich selbst eine Alternativbeförderung buchen kann, trotz Storno mehr als 14 Tage vor Abflug.

Na klar, aber nicht, wenn vorher Erstattung des W6-Tickets verlangt wurde.
Muster: Musterschreiben - Rechtsanwalt Dr. Matthias Böse

Die 14 Tage sind ausschließlich für die Ausgleichszahlung relevant.

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