Nun denn, das sieht doch nun um einiges aufregender aus für mich als jemals zuvor.
Gehen wir es durch.
Mai
Zuerst mal etwas daneben in Manchester, der Teil der Reise sowohl mit den extremen Verspätungen von KLM Anfang Mai sowie kein Ticket für Everton zu bekommen, das hat dann die Vorfreude darauf ordentlich genommen. Auch Fußball- und Transportmuseen eher Reinfälle für das was ich mir vorgestellt hatte.
MAN muss ich also nicht noch mal, vielleicht um mal Freunde in Zukunft zu besuchen, wenn es welche hier gibt, die Innenstadt ist wenigstens einladend und auch die Parks könnten etwas hergeben.
Anschließend ging es nach Kopenhagen, auch hier wurde es leider nichts mit einem Freund besuchen, der gerade mit Fieber im Bett lag.
Trotzdem dafür noch gut Sightseeing betrieben, die Stadt ist damit als solche abgehakt und den Tivoli auch mal besucht und genossen.
Letzter Teil der Reise war dafür umso besser: Einen Tag Brüssel und WEC in Spa mit Studentenfreunden aus der Region.
Brüssel lief nicht rund, da hat mein Handy sich geweigert wieder vernünftig neu zu starten, deswegen Old School mich zurecht gefunden offline und das Atomium besichtigt, abends dann per E-Scooter eine Schnitzeljagd mit allen verbleibenden Sehenswürdigkeiten machen, würde ich glatt in anderen Städten nochmal machen, hat ordentlich Spaß gemacht.
Spa selbst war ein Traum und ein einmaliges Erlebnis vom Röhren der Cadillacs bis hin zum Auslachen des lahmen Iron Lynx Mercedes, der 10 Sekunden langsamer als alle anderen fuhr mit einem Amateur-Fahrer und nix als Unsinn im Kopf hatte. Zum Schluss dann in die Clownskiste eines Freundes reingepfercht und ab ging die Post über Verviers und eine kurze Nacht zurück im Hotel in Brüssel nach Hause.
September
Zunächst einmal ging es nach London für die BLAST Open in Counter Strike, zweites Jahr in Folge, dass ich dort dabei war mit meinem britischen Kollegen.
Absolut fantastisches Event und Autogramme von verschiedenen Teams bekommen inklusiver deutscher Spieler (JA, ENDLICH!) auch wenn wir im Viertelfinale rausflogen.
Das Finale war ein sofortiger Klassiker und G2 hatte glaube ich den überraschendsten Sieg auf der Profi-Ebene diese Saison, wenn nicht sogar das ganze Jahr.
Anschließend ging es dann weiter nach Genf, der Anschluss wurde gerade so erreicht.
Von dort aus dann mit dem Zug weiter nach Bern, wo ich 5 Tage im Berner Oberland genossen habe. Leider die Höhen etwas unterschätzt, deswegen wurde es nichts mit ausgiebigem Wandern zum Mönchsjoch aber definitiv etwas, woran ich arbeiten möchte für die Zukunft.
Mit dem Zug und Bus nach Basel ging es dann wieder zurück nach Hause, die Koffer haben es leider nicht direkt mit meinem Flieger aufgrund des dann doch knappen Umstiegs geschafft, dieser kam dann den Tag darauf Sonntag abends um 21 Uhr (kann man natürlich auch so machen) zuhause an.
November-Dezember
Der Reisebericht wird dafür noch ausführlicher hier: 22 Flüge in 15 Tagen - Oder alternativ: Wie ein Trip nach Singapur zu einem riesigen Plan ausartete
Aber hier die Kurzform:
Erst von Berlin nach Brüssel für den Status bei Flying Blue mit SAS für günstig weiter treiben.
Brüssel zu Rom dann den A321neo von ITA Airways ausprobiert und für Virgin Flying Club die nötigen Punkte für zukünftige Punktekäufe besorgt.
Rom zu Oslo wieder für den Status mit SAS.
Oslo zu Brüssel sollte auf dem Teilstück Kopenhagen ebenfalls A321neo LR haben, daraus wurde dann nichts, ebenfalls für super günstig Status voran getrieben.
Brüssel zu Dubai über Addis Ababa mit Ethiopian mein erster Langstrecken-Business Class Flug war ein Erlebnis sondersgleichen, das Ganze über M&M Meilen.
Dubai nach Singapur sowie Singapur nach Bangkok mit Singapore Airlines und weiter nach London mit EVA Air waren der eigentliche Hauptgrund der Reise, alle Flüge waren fantastisch und ich verstehe absolut warum alle von Singapore schwärmen, ich würde EVA allerdings fast noch bevorzugen ob des Services, Essen und den Amenities wegen, das Ganze gebucht über Aeroplan.
Singapur selbst war fantastisch mit Sentosa, Gardens by the Bay, Tai Hwa Pork Noodles besuchen sowie Marina Bay Sands und Promenade.
London nach Wien sowie Wien nach Zürich mit Austrian, meine Augen wurden geöffnet wie gut Austrian’s Catering im Vergleich zu Lufthansa und Swiss ist, da liegen Welten dazwischen.
Am selben Tag und am Tag darauf einen Umlauf Zürich - Prag - Zürich mit den neuen A350-900 im Trainingsflug. Hat man gemerkt, ziemliches Tohuwabuhu im Service und definitiv eine Meinung über Swiss Senses und Allegris bilden können.
Aus Zürich dann ein weiterer Positionierungsflug nach Athen mit SWISS, soweit ganz okay.
Von Athen aus habe ich Turkish Airlines geschnuppert, ich sehe Stärken und Schwächen, bräuchte aber sicherlich mehr als nur eine Stunde für eine Meinungsbildung.
Istanbul als Flughafen selbst dagegen habe ich schon mal keine gute Meinung, extrem groß und die Füße platt getreten.
Air Europa fand ich überraschenderweise enttäuschend auf dem ersten Flug, super dagegen auf dem zweiten Flug von Istanbul über Nacht in Madrid nach Amsterdam, trotz der Verspätungen.
Ich werde definitiv kein Freund von Madrid, egal ob altes Terminal oder neues.
Zum Schluss dann ATR72 auf dem Teilstück zurück nach Berlin mitgemacht, das war einer der ungemütlichsten Flüge, die ich je durch gemacht habe, aber nicht der schlimmste meines Lebens.
Endergebnis dann im oben verlinkten Thread.
Für 2026 bahnt sich eher ein ruhigeres Jahr an, da der Auszug von Zuhause bevorsteht und dafür natürlich Geld beiseite gelegt werden muss, deswegen wird es “nur” ein weiteres Mal Spa, eventuell Pro League in Katowice im Oktober oder LEC Finals (League of Legends) im September sowie ggf. Montreal und weitere Teile Kanadas im A321XLR nach Montreal ex BER, das Stand jetzt die Pläne, sicherlich verschiebt sich einiges wieder nach 2027.
