Deshalb habe ich für mich entschieden, dass es das mit Stati war… auch punktesammelmäßig bin ich mir nicht ganz sicher, ob ich mir das noch antun will.
M&M hat ja mittlerweile Zuzahlungen, zu den jetzt erhöhten Meilenwerten, da kann ich mir das Ticket auch gleich so kaufen. Den BA sale für 2500 F gibts ja oft. Oder 100000 Meilen plus 2000 Eure Steuern und Gebühren…
Was ich noch habe ist die HH Karte, aber auch eher wegen des Goldstatus, statt des Sammelns. Mit dem dynamischen pricing ist das ja nix.
Was ich mir gerade als Alternative überlege, und ich bin mir nicht sicher wie schlau das ist, ist mir eine AmEx zu holen, da ich da mit den Punkten Flexibler bin und mehr sammle, als zB bei der M&M… kann da jemand was zu beisteuern?
Ich habe die Amex seit zwei Jahren. Punkte Top, als Karte ok, Akzeptanz steigt. Musst zum Zeitpunkt einer Aktion geworben werden, dann lohnt es sich für beide (und auch nur dann, wenn Du geworben wirst!).
gut beschrieben, alle Loyality Programme haben das gleiche Ziel: Bindung (Loyalität) des Kunden an den Anbieter, möglichst gar nicht mehr vergleichen, blind kaufen.
Noch extremer finde ich die Hotel Loyality Programme, wo man durch die Markentreue tausende Euros im Jahr zuviel bezahlt und wo es wirklich viele gibt die darauf reinfallen!
klar ist dass Kauftickets von Suchmaschinen und Käufern relativ einfach gefunden werden, ein echter Marktüberblick wird angezeigt (ggf. Matrix)
Dass es so einen Markt bei den Awards nicht gibt, muss einem schlauen LH-Manager aufgefallen sein. Hier ist LHG (und ggf. Partner) ja „unter sich“ - wieso muss man hier Transparenz oder gar einen echten Gegenwert bilden.
Bei den Awards wird gesagt „wir brauchen also nehmen wir“ so wie der deutsche Einzelhandel das ja seit 2 Jahren auch macht, oder große Teile der Gastronomie.
in allen diesen Fällen gilt: es funktioniert offensichtlich sehr gut, die (deutschen ) Kunden winken 50€/Person in der Gaststätte durch wie das 1kg Nutella „im Angebot nur für kurze Zeit mit App“ für 6,99€ (Lidl diese Woche - ich hatte Mitte 2024 5x1 kg beim Penny gekauft für 2,99€).
Und beim LHG-Loyality Awards Tickets werden sie es auch durchwinken, weil die Meilen doch so wertvoll sind und LHG soooooo goil!
aber es gibt auch genügend, die davon profitieren.
Letztlich muss sich ja niemand auf ein Programm einlassen und nicht alle sind per se doof.
Der eine mag es so, der andere so. Das hat mit Dummheit wenig zu tun.
Naja, manche „Gelegenheits-Mitforisten“ gehen schon sehr blauäugig an das Thema heran und fallen aus allen Wolken, wenn man Ihnen mal ganz explizit vorrechnet, was sie ihr „Freiflug“ eigentlich gekostet hat.
Und dabei ist noch nicht einmal berücksichtigt, dass das Meilensammeln über die Zeit zu der einen oder anderen Kaufentscheidung (oder Kreditkarte ) führt, die weitere (Opportunitäts-) Kosten verursacht hat, die u.U. schwer zu beziffern sind.
Wir sind jetzt echt an einer kritischen Wegscheide: Je nachdem, wie sich das neue System ab Juni darstellt, muss man dann neu bewerten, ob das Programm überhaupt noch Sinn ergibt, oder nicht.
Für mich ergibt es für die LHG auf jeden Fall keinen Sinn mehr.
Eventuell kann man noch die Asiaten, Turkish, Air Canada, United oder ITA mit ihrem Produkt + wann immer Air New Zealand was neues parat hat für die C gut verwenden.
Und halt eben für mal von A nach B in Eco kommen für günstig für bestimmte Orte auf anderen Kontinenten.
wie profitiert man den von diesen Programmen die letztlich den Wettbewerb einschränken versuchen, die dich zuerst mit überhöhten Preisen locken (ja kan sein, dass die der Arbeitgeber bezahlt - geldwerten Vorteil nicht vergessen), dann mit Status wieder glauben machen, es wäre besonders vorteilhaft, die gleichen - noch höheren - Marken Raten zu bezahlen,
Sag mir einenn Benefit, den du (oder dein AG) nicht vorher bereits bezahlt hast?
Priority Services und oftmals auch Loungezugang sind zumindest für mich nettes Beibrot mit wenig monetärem Wert (außer man kauft sonst anderweitig etwas zu Essen am Airport), aber spätestens Freigepäck oder mitunter auch gratis Sitzauswahl oder geblockte Sitze sind bei einem Eco Flug ggf. schon finanziell relevant (oder bei deinem Vergleich mit Hotelstatus: gratis Frühstück, oder gratis Loungezugang mit Happy Hour) - sofern man das auch nutzt bzw. anderweitig dafür zahlen müsste.
Allzu blind sollte man nur wegen des Status zwar nicht durchs Leben gehen, aber wenn ich mehr zahle, und dafür dann auch deutlich mehr bekomme, falle ich doch nicht auf einen höheren Preis rein, sondern habe unterm Strich sogar gespart. Natürlich immer nur, sofern mir das, was ich bekomme, auch wichtig für mich ist. Einschränkung des Wettbewerbs sehe ich hier nicht.
Klar lauert die Gefahr, dass man, nur um den Status erfolgreich zu verlängern (oder gar erstmals zu erreichen), weitere Buchungen tätigt, die man sonst nicht machen würde. In so einem Fall muss man dann wirklich genau abwägen. Wettbewerb wird dadurch aber nicht eingeschränkt, denn die Alternative zu einer solchen Ausgabe wäre ja höchstens, sie überhaupt nicht zu tätigen.
Wenn ich nun aber immer weniger bekomme (die Spirale gibts ja durchweg bei allen Programmen), dann gibt’s irgendwann den Punkt, an dem es keinen Sinn mehr macht, mehr zu zahlen (weil ich halt nicht genug an „mehr“ bekomme). Dann entscheiden halt andere Kriterien (Preis, Route oder Produkt). Gibt ja auch hier eine „Free Agents“, denen fallen einige Entscheidungen sicherlich einfacher, weil sie keine zusätzlichen Vorteile abwägen müssen, weil sie eben keine haben.
Stimme dir voll zu. Besonders „Influencer“ schüren solche Erwartungen mit ihren Freifluggeschichten und nerven dabei extrem (aber die holen die Kosten wieder rein durch die Aufmerksamkeit, so vermutlich die Strategie, sofern sie rechnen können). Zumindest bei Payback oder Amex Punkten kann man ja eine recht klare Mindestsumme beziffern (nämlich der Betrag, zu dem man die Punkte auch auszahlen könnte), die Zuzahlung kommt ja ohnehin direkt aus dem Geldbeutel. Ähnlich nervig ist übrigens auch das „zig tausend Euro gespart“, „meine Meilen hab ich mit einem Wert von so und so vielen Cent eingesetzt“. Das gilt alles nur, wenn man das Produkt zum ursprünglichen Preis überhaupt in Erwägung ziehen würde. Sonst ist es eher zu betrachten wie ein durchgestrichener Preis im Möbelhaus.
Für Benefits muss man halt in der Regel bezahlen, auch das hat mit Dummheit nichts zu tun.
Die Frage stellt sich, ist der Einsatz es wert, für das was man bekommt und auch da sehe ich keine Dummheit.
Für mich ist zum Beispiel unbegreiflich, dass jemand für 1Kg Nutella 2,99 € ausgibt.
Könnte ja auch Nusspli kaufen, ist vielleicht sogar noch günstiger.
Wäre mir aber auch zu teuer, habe gar keine Verwendung dafür.
Aber für meinen SEN habe ich halt schon Verwendung und dann zahle ich auch gerne was dafür.
Es ist schon ärgerlich, wenn man die Entwertung von M&M sieht; und die horrenden Zuzahlungen bei Award Flügen lassen diese Option für viele Strecken inzwischen unattraktiv erscheinen. Die gleichen Bestrebungen sieht man ja aber auch in den anderen VF Programmen bzw. Leistungskürzungen bei anderen Airlines, zuletzt Ethiad.
Letztlich sehe ich aber für mich nicht wirklich eine Alternative, da für mich auch zukünftig überwiegend LHG die sinnvollste Option ist. Was jedoch nicht mehr machen werde, ist auf Teufel komm raus einem VF-Status bei M&M hinterher zulaufen bzw. hinterher zufliegen. Die Punkte und Meilen, die ich bekomme, sind ok und ich nutze sie wenn es passt. Kundenbindung ist das aber sicherlich nicht.
100% richtig! Daher kommt ja meine Beispielrechnung, dass ein regulärer „Prämienflug“ in C in die USA mindestens ca. EUR 2120 kostet.
Und damit ist es im Regelfall noch nicht einmal ein „50% off“ deal.
Ganz davon abgesehen, dass ich privat im Regelfall kein Fully Flex und 100% refundable buchen würde, womit das dann schon wieder schwer zu vergleichen ist (noch)…
Obwohl das fairerweise auch nicht für alle Prämienflüge galt.
Letztes Jahr Asien in C bei mir waren 140.000 Meilen. Die waren nicht gekauft oder künstlich erzeugt, sondern nur mitgenommen wo geht (ggf. hat es etwas Lebenszeit gekostet, aber das ist auch irgendwie mein Hobby). Hätte ich also für 0,3 ct in Gutscheine tauschen können. Macht 420 Euro.
Hin Singapur, zurück Swiss, machte 400 noch was Steuern und Gebühren. Ein paar entgangene Meilen als Opportunitätskosten. Da lagen die monetären Kosten dann bei ca. 1000 Euro, ohne ein Angebot. Selbst wenn man einen Cent gemäß Payback ansetzt wären es immer noch weniger als 2.000 Euro für einen klasse Returnflug mit voller Flexibilität.
Aber ja, das ist nicht immer so. Gerade wenn man USA mit den LH Airlines anfliegt sind S&G ja schon ein Witz. Und Geschichte ist das ganze ja sowieso bald.
Wie du sagst, man muss sich halt wenigstens etwas mit der Materie auseinandersetzen und nicht nur auf Influencer vertrauen. Das Bild, was da vermittelt wird, ist utopisch oder klappt höchstens ein Mal.
Nö, das stimmt. Von dem Wort „Freiflug“ musste man sich aber schon lange verabschieden. Ich kenne es gar nicht um genau zu sein
Ich würde mit Cash vielleicht kein C Flex Ticket buchen, aber es ist dennoch am sinnvollsten gewesen, Meilen in höheren Reiseklassen einzulösen. Aber das konnte ja persönlich jeder für sich entscheiden. Ich hatte meinen Sweetspot bei C, andere investieren lieber mehr Meilen und fliegen F. Ich sage mir halt, lieber zwei Mal C als einmal F, da ist mein persönlicher Mehrwert höher, auch wenn der rein monetäre Gegenwert bei F höher wäre. Aber das ist ja total individuell und nicht verallgemeinbar.
Dass die Tickets Flex waren, war nicht zwangsläufig notwenig, aber auch gerne ein ausschlaggebendes Argument. So hatte man immer das Argument, dennoch den Meilenflug zu nehmen. Dass das nun wegfällt finde ich schade, weil man jetzt wieder genau abwägen muss, was man braucht. Und ich gehe nicht davon aus, dass es günstiger wird.
Buch was für Familie oder Freunde, die konkrete Pläne haben?
Buch was für Dich ganz weit in der Zukunft. Flugplanänderungen werden höchstwahrscheinlich eh zuschlagen und Dir somit die nötige Freiheit geben, passend umzubuchen, wenn Pläne konkreter sind … Solange Du zumindest ein Ziel im Sinn hast.