Streiksaison LH Group 2026

Diesmal 13./14.4.26

Edit: Titel angepasst weil zusätzlich auch Eurowings am 13.4 im Streik

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das Drama geht weiter

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Es wäre ja mal interessant wie die Geier Ihren Streik begründen. Plausibles habe ich von denen noch nicht gehört sondern nur wie schlecht es Ihnen geht. Das sagt uns der Clown aus den USA auch jeden Tag. Sie sind auch die “Größten”. Herzlichen Glückwunsch, ihr macht euch zur unbeliebtesten Berufsgruppe in Deutschland. Aber das ist euch ja eh egal…………

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Weiter geht’s, die Woche machen Sie noch voll, oder? Immer 2 Tage im Wechsel.

Stell dir vor, du arbeitest hart in einem Beruf in dem man nicht streiken darf. Dann fliegst du extra Freitag zurück damit du rechtzeitig da bist. Freitag fällt dein Flug aus weil eine kleine privilegierte Gruppe den Hals nicht voll bekommt. Nicht schlimm, du kannst ja umbuchen. Samstag geht nicht, weil am Freitag ja keine Maschine aus Frankfurt ankam und bei die Sonntag Maschine kloppen sich alle um die (wegen Ferienende) wenigen Restplätze. Also naja sagt man sich und bucht auf Montag… Aber dann merkt man das man ja Lufthansa gebucht hat und eine noch viel privilegiertere Gruppe noch viel viel mehr will. Nächster Flug erst wieder am Mittwoch. Sicher ist man verärgert aber was will man machen, man kann ja am Donnerstag und Freitag fliegen…

Möge Lufthansa das mal vor Gericht kippen. Verhältnismäßig ist hier ja nichts mehr.

Aber sicher ist meine Meinung auch etwas hart.

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Schnell und Einfach gesagt: Flugbegleiter kann ich verstehen, Piloten nicht.

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Du kannst die Forderung verstehen oder die Art und Weise zu streiken (mehrmals innerhalb 7 Tage und dann auch noch mehrere Tage) - zu Ferienende. Bei ersterem kann man ja noch mitgehen, obwohl wir da ja auch nicht die genauen Zahlen kennen.

Es gibt einfach zu viele einzelne Berufsgruppen, die immer wieder gleich den ganzen Flugbetrieb lahmlegen oder zumindest stark behindern können.
Als nächstes kommt wieder das Sicherheitspersonal, dann die Gepäckabfertiger und vielleicht fällt dem sonstigen Bodenpersonal dann ja auch noch ein, dass es ihnen ja ach so schlecht geht, wo die Spritpreise so gestiegen sind.
Ich bin naiv, sicher, aber nach meinen Vorstellungen müsste es bei festgefahrenen Verhandlungen immer erst eine verpflichtende Schlichtung geben, bevor immer wieder die gesamte kritische Infrastruktur lahmgelegt wird.
War das nicht sogar teilweise so, dass manchmal bereits gestreikt wird, bevor die Verhandlungen überhaupt begonnen haben, nur um den Forderungen entsprechend Nachdruck zu verleihen?
Sowas sollte nicht erlaubt sein…

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Naja wenn man es belustigt sehen möchte:

Dann hat man im Juli noch Kerosin und kann noch höhere Mondpreise verlangen.

Ich kann ehrlicherweise beide nicht verstehen.
Auch die FlugbegleiterInnen der LH haben meiner Meinung nach im Vergleich zu Berufsgruppen mit ähnlichen Voraussetzungen, Aufgaben und Verantwortlichkeiten sehr gute Bezahlung und Arbeitsbedingungen plus diverse Privilegien.
Ich möchte das nicht klein reden, aber die Ausbildung dauert in der Regel 3-4 Monate.
Welcher Beruf bietet diesen leichten Einstieg?

Im Modell Vollzeit – 100% (entspricht 70-100 Flugstunden) beträgt das Grundgehalt 2.375,21 Euro brutto, plus Schichtzulage von 16,3% des Grundgehalts, sprich 2.762,36€ und das bei 42 Urlaubstagen… wobei es üblicherweise ohnehin nur 10-14 Arbeitstage pro Monat sind statt 28.
Man könnte also auch sagen 2700€ für eine halbe Stelle, finde ich jetzt so schlecht nicht.

Dazu kommt im Vergleich zu dem wie andere Airlines mit Ihren FlugbegleiterInnen umgehen hat man bei der LH sehr gute Arbeitsbedingungen.

Unter dem Strich werden viele heute FlugbegleiterIn weil es auch ein Stück weit immer noch per se ein besonderer Beruf ist, daher würde ich mit auch von daher da etwas mehr Bescheidenheit wünschen.

Hier geht es glaube ich rein darum im Wechsel für beide Berufsgruppen gemeinsam Druck auszuüben.
Die Zeche bezahlt wie immer der Kunde.
Ich bin schon lange für eine Einschränkung des Streikrechts und zwar ausgerichtet genau an dieser Frage: wie sind die Arbeitsbedingungen im Vergleich mit anderen (vergleichbaren, wobei schwer) Berufsgruppen?
Wie gerechtfertigt sind die Forderungen im Vergleich zu z.B. den Bedingungen für die Führungsebene- zahlt sich der Vorstand fette Prämien, ist ein Streik vielleicht eher gerechtfertigt.
Genauso wenn die Unternehmensgewinne entsprechend sind Usw.
Ich weiß das wäre sehr komplex und nicht einfach, aber ein Streik muss verhältnismäßig und auch gesellschaftlich tragbar sein

Vielleicht haben wir ja jemanden hier der FlugbegleiterIn bei der LH ist und kann mal diese Sicht darstellen.

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Wenn man vor lauter Streiks die Forderungen nicht mehr sieht stimmt was nicht

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Ich arbeite in der Telekommunikationsindustrie. Als wir Anbieter das letzte mal mit der Bundesnetzagentur zusammengekommen sind, kam der Vorschlag gut an, allen Streikenden die uns als Gesellschaft zur Weißglut bringen, wie Verdi, die Bahnleute und Lufthansa etc., einfach an den jeweiligen Tagen das Handynetzt abzuschalten. Fanden alle Gut und Lustig, nur die Beamten der BNetzA nicht :roll_eyes:

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Quasi „Stille Treppe“ :winking_face_with_tongue::rofl:
Ich denke da halt irgendwie an den Rentner der 50 Jahre gekloppt hat und jetzt mit 70 noch früh morgens Zeitung austragen geht weil die Rente nicht reicht.
Oder der Alleinerziehende der drei Jobs macht um die Kinder durchzubringen.
Klar jeder ist da ein Stück weit seines Glückes Schmied, aber ich finde diese Streikerei schamlos.
Denn dann sehe ich da die Uniformierten Damen und Herren, die nur jeden zweiten oder gar dritten Tag überhaupt arbeiten und da bisschen den Grussonkel machen und bisschen Kellnern.
Wie gesagt ich wills nicht kleinreden, weil auch dieser Beruf seine Schattenseiten hat, aber nochmal: dieser Beruf an sich ist ein Privileg.
Alleine schon weil die Ausbildung so schnell geht. Nahezu jeder andere Beruf erfordert mindestens mal 2 Jahre Ausbildung wenn man den entsprechenden Schulabschluss hat und die meisten Ausbildungsberufe haben eher eine schlechtere Bezahlung. Wer bekommt schon so ein Gehalt als Berufseinsteiger

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Das ist das Problem in diesem Land. Seit wann hat man verlernt „Du gehst zur Arbeit und ist fertig!“

die Beamten sind das größte Problem in diesem Land. Außer Polizei und Justiz, Beamentsentatus abschaffen und die Beamten dürfen nicht mehr auf Kosten der Allgemeinheit schmarotzen.

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Einziges Problem, was dadurch dazukommen würde. Beamte dürfen nicht streiken. Sind es keine Beamte mehr, würden die genauso streiken.

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Beamte sind nicht das Problem, nur die Menge der Beamten.
Es hat wohl stark ausgeufert bei der Menge der Verbeamtungen in den letzten Jahren.

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Die Diskussion über Beamte ist doch am eigentlichen Thema (Streiksaison LH Group 2026) total vorbei. In der Schule wäre das: Setzen sechs :wink: Bin selbst /war Beamter (Zoll).

Um es mal hypothetisch in die andere Richtung zu sehen. Wären die ganzen Berufsgruppen von LH, die so unverschämte Forderungen stellen, Beamte… gäbe es keinen Streik. :man_gesturing_no:

Ich gebe dir Recht. Es ist ein wenig offtopic, aber in einer freien Welt habe ich mir die Freiheit genommen, meine Meinung zu äußern. Es tut mir Leid, wenn ich dich persönlich getroffen habe (wobei Zoll und Verbeamtung sehe ich noch ein)

Das Mär, dass Beamte nicht streiken, ist eine Volksverarschung. Die Besoldung der Beamte werden automatisch an die Tarife angepasst, weil Beamte gehaltstechnisch per Gesetz einen mindestanstand zu den Angestellten haben müssen. Das heisst, nicht nur dass die Beamte Steurgelder auffressen und nichts in die Solidargemeinschaft einzahlen, sondern sie lassen andere für sie die Drecksarbeit erledigen und für sie streiken.

Nochmal, per se nichts gegen Beamte, sondern wie @Sepp_Tember gesagt hat, gegen die nicht mehr tragbare hohe Zahl von Beamten.

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Dafür arbeiten viele Beamte so, als würden Sie streiken :wink:

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Lufthansa-Streik: In Online-Foren lassen Passagiere ihren Frust raus - Capital.de Lufthansa-Streik: In Online-Foren lassen Passagiere ihren Frust raus - Capital.de

Da wurde unser Thread tatsächlich Zitiert. Hätte ich mal besser meinen Impuls kontrolliert.

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