Ticket von OTA Trennen

Guten Tag Alle zusammen,

ich bitte um Entschuldigung, falls das Thema schonmal irgendwo behandelt wurde. Ich kann mich entfernt erinnern, konnte aber kein Thema finden.

Wir haben bei einem Air India Flug (gebucht über Opodo) einen kleinen Typo in dem Namen eines Passagiers. Der Fehler ist gering und auch als einer erkennbar (such as Robert Max Kalle Müller anstelle von Robert Max Kale Müller). Also ein Typo im dritten Vornamen mit 2 anstelle von einem l.

Air India Support ist Recht schnell. Die haben den Fehler behoben und der Name ist korrekt in der App (korregiert) ersichtlich. Das der Name seitens AI richtig korregiert wurde, wurde mir auch nochmal per Mail und Hotline bestätigt.

Nun habe ich mir zur Sicherheit das E Ticket erneut ausstellen lassen. Da ist der Name unverändert falsch dargestellt. Air India sagt, es sei nicht möglich das Ticket von selbst neu ausstellen zu lassen und ich solle das bei der OTA anfordern, die können dass dann bei Air India beantragen und der Prozess sei kostenlos. Wie man Opodo kennt, ist das natürlich nicht möglich und man möchte das wir den vollen (aktuell deutlich teureren) Ticketpreis erneut an Opodo bezahlen und man würde den dann angeblich wieder zurück erstatten (wozu dann die Zahlung?).

Da ich es so verstanden habe, dass ich einen Vertrag mit AI habe und Opodo nur ein Vermittler ist, würde ich meine Buchung gerne komplett von Opodo trennen lassen. Ich habe keine Interesse an dieser OTA oder irgendeiner deren "Service"Leistungen.

Dazu zwei Fragen:

  • Kann ich es einfach dabei belassen und ohne Probleme VIE-DEL-BKK rt. fliegen (der Fehler ist ja im AI System korregiert)?

  • Ist es (und vorallem wie?) möglich so eine Buchung von der OTA Trennen zu lassen?

Ich danke euch schonmal für eure Hilfe.
Liebe Grüße
Paul

Ich glaube nicht das das wegen dem fehlenden l ein Problem gibt.

Deine zweite Frage finde ich schon grenzwertig: Wenn Du kein Interesse an dem OTA hast - warum hast Du denn über die gebucht?

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Preisunterschied von 100€ pro Pax. Das man mir den falschen Namen durchgibt, war natürlich nicht Teil meines Plans :hear_no_evil_monkey:. Aber hast natürlich Recht, dass habe ich riskiert.

Schon klar das es wegen dem Preis war. Aber erst den Preisvorteil mitnehmen wollen und dann den OTA zugunsten der Airline „abservieren“ wollen wird wohl gegen jedes Geschäftsmodell sprechen.

Naja deren Geschäftsmodell ist es ja die Tickets billiger zu verkaufen um Leute in die Prime Falle zu locken. Das habe ich mit gespielt. Jetzt ist es ja nicht so als ob mir die OTA angeboten hätte, gegen einen Betrag X (Bearbeitungsgebühr) die Änderung durchzuführen. Das wäre fair und genau dafür kann man eine OTA und deren Serviceabläufe ja bezahlen. So finanziert sich ja eine OTA auch i.d.R. , oder?

Jetzt ist es aber so, dass die mir etwas erzählen von wegen man müsse das Ticket komplett stornieren und dann neu kaufen und das dafür nicht etwa der Differenzbetrag fällig werden würde, sondern der komplette neue Ticketpreis. Dazu will man den dann wieder erstatten (telefonische Zusage). Das hört sich doch alles massiv merkwürdig an und steht im kompletten Widerspruch zu dem was Air India mir berichtet / versichert.

Ich würde das Ticket einfach so lassen wie es ist und dann einfach beim OCI den Namen mit Doppel L eingeben und schauen was passiert. Sofern jetzt hier keiner STOP! mit seinen AI Erfahrungen brüllt, wird das wohl der way to go sein.

Also ja, ich habe gespielt und verloren. Dafür bin ich bereit einen Mehrpreis zu zahlen. Die OTA belügt mich aber von vorne bis hinten und will eine 1000€ Zahlung von mir… (AI sagt, Namensänderung kein Problem, Anfrage muss nur von Opodo kommen, Opodo sagt AI verbietet das und man will mehr Geld, während die Namensänderung bei AI schon lange durch ist…)

Erfahrung mit AI habe ich diesbezüglich nicht, aber ich denke auch, dass der eine Buchstabe kein Problem darstellen wird. Zumal noch im Drittnamen. Vermutlich wird das auch schon deshalb gar keinen auffallen.
Vieleicht ist bis dahin ja auch schon die neue EU-Richtlinie durch, bei dem diese Namensänderung zwingend kostenlos sein muss.

Hast Du eine PNR von AI via Opodo zur Verfügung gestellt bekommen? Wenn ja, würde ich dort schauen ob der Name wirklich auch von Seiten AI geändert wurde.
Zur gegebenen Zeit würde ich dann darüber den OCI durchführen und das Ticket generieren lassen.

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Ja ich hab PNR bekommen und mir alles (e Ticket, etc.) dann von AI zusenden lassen. Die sind auch wirklich nett und schnell alle, da war ich sehr überrascht.

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Ich hätte an Deiner Stelle alles genauso gemacht und buche regelmäßig bei OTA, wenn die mir das Ticket günstiger anbieten, als die Airline. Im Regelfall kann man ja die OTA von allem weiteren raushalten, da man die Zusatzleistungen, wenn man denn welche braucht (Sitzplatz, Gepäck), trotzdem direkt bei der Airline kaufen kann, ohne die Zuschläge der OTA, die so ihren Rabatt wieder reinholen will.
Nach BKK ist die Angabe von mehreren Vornamen im Ticket sowieso schon nicht nötig und wenn dann im dritten (?) Vornamen ein l fehlt, ist das völlig wurscht.
Einfach so lassen und keine Sorgen machen.
Es gibt keine systemseitige Verbindung zwischen E-Ticket und TDAC.

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Ich reise grundsätzlich ohne zweiten Vornamen auf dem Ticket. War noch nie ein Problem. Auch nicht bei Flug nach Indien mit Kontrolle des Visums am Gate. Da kann ich mir nicht vorstellen, dass ein Tippfehler im dritten Vornamen ein Problem ist, falls der nicht ohnehin abgeschnitten wird auf der Bordkarte.

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Nur für die Akten: Die Angabe von sämtlichen Vornamen ist im E-Ticket eigentlich nie erforderlich, auch wenn das alle immer schreiben (Namen unbedingt so angeben wie im Pass, blabla).
Interessant wird es nur, falls APIS Daten übermittelt werden sollen, in dieser Übermittlung muss alles vollständig sein.
Ich hab auch nen zweiten Vornamen und bin schon mit und ohne in die USA geflogen, selbst da scheint das egal zu sein…. :nerd_face:

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Ich danke euch Allen wie verrückt. Das beruhigt mich ungemein. Ich hab es mir schon so gedacht aber es nochmal bestätigt zu bekommen vor seinem ersten Inden Transit hilft sehr. Notfalls zeige ich am CI die Email in der man mir die Namensänderung bestätigt hat. Nächste Mal dann nur mit Vor und Nachnahmen.

Liebe Grüße :smiling_face:

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Woher kommt die Information?

Welche jetzt?
Dass es nicht erforderlich ist, alle Namen die im Pass stehen ins E-Ticket zu schreiben?
Das kommt erstmal von +1 (arbeitet seit Jahrzehnten in einer IATA Agentur) und zweitens aus meiner persönlichen umfangreichen Reiseerfahrung.
Und drittens, woher hättest Du die Information, dass dies anders ist?

Dann kann deine +1 vielleicht auch die Frage beantworten ob es generell möglich ist ein Ticket von der OTA zu trennen? Nicht das ich es in meinem Fall durchziehen möchte, aber wer muss denn da dafür sein? Die OTA, die Airline, der Passagier oder alle drei? Es kann sich ja unter Umständen lohnen, wenn man das Ticket billig bei der OTA kauft und dann für Umbuchungen etc. auf die Airline baut.

Möglicherweise wird sich die Frage am Ende auch darauf reduzieren lassen mit wem man hier eigentlich einen Vertrag hat. Pax und Airline haben doch einen Beförderungsvertrag direkt. Pax und OTA haben einen Vertrag „zur Vermittlung zwischen PAX und Airline“? Letzteren kann man doch sicher auflösen, wenn man etwaige Kaufverträge von Extraleistungen bevorzugt mit der Airline direkt haben möchte? Oder verpflichte ich mich mit dem Kauf über einen Vermittler auch dazu sämtliche - die Flugreise betreffende - Extras ausschließlich über diesen zu buchen? Das wäre ja dann spätestens schon hinfällig, wenn die Airline Upgrades am Gate oder CI Verkauft oder Gebühren für mein Übergepäck verlangt.

Noch meine 2 Cents, das wichtigste (egal ob Indien, USA oder UK oder Japan, überall wo API erfasst werden) ist, dass du beim „CHECK-IN“ das richtig angibst, die Ticket-BUCHUNG interessiert nach dem Check-In niemanden.

Die Regel gilt, „E-Visa prevails“, das heisst, stelle bitte einfach sicher, dass im E-Visa für Indien die Namen korrekt sind, weil das wird mit Pass abgeglichen. Gleiches gilt für ESTA, ETA, CAN-ETA, Japan QR Erfassung etc, kurz überall dort, wo das Land direkt Advance Passenger Daten von dir abfragt.
Wird dann für EU bei ETIAS genau so laufen wenn es denn mal startet.

Das ist die Leading Truth und kommt zuerst. Wenn das mit Passdaten (abgeglichen werden idR Name, Verfalldatum, Nationalität und ggf Austellungsdatum) 100% passt bist du bei Immigration durch und gut ist.

Jetzt könnte theoretisch noch das Problem der Airline beim Check in sein, aber wie gesagt, die schauen nur auf die Check-In Daten und nicht auf die Buchungsdaten im Ticket.
Die meisten Airlines lassen dich im Checkin Prozess den Namen korrigieren (sogar die weltbeste LH IT lässt das zu und gibt dann eine Warnung, Name stimmt nicht mit Buchung überein, die man einfach bestätigt, dass es ok ist).
Da AirIndia das aber ihereseits schon korrigiert hat, gehe ich fast 100% davon aus, dass im Check in Prozess schon der richtige Name geladen wird.

Der lange Rede kurzer Sinn, ich würde mir keine Sorgen machen, das wird problemlos laufen.

Noch eine kurze eigene Erfahrung, ich hatte den Case bei meiner Mutter, da hat das Reisebüro es fertig gebracht, den „ü“ Umlaut im Familiennamen, der ja mit „ue“ ins System gehen soll, als „eu“ einzugeben, der Familienname war also falsch.
Wir hatten das gar nicht bemerkt und die Reise funktionierte problemlos inkl Einreise Singapur, Japan, Thailand.
Wir merken das erst nach der Reise, als die Meilengutschrift abgelehnt wurde mit der Bemerkung, Name stimmt nicht überein. Da hatte ich kurz einen Schweissausbruch, was hier theoretisch hätte passieren können aber passiert ist rein gar nichts. Der Fehler war hier viel grösser als bei dir.

Also mach dir bitte keinerlei Sorgen und zahle keine OTA Gebühren.

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Da gibt’s nichts zu trennen. In Deinem Fall beginnen die Etix mit 098-, also Ticket Stock von Air India und meistens findet sich irgendwo weiter unten im E-Ticket auch noch ein genauerer Hinweis, welches Air India Büro genau das Ticket ausgestellt hat.
Opodo hat Dir das Ticket vermittelt und für die Airline abgerechnet.

Ich kenne keine Airline, die Dir nicht selbstständig Extraleistungen verkaufen würde. Kürzlich wurde hier in irgendeinem thread behauptet, dass TK da Schwierigkeiten macht, kann ich so aber nicht bestätigen, kann unterschiedliche Gründe haben (s.u.).

Eine „Trennung“ in dem Sinne ist weder nötig noch vorgesehen. Es gibt allerdings regelmäßig Fälle, in denen Airlines Buchungen bei Irrops während der Reise an sich ziehen und dann das ursprüngliche Reisebüro keinen Zugriff mehr hat oder z.T. noch nicht einmal mehr Sichtbarkeit.
Ohne operationelle Unregelmäßigkeiten würde man das aber nicht machen, ist halt eine „Absprache“.

In Deinem Fall ist auch Air India nicht ganz ehrlich: wenn sie unbedingt wollten, könnten sie das Ticket mit der Korrektur re-issuen, aber wollen sie halt nicht (macht Arbeit für nix).

So, und jetzt kommen noch ein paar Caveats: Da die OTA für die Airline das Inkasso gemacht wird ist es etwas schwieriger (aber auch nicht unmöglich), die OTA aus refunds rauszuhalten. Das gleiche gilt für freiwillige Umbuchungen. Da stimmt schon der Grundgedanke, dass man über Agentur nur buchen sollte, wenn man sich seiner Sache sehr sicher ist.
Andererseits kann es sogar sein, dass man bei irrops mit einer Agentur im Hintergrund besser betreut wird als ohne. bei einem Streik kann diese bspw. schon mal fix Ersatzplätze bei einer anderen Airline in die Buchung setzen und sich die Genehmigung der Airline dann später holen.

Dann gibt’s noch ein paar seltenere Sonderfälle, wenn die Agentur einen nego fare oder IT fare verkauft hat (also als Ticketgroßhändler aufgetreten ist). Da kann tatsächlich ausschließlich die Agentur Änderungen vornehmen.

Der letzte Sonderfall sind Tricksereien durch das OTA: Ich hatte mal einen domestic Flug in Griechenland, der auf Hahn Air Dokument ausgestellt wurde und da konnte man dann online noch nicht mal Gepäck dazu kaufen. Sehr ärgerlich.

Also ganz so einfach, wie Du das gerne hättest, ist es nicht, aber im Normalfall brauchst Du nach dem Ticketkauf mit der Agentur nichts mehr zu tun zu haben…

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Danke für die ausführliche Antwort. Ich wollte es nun gestern doch noch wissen und habe mal eine Mail an AI geschickt. Heute Früh kam schon die Antwort. Tatsächlich liegt die Entscheidung über so ein „Trennen“ einzig bei der Airline (Die hat ja im Zweifel auch die Mehrkosten für Support, die sonst Opodo hätte). Die neu ausgestellten E Tickets zeigen jetzt auf jeden Fall die richtigen Namen. Ticketstock ist natürlich immer noch der selbe, die Ticketnummern nicht. Buchungsklassen und Fare Rules sind auch noch die selben. Alle für mich zuvor (mit Verweis auf OTA) gesperrten Funktionen (Sitzplatzreservierung, Umbuchung, etc…) sind jetzt alle online bei AI möglich.




Das ist ja genau so ein „IT“ fare.

Ich hatte damit mal furchtbare Erfahrungen, als die City Line zugemacht wurde und dann das online Reisebüro auf die Airline verwiesen hat und die Airline gesagt hat, das muss das Reisebüro machen. (Alternativen Flug) Die neuen Preise waren circa 500 € über dem alten Preis in Eco und das bei einem relativ überschaubaren Flug innerhalb Deutschland und Österreich. Aber eben massiv verknapptes Angebot kurzfristig.

Austrian hat sich quer gestellt das direkt mit mir zu machen und gotogate sagte immer sie Wollen es an die Airline abgeben und hätten es auch im pnr hinterlegt aber die Airline sagt, sie dürfen das nicht annehmen. War am Ende bestimmt ein Zeitaufwand von 20 Stunden in diversesten hotlines das zu retten. Hätte ich das vorher gewusst, wäre ich einfach mit einem neuen Ticket mit einem Lowco Carrier geflogen die Lebenszeit gibt mir keiner wieder, und ich bin immer noch nicht sicher, auf wen man sauer sein muss.

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Wie soll das funktionieren? Je nach Airline kann man beim online check in nur die Person auswählen auf die das Ticket ausgestellt wurde, da kann man nicht immer eine neuen Namen eintippen. Selbst wenn man das könnte, müsste doch jede halbwegs vernünftige IT sofort alarm schlagen wenn man jemand anders einchecken will als wer auf dem Ticket steht…

Am Schalter geht das vielleicht aber warum soll man sich selbst so viel Mühe machen anstatt einfach den Namen vom Pass gleich richtig beim Kauf einzutippen?

Für die Zukunft, Schreibfehler im 2. oder 3. Vornamen kannst du getrost ignorieren. Wichtig ist, dass die Passdaten richtig hinterlegt sind, und das Visum stimmt, ansonsten ist Wurst.

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