Die Kabinengewerkschaft Ufo hat die rund 19 000 Flugbegleiter der Lufthansa und der Lufthansa Cityline für Dienstag und Mittwoch zum Streik aufgerufen.
Bestreikt werden jeweils von 4.00 bis 23.00 Uhr am Dienstag alle Abflüge von Frankfurt und am Mittwoch alle Abflüge von München, teilte Ufo am Samstagabend mit.
Zumindest diesmal ging die Umbuchung seitens LH erstaunlich schnell. Statt über FRA-SFO geht’s jetzt über SIN von OSL nach Sydney. Mittags kam die Flugstreichung, vier Stunden später die neue Route.
Dass zwischendurch weder die hotline noch der chat funktionierten muss man bei der Firma wohl hinnehmen.
UA Polaris kommt dann halt im Mai auf dem Rückweg…
Wird bei Lufthansa eigentlich einmal im Jahr gestreikt, oder kommt mir das nur so vor?
Wir haben Glück und LX gebucht, die ja nun bestimmt schön kuschelig voll wird…
An mir ist der Streik zum Glück vorbei gegangen, es geht morgen nach DEL.
Hatte aber aber auch schon öfter mal Pech.
Irgendwie ist das Ganze schlecht planbar, weil die Streiks immer in anderen Monaten stattfinden.
Wir fliegen am Donnerstag eigentlich BER - FRA - SJO. Bisher stehen die Flüge noch wie geplant drin, aber wie wahrscheinlich ist es, dass gerade unsere beiden Flüge gehen. Vorab via Chat versucht direkt auf andere Airlines umbuchen zu lassen, jedoch erfolglos, weil die Flüge in den Systemen noch planmäßig sind..
Das ist leider häufig so, dass man erstmal nicht weiterkommt, solange es für die Hotline Mitarbeiter keine offiziellen Instruktionen gibt, bzw. die Flüge noch nicht gestrichen sind.
Das ist jetzt mal so ein Fall, beidem es sich auszahlt, über ein traditionelles Reisebüro gebucht zu haben. Bereits heute, unmittelbar nach Bekanntwerden der Streikankündigung konnten dort innerhalb derselben PNR Ersatzflüge eingebucht werden. Diese muss sich das Reisebüro dann zwar auch noch von LH genehmigen lassen, was wohl auch erst morgen im Laufe des Tages was wird, aber immerhin hat man die Plätze dann schon mal.
Die Chancen für das Routing BER-FRA-SJO mit LH am Donnerstag sehe ich nahe Null -leider.
Normalerweise reicht es schon wenn entweder Piloten oder Kabinenbesatzung streiken, am Donnerstag sollen es beide sein. Da wird wenig bis gar nicht bei der Kernmarke LH gehen. Wenn ich betroffen wäre und kein Reisebüro involviert ist, das wie oben beschrieben helfen könnte, würde ich jetzt in regelmäßigen Abständen versuchen bei der Hotline durchzukommen und zwar so lange, bis ich auf andere nicht-LH Flüge umgebucht bin, oder eben Tag früher oder später, je nachdem…
Es gibt jetzt einen entsprechenden Travel Alert auf der LH Seite und in der App.
Leider steht da nur, dass man die Auswirkungen auswerten und betroffene Passagiere automatisch umbuchen und informieren wird.
Leider gibt es wie ansonsten bei anderen Airlines üblich, keinen Persilschein, dass jeder der seinen Flug meinetwegen bis zum 09.Februar gekauft hat und für den 12.02. gebucht ist, einmal kostenlos umbuchen bzw. kostenlos stornieren kann.
Damit bleibt bei den meisten jetzt erstmal die Ungewissheit.
Nicht gut gelöst…
Ich bin am Donnerstag auch auf meiner Stammstrecke mit der 216 nach DRS. Wie stehen da die Chancen? Immerhin braucht LH die Maschine ja Freitag früh wieder in Dresden. Sollte ich schonmal provisorisch ein (stornobar) Hotel am FRA reservieren? Donnerstag werden die ja alle ausgebucht sein und für die Bahnalternative geht der Flieger zu spät (21 Uhr). Wie schätzt Ihr die Chancen auf EC261/2004 ein? Ich denke der Streik bzw. eine eventuelle Storno geht hier ja auf LHs Kappe. Ist ja ihre eigene Crew die nicht mitspielt.
Es dürfte den streikenden Piloten und Kabinenbesatzungen relativ egal sein, dass die LH die Maschine am nächsten Morgen in DRS benötigt.
Nach der Logik müssten ja alle letzten Flüge des Tages stattfinden.
Wenn das LH Kernmarke ist, würde ich mich da nicht drauf verlassen.
Ich dachte, nach DRS ist häufiger CityLine oder City Airlines unterwegs?
Also, bislang habe ich noch keine Streichung gesehen… da ist Lufthansa dieses Mal offensichtlich recht spät dran. Wird aber sicher im großen Stil noch folgen.
Im Gegenteil: man kann für morgen sogar noch alles buchen.
Einzige Erklärung: Man hofft auf eine kurzfristige Absage des Streiks, entweder weil es plötzlich Fortschritte bei den Verhandlungen gibt oder weil man gerichtlich dagegen vorgeht (letzteres bei zwei unterschiedlichen Beschäftigtengruppen sehr unwahrscheinlich, man müsste ja beiden den Streik verbieten, damit es was bringt).
Ich glaube, da wird in den nächsten Stunden der große Hammer kommen, dass LH den Flugbetrieb morgen komplett einstellt.
Bei streikenden Piloten UND Kabinenbesatzungen gleichzeitig, wird sich kein reduzierter Notflugplan aufrecht halten lassen.
gut. Es gibt in jedem Fall Ersatzbeförderung zum frühestmöglichen Zeitpunkt und Betreuungsleistungen.
Auch Entschädigungen sind möglich bis zu den 600 €, Streik des eigenen Personals ist kein außergewöhnlicher Umstand.
Bin mir aber nicht ganz sicher, wenn man einer Umbuchung auf einen Flug zustimmt, der tatsächlich dann für die nötige Verspätung sorgt, es aber einen früheren gegeben hätte, auf den man selbst nicht hingewiesen hat, könnte es aber Diskussionen geben.
Ich würde daher in jedem Fall prüfen, wenn die Annullierungsmeldung kommt, was der tatsächlich früheste Ersatzflug wäre und den- auch wenn auf Fremdmetall- erstmal einfordern.
Ist das nicht meistens so, wenn es nicht eine reine Verspätung der eigenen gebuchten Flugnummer ist? Wenn der Flug gestrichen wird und man kurzfristig auf einen anderen umgebucht wird, zählt trotzdem für die Berechnung einer möglichen Entschädigung die ursprüngliche planmäßige Ankunftszeit am Zielort im Vergleich mit der tatsächlichen Ankunftszeit des neuen Fluges.
Verstehe deinen Beitrag irgendwie nicht, hab ihn jetzt dreimal gelesen aber ich weiss nicht so recht was du meinst, vermute aber es ging dir um den letzten Absatz.
Mir ging es dabei um folgenden Fallstrick.
Angenommen der ursprüngliche Flug A-B sollte um 10:00 ankommen, dieser wird gestrichen.
Du wirst umgebucht auf den nächsten LH Flug der um 14 Uhr ankommt, es hätte aber einen gegeben mit AF der schon um 11 ankommt.
Wenn ich dann der Umbuchung zustimme, dann bekomme ich hinterher vielleicht die Argumentation dargelegt, dass ich ja freiwillig auf einen Flug gegangen bin, der später ankommt, obwohl es einen früheren gab.
Ich verstehe, was Du meinst, aber ich denke, so wird man hier nicht argumentieren (können). Bei Umbuchung auf einen anderen Tag sieht das natürlich anders aus.
Du hast schon Recht. Ich hätte mir nur vorstellen können, dass nicht alle streiken und ein Notfallflugplan vielleicht 5% der Strecken am Leben erhält. Bei der Entscheidung welche das sind, kann es ja interessant werden, dass man an Freitag einen 319 in DRS braucht.