Dein/Mein/Unser Reisejahr 2025

Neu bereiste Länder: 5

Brasilien, Bulgarien, China, Montenegro, Vatikanstadt

Erneut bereiste Länder: 5

Australien, Italien, Schweiz, UK, USA

Zwischenstand zum Jahresende: 60 mit +1 gemeinsam bereiste Länder

Wie sah das Reisejahr im Einzelnen aus…

Januar - Australien

Der Reisebericht 2024 endete mit Weihnachten 2024 an der Great Ocean Road. Das neue Jahr haben wir ebenfalls noch in Australien begangen. In Sydney. In der Oper. Mit dem Feuerwerk an der Harbor Bridge. Mit Robbie Williams auf der Open Air Bühne als Überraschungsakt. Bei 25 Grad um Mitternacht. Es war ein sehr teures Vergnügen, aber sehr lohnenswert. Klare Empfehlung! Ein paar Tage später ging es für mich und +1 ohne Eltern nach Tasmanien. Für mich subjektiv ein sehr gehyptes deutsches Reiseziel. Da das Wetter zu uns sehr gnädig war und wir nur an einem Tag keinen Sonnenschein und dafür Regen bekommen haben, war diese Woche auf dem entlegenen Eiland eine ganz famose Sache. Hier gilt wirklich: wäre es nicht soooo weit weg von Deutschland, müsste ich da noch öfter hin. Die Landschaft und die Lebensart waren großartig. Zum Abschied aus Down Under haben wir knappe 48 Stunden in Hongkong einen Stopover eingelegt. Das war angenehm, weil die Reise heim sonst schon sehr lang geworden wäre. Der Flug nach HKG war für uns der Erstflug mit Cathay; zwar nur Eco, aber den Glanz alter euphorischer Reiseberichte strömte es nicht aus. Was aber wieder gut geklappt hat: schlafen im Flieger, denn wir sind um Mitternacht australischer Zeit in Melbourne losgeflogen und am Morgen in Asien angekommen – sehr gut geruht! Hongkong hatte ich mir deutlich glitzernder und mondäner vorgestellt. Es ist eine schöne Station gewesen, war ein guter Blicköffner für China (dazu sogleich mehr…), doch auf dem Weltmetropolen-Ranking würde ich die Stadt inzwischen schon eher weiter hinten einsortieren. Landschaftlich (es gibt super schöne Strände???) und kulturell ist Hongkong jedoch sehenswert - keine Frage. Rückflug dann mit Turkish via Istanbul. Ich finde den Flughafen weiter absurd. Billig gebaut, unnötig weitläufig und alles ist absurd bepreist. Macht so gar keine Lust darauf, mal wieder in die Türkei zu reisen!?

März - Brasilien

Meine Uni fand, dass Südamerika in jedes (global ausgerichtete) Bildungskurrikulum gehört. Es stand daher (quasi zum Abschluss) eine Woche Sao Paulo auf dem Plan. Ich meinte dann wiederum: Karneval in Rio gehört zu meiner persönlichen Horizonterweiterung. Nach Silvester in Sydney gleich das nächste Muss-man-mal-gesehen-haben-Event. Und preislich weiter echt aushaltbar für Europäer. Die Sambodrom-Parade ist unfassbar bunt und mitreißend. Straßenkarneval in Rio ist auch herrlich - super Wetter, super Stimmung - und so unkompliziert: man marschiert einfach mal ein paar Minuten mit, wenn man irgendwo eine Parade in einem Blocco trifft. Danach geht es weiter mit Sightseeing oder Strandleben. Apropos: Rios Strände fand ich eher mau und die berühmte Copacabana sehr oll. Die Altstadt von Rio ist aber überraschend schön – und die Küsten Brasiliens als solches (wir waren mangels Zeit nur in Paraty…) war traumhaft schön. Da es trotz langem Anflugs nur ein Kurztrip (1 Woche Urlaub, 1 Woche Uni) war, bevor es in Sao Paulo weiterging, steht fest: Brasilien müssen wir nochmals ansteuern und weitere Kolonialstädte und mehr Küstenzeit einplanen. Abgesehen von der kollektiven Verweigerung der englischen Sprache der dortigen Bevölkerung ein sehr angenehm und sicher zu bereisendes Reiseziel! Was die Fliegerei angeht: Transkont-Flüge mit BA (retour gab es ein Upgrade in die Premium Eco - yeah!) und innerbrasilianisch mit Latam ex SDU und nach CGH (also dem jeweiligen Innenstadt-Flughafen), was beides sehr cool war.

Mai – UK

Auch wenn ich schon oft in England war, richtig bereist als Rundreise wie Schottland habe ich den Teil der britischen Inseln bisher noch nicht. Immer nur punktuell. So auch dieses Mal! An einem verlängerten Wochenende haben wir zumindest ein paar Bildungslücken geschlossen und weitere Puzzle-Steile Englands besichtigt. Der sehr stimmungsvolle Besuch von Oxford und das herrliche Stratford-Upon-Avon mit einem sehr blutigen Shakespeare-Stück auf der Bühne (Titus Andronicus). Die bei den Briten sehr begehrten Cotswolds fand ich eher lau und der Blenheim Palace (hier lebte schon Winston Churchill) war sogar eine riesige Enttäuschung. Birmingham war ganz okay, aber ist auch nichts Besonderes. Damit bleibt auf der England-Wunschliste der Norden… Flüge: Ryanair, wie immer pünktlich und die Maschinen so abgerockt wie eine Berliner U-Bahn. Läuft!

Juni - Schweiz

Es stand der zweite Besuch bei unseren nach Bern ausgewanderten Freunden an; Anflug via Genf, Abflug via Zürich. Dank Peers Hinweisen auf Travel-Dealz hatten wir uns via Lidl Schweiz die Probe-Halbtax geholt. Mit 50% Rabatt sind wir dann auf dem Genfer See und dem Vierwaldstädter See luxuriös mit dem Schiff gefahren und haben super gegessen. Dazu noch ein bisschen Seilbahn-Cabrio gefahren – die Frankenpreise der Billette waren dann wenigstens so, dass wir nicht gleich Privatinsolvenz anmelden mussten zum Zeitpunkt der Abreise. Außerdem waren wir bei Cailler in der Schoko-Fabrik (top!) und in Gruyere auf der süßen Burg mit Alien-Devotionalien (crazy!). Schweiz ist schon immer wieder sehr nett. Vier Tage ohne Unterkunftskosten haben trotzdem zu zweit knapp 1000 Euro verschlungen. Wegen Unwetters mussten wir noch einen Tag länger bleiben, da unser Flug gestrichen wurde. Die Mehrkosten hat Easyjet trotz vollmundiger Ankündigungen zu Beginn erst nach einer Mahnung 6 Monate später erstattet. Seufz (und erhört, dass unsere Cocktail-Rechnung beim Verpflegung-Mehraufwand gekürzt wurde ;-))! Auf den nächsten Schweiz-Besuch in 2026 freuen wir uns dennoch schon…

August – Italien und Rumänien äh Bulgarien

Der August brachte einen Familienurlaub in Rom. Mein letzter Aufenthalt war knapp 20 Jahre her. Bei großartigem Wetter hatten wir eine extrem schöne Zeit. Mein Highlight war Trastevere als Ausgehbezirk entdeckt zu haben. Denn das Essen war bisher immer der einzige Makel für mich bei Rom-Besuchen. Dank der Macht des Internets ist es aber heute kein Problem mehr, die wirklich guten Lokale zu finden. Die sechs Tage gingen rum wie nichts – wir haben gerade mal unser Rumpf-Programm für Rom an Besichtigungen geschafft. Mit dem Vatikan-Besuch konnte auch gleich noch ein weiteres Land abgestrichen werden auf der Löffelliste… Das Fest der katholischen Jugend hat die Visite sehr angenehm ergänzt, denn die großen Gruppen aus aller Welt, die eigentlich immer gesungen haben, gaben dem Ort seine eigentlich angedachte Würde zurück und machte für ein paar Sekunden vergessen, dass es inzwischen eine einzige Touri-Hölle ist.

Anschließend an den Rom-Trip sollte es mit +1 in den eigentlichen Sommerurlaub gehen. Die Flüge hatte mein Vater gebucht. Dumm nur, dass er sie in die falsche Stadt und das falsche Land gebucht hatte ex Rom. Zwischen Bukarest und Sofia gibt es widererwartend keine gute Bus-, Zug- oder Flugverbindung, wie man sie erwarten würde. Daher ging es recht spontan mit ITA von Rom in Biz für teuer Geld ins Land des Billig-Tourismus: Bulgarien. Die Mietwagen-Rundreise durch das Balkan-Land war dann exakt, was wir gesucht hatten. Sonniges Wetter, liebliche Landschaften und ein bisschen Kloster-Kultur, gutes Essen und ein paar Tage Strand. Nicht erwartet hätte ich, was Sofia für ein „Nest“ ist, während Plovdiv als zweitgrößte Stadt wirklich Flair hat. Insgesamt ist Bulgarien auch weiter wirklich preiswert – und gibt sich Mühe den westlichen Anschluss zu finden. Es war kein Reiseziel, was man gemacht haben muss, doch insgesamt war es ein rundum gelungener schöner Urlaub! Der Rückflug waren dann Erstflüge mit LOT. An sich nichts Besonderes da europäische Holzklasse, aber immerhin pünktlich, wenngleich sehr deutlich wurde, dass der Chopin-Flughafen harte Tegel-Vibes sendet, was die Überlastung angeht. Embraer fliegt man außerhalb der USA (bzw. Südamerika) ja auch nicht so häufig…

Oktober: Montenegro und China

Wo wir gerade schon bei den Balkan-Ländern sind. Über den 3. Oktober wollten wir nicht bei Regen in Berlin sitzen. Daher haben wir mit 3 Tagen Vorlauf die Miles&More-Meilen auf den Kopf gekloppt und sind nach Montenegro geflogen mit Austrian. In Biz, wenngleich ich mir von der Lounge in VIE (okay, sie bauen um, aber die Küche ist mein Kritikpunkt) mehr erhofft hatte. Apropos: Leider zog am Zielort noch spontaner eine Kaltfront auf, sodass wir in den Montenegrinischen Alpen harte Minusgrade und eine 20-Centimer-dicke Schneeschicht bekommen haben!? Damit wurden die eigentlichen Reisepläne stark ausgebremst. Als die Sonne rauskam, war es dann traumhaft schön, wenngleich wir Schnee im Oktober NICHT gebraucht hätten. Die Bucht von Kotor wurde dann auch mit eher gemischtem Wetter und Sturmböen eingeweht. Wir hatten alles von Sonne mit 25 Grad bis Regenschauer bei Sturm mit 15 Grad. Bei einem Kurztrip zu der Jahreszeit schon wild. Apropos: die Montenegriner sind die aggressivsten und schlimmsten Autofahrer, die ich weltweit irgendwo erleben durfte. Kurzum: ein interessanter Besuch, der uns mit gemischten Gefühlen zurückließ.

Ganz anders: In den Herbstferien stand der Trip an, auf den ich seit Monaten „hingearbeitet“ hatte. Das erste Mal First Class dank Miles&More-Buchung. Ein echtes Erlebnis. Es hat alles gestimmt. Die LH hat mich sehr verblüfft. Mein Vater hatte sich im Laufe des Jahres dazu entschlossen, uns zu begleiten, sodass ich ihn nachgebucht hatte mit einem Cashflug. Er flog zwar Eco, durfte aber mit ins FC Terminal. China war dann eine der besten Reisen der letzten Jahre für uns. Jeder Tag war aufs Neue atemberaubend interessant. Wegen der Sehenswürdigkeiten und wegen der Andersartigkeit des Lebens. Unsere Angst vor dem Essen wurde uns schnell genommen. Da Hauptgerichte im Restaurant meist 3-4 Euro gekostet haben, haben wir freimütig die Speisekarten entlang geordert und sehr vieles sehr leckeres serviert bekommen. Bestimmte Dinge haben wir dann einfach nicht angerührt. Ansonsten war die lange Vorbereitung Trumpf. Ich lege JEDEM den China-Thread hier im Forum nahe. Damit - und den einschlägigen China-Apps wie Alipay, WeChat, Didi und Übersetzungsprogrammen - ist man WIRKLICH präpariert für eine Reise auf eigene Faust. Unsere Zwei-wöchige-Rundreise durch China schreit nach einer Ergänzung in der näheren Zukunft; für die Landesteile, die wir diesmal verpasst haben. Mitgenommen haben wir auf diese Reise noch Macau (originell, wenngleich naja) und den Rückflug via Avios mit Finnair in der Biz. Da es ein Nachtflug und das Personal sehr organisiert war, gab es nichts auszusetzen, wenngleich Finnair Business schon eher Premium Eco+ ist – jedenfalls vom Essen her.

Dezember: Südstaaten, USA

Trips über Silvester versuchen wir - seitdem wir dem Schlangestehen vor der Silvesterparty in klirrender Kälte in Berlin entwachsen sind - möglichst jedes Jahr einzurichten. Dieses Jahr auch wieder. Irgendwann in 2025 gab es sehr gute Preise für Transatlantik-Flüge mit British Airways, was weiterhin unsere bevorzugte Airline über den Teich bleibt. Nachdem auch das eher selten rabattierte New Orleans bei den Angeboten dabei war, habe ich sofort gebucht. Die einstmals SEHR guten Flugzeiten (und der A380-Flug) wurden leider später angepasst, weil die Flüge nach Berlin über die Feiertage zusammengestrichen wurden, aber sei’s drum! Dafür dann mit American Airlines, die wir noch nie über den Teich (aber vermehrt inneramerikanisch) geflogen sind. Nicht dass es etwas Besonderes wäre. Ehrlicherweise gab das Personal harte Militär-Vibes. Auf den letzten Metern des Jahres fliegen wir dann mit deutlicher Verspätung nach MSY (inklusive Umleitung nach Memphis für einen Tankstop gegen Mitternacht - WTF!?), um über die Plantagen Louisianas zu Elvis nach Graceland und Tupelo mit dem Mietauto zu fahren. Abgehakt werden daher zwei weitere US-Bundestaaten: Tennessee und Mississippi. Silvester selbst werden wir dann natürlich in New Orleans (Louisiana) feiern…

Allen Lesern, die wirklich bis zum Ende drangeblieben sind: schöne Rest-Weihnachten und einen guten Rutsch! Im Reisebericht 2026 gibt es dann die Fortsetzung, falls wir in den Sümpfen Louisianas nicht von Krokos gefuttert wurden… :wink:

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Super Bericht. Danke Torsten.
Viel Spaß im LA. Falls ihr es schafft so lohnt es sich ein Abstecher nach Baton Rouge zu machen. Da erwartet euch ein wesentlicher Stück US-amerikanischer Geschichte.
Gruß,
E.

Witzig, dass du von Baton Rouge schreibst. Schau mal, wo ich heute war…Huey P. Long schickt viele Grüße!

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Ich habe einen Grossteil dieses Jahres auf Reisen verbracht und versuche hier, mich in vernünftigem Rahmen kurzzufassen. Insgesamt war es ein sehr tolles, spannendes Reisejahr. Inzwischen bin ich zurück im normalen Leben, mit neuem Job, der mich zeitlich ziemlich fordert. Habe es daher in den letzten Wochen nicht mehr geschafft, hier mitzulesen und auch dieser Bericht musste warten.

Vergangenen Herbst hatte ich meine Arbeit gekündigt und bin im Dezember mit einem Rucksack und ohne konkreten Plan losgezogen. Vom Anfang in Kolumbien hatte ich bereits berichtet. Daraus entstanden ist eine Reise in zwei Abschnitten durch Südamerika, Zentralasien, Korea, Guam und letztlich Osteuropa auf dem Heimweg. Wer zu einzelnen Ländern und Regionen Fragen hat, bitte stellen. Ich habe es aber seit der Rückkehr nicht einmal geschafft, den privaten detaillierten Reisebericht abzuschliessen, daher gehe ich hier nicht allzu ins Detail.

Stats:
90 Flüge
17 neue Länder
76 neue Flughäfen
6 neue Flugzeugtypen

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Highlights

Cañon del Chicamocha

Im Nordosten Kolumbiens gelegen, eine beeindruckende Landschaft und Ruhe. Genächtigt in einer kleinen Herberge auf der Krete zwischen den beiden Canyon-Tälern. Ich hatte Canyons in diesem Ausmass zuvor noch nie gesehen und habe meine Zeit sehr genossen.

Vier Tage auf einem Frachtschiff den Amazonas hinauf

Ausgerüstet mit einer Hängematte, Trinkwasser, zwei Bücher und je einem deutschen und einem holländischen Compañero war das Ziel, vom kolumbianischen Leticia am Dreiländereck mit Peru und Brasilien mindestens bis in die peruanische Dschungelstadt Iquitos zu kommen. Wann das Boot fährt? Ein paar Mal pro Woche, so genau weiss man das nicht. Wie lange es dauert? Unterschiedlich, nehmt genug Trinkwasser mit.

Schlussendlich wurden daraus dreieinhalb Tage auf dem Amazonas, eingepfercht mit rund hundert Peruanern mit Kindern, Haustieren und Hausrat. Diese Schiffe sind dort, was für uns hier die S-Bahn ist. Ohne Strom und Internet, an der frischen Luft mit besten Aussichten und herrlichen Sonnenauf- und Untergängen. Der befahrene Arm des Amazonas glich meist einem See mit wenig Strömung, das Ufer war mal 15 Meter, mal zwei Kilometer weg.

Natürlich sehr rudimentär, in einer Hängematte und beschränkten Sanitäranlagen. Aber ich war vermutlich mein ganzes Leben lang nie so entspannt und die Fahrt hätte gerne noch einige Tage länger dauern können.

La Paz

Die de facto Hauptstadt Boliviens hat mich mit ihrer Lage, der Ausbreitung, dem für Transport-Nerds beachtlichen Seilbahnnetz und den damit einhergehenden fantastischen Aussichten sehr beeindruckt. Ich war zu diesem Zeitpunkt bereits seit Wochen auf über 3000 Metern über Meer, und trotzdem ist die Anstrengung der Bewegung in dieser Höhe extrem. Aber diese Stadt kann ich wirklich empfehlen, und das Sicherheitsgefühl war verglichen mit anderen Grossstädten auf dem Kontinent eher besser.

Hier habe ich mich auch zu einer typischen “Touri-Tour” hinreissen lassen, was sich aber absolut gelohnt hat: Mit dem Mountainbike die Death Road hinunter. Top-Gear-Fans wissen, wovon ich rede.

Potosí

Eine eindrückliche, aber auch sehr deprimierende Bergbaustadt auf über 4’000 Metern über Meer. Von dem einstigen Reichtum ist hier nichts übrig geblieben, und so eindrucksvoll und lehrreich der Besuch war, ich bin froh, nicht dort geboren zu sein. Denn von den jungen Männern endet die Mehrheit als Minenarbeiter im Cerro Rico.

Mit zwei vor Ort getroffenen Mitreisenden wurden wir eher halb-legal von einem Minenarbeiter mehrere Stunden lang durch den Berg geführt. Und diese Tour hat Spuren hinterlassen. Viele Armutsviertel dieser Welt wirken lebenswerter als ein Leben an und in dieser Mine.

Osterinsel

Hier aus dem Forum waren ja schon einige auf Rapa Nui, und deren Eindrücke kann ich teilen. Rückblickend wäre ich besser einige Tage länger geblieben und hätte die Natur und die geografische Exponiertheit noch ausführlicher geniessen sollen. Ein wirklich tolles Ziel. Wer das Faible für abgeschiedene Inseln teilt, sollte da mal hin.

Deutsche Kolonien in Paraguay

Nach Paraguay wollte ich eigentlich, weil es da eigentlich nichts zu sehen gibt. Mir sagt das gemächliche Dasein deutlich mehr zu, als von einer zur nächsten Attraktion zu hetzen. Asuncíon habe ich als tolle Stadt kennen gelernt, und von da ging es einige Stunden hoch in den Gran Chaco. Dort gibt es mehrere Mennoniten-Kolonien, inzwischen seit rund 100 Jahren bestehend, mit deutschen und russland-deutschen Auswanderern.

Es ist surreal, nach einem halben Jahr auf Spanisch mitten in der paraguayanischen Steppe in ein Café zu laufen und auf Deutsch eine Brezn zu bestellen. Übernachtet habe ich bei einem neuen Bekannten von Couchsurfing, und aus geplanten zwei Nächten wurde eine ganze Woche. Mein Gastgeber hatte zwar einen Vollzeitjob, nebenbei aber wie jeder Bewohner noch einige Hektar Land und ein paar Rinder. So nebenbei, wie man bei uns einen Hund hat oder im Sportverein aktiv ist. Mit Schrotflinte und Hut bewaffnet ging es durch die unendliche Weite über sein Land. Seine Familie sprach untereinander noch Plattdeutsch. Eine wirklich spezielle, sehr schöne Erfahrung.

Reitausflug in Kirgisistan

Mit zwei in Bishkek kennen gelernten kirgisischen Studenten ging es ein Wochenende lang durch die Hügellandschaft im Osten des Landes. So viel freie Natur, schönes Wetter, freundliche Menschen und Entspannung.

Guam

Abgelegene Inseln reizen ja nicht nur mich. Guam stand, wie viele andere Pazifizinseln, schon lange auf der imaginären Liste. Dass ich es dahin geschafft habe, war allerdings eher ein Zufallsprodukt der Reiseplanung. Schon der Abstecher von Südkorea war eigentlich nicht eingeplant, und als ich da die günstigen Flugpreise nach Guam entdeckt habe, musste ich hier ein paar Tage einplanen.

USA im Pazifik, mit dieser Kombination bin ich ziemlich glücklich. Übernachtet habe ich wieder über Couchsurfing bei einer deutschen Auswanderin, die seit zehn Jahren als Meeresbiologin für die US-Armee arbeitet. Das waren spannende Tage und eine sehr schöne Insel.

Mestia, Georgien

Abgesehen von der aviatischen Komponente, dass die Flüge in der Let-410 durch das Kaukasusgebirge schon spektakulär waren, hat mich Mestia an sich wirklich beeindruckt. Und zum ersten Mal auf der langen Reise erinnerte mich die Umgebung wirklich an Zuhause und die heimischen Alpentäler. Ruhig, gute Wanderungen, nette Gastgeber und die fantastische georgische Küche.

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Seltene Flugzeuge und Aviatik-Erlebnisse:

Beechcraft B1900D von Satena

Einmal fest eingeplant, ein zweites Mal eher zufällig erwischt. Geflogen auf den Routen Medellín - Montelibano im Norden Kolumbiens und dann von Popayan nach Guapí, ein kleines Dorf an der Pazifikküste, wo ich während meinem Aufenthalt mal wieder der einzige Tourist zu sein schien.

Avro RJ100 von Ecojet, ehem. bei Swiss im Einsatz

In dieser konkreten Maschine bin ich als Kind nie gesessen, da sie schon 2005 weiterverkauft wurde und über Atlantic Airways auf den Färöern und Braathens in Schweden den Weg nach Bolivien fand. Aber seit jeher ist der Jumbolino mein favorisiertes Flugzeug, ein Trip nach London City auf den beiden letzten Passagierflügen vor der Ausflottung bei Swiss war meine erste wirkliche “Avgeek-Reise” und ich hätte damals nicht gedacht, dass ich nochmal an Bord einer Avro Platz nehmen darf.

Eine Route mit dem RJ85 war ebenfalls eingeplant, der Flug wurde allerdings kurzfristig gestrichen. Im weiteren Verlauf des Jahres sollte der RJ85 dann doch noch in mein Repertoire kommen, bei TezJet in Kirgistan.

Anekdote dazu: TezJet steht auf der Blacklist der EU. Beim Abflug in Osh merkte ich auch, was dazu beitragen könnte: Einem offensichtlich kranken Passagier hielt eine Flugbegleiterin zwei Reihen vor mir einen Infusionsbeutel hoch und schaffte es nicht, diesen am Gepäckfach zu befestigen. Ohne Vorwarnung an die Kabinencrew drehten die Piloten auf die Piste und setzten den Startschub, während die Flugbegleiterin ohne mit der Wimper zu zucken locker im Gang stehen blieb und den Beutel hielt. Nicht auszudenken, welche Verletzungen sie bei einem Startabbruch davon getragen hätte, wenn sie aus Reihe 2 in die vordere Galley knallt. Anyway, sie stand da den ganzen Flug über, auch bei der Landung.

DHC-6 Twin Otter von Aerovías DAP

Ein kurioser, aber sehr unterhaltsamer Ausflug. Die letzte Rotation vor der Winterpause, per E-Mail einen Tag vor Abflug gebucht, mit auf einem A4-Formular händisch eingetragenen Kreditkartendaten. Bei Temperaturen um 5°, kurz vor dem wirklichen Wintereinbruch in Patagonien, ging es mit einer Twin Otter von Punta Arenas zum Cameron Pampa Guanaco Airport, der sprichwörtlich in der Pampa liegt.

Mit zwei sehr sympathischen Piloten, einem ungestörten Rundgang um die Maschine auf dem kleinen Flugfeld, Check-In und Boarding per Klemmbrett und rund 20 Minuten Aufenthalt, bevor es wieder zurück nach Punta Arenas ging.

Let-410 von Uzbekistan Airways

Die Let-410 ist mir schon mehrfach entwischt, zuletzt 2023 in Georgien. Dass ich jene Flüge mit Vanilla Sky noch nachholen werde, war mir während dem Aufenthalt in Usbekistan noch nicht bewusst. Also die Planung so angepasst, dass ein Flug vom brandneuen Zomin Airport, der einzig für diese tägliche Verbindung mit maximal 16 Passagieren in die Hauptstadt gebaut wurde, in die Planung hinein passte.

Übernachtet habe ich in dieser kleinen, ruhigen Stadt wieder per Couchsurfing. Und als ich bei der Familie meines Gastgebers im Innenhof sass und mit vielen Verständigungsschwierigkeiten darstellte, dass ich nur für diesen Flug überhaupt nach Zomin gereist bin, stellte sich heraus, dass er morgen am Flughafen dann auch gleich mein Check-In Agent sei. Als einer von zweien aus der Stadt, die diese Funktion ausüben können.

Cessna Citation Excel von Jonair

Über diesen Abstecher habe ich hier im Forum bereits berichtet.

Let-410 von Vanilla Sky/AK-Air Georgia

Mit Vanilla Sky hatte ich noch eine Rechnung offen, und dieses Jahr konnte ich sie begleichen. Die Preise sind bei ihren Flügen wirklich nicht das Problem, sondern die Buchung und das Wetter. Die mit Abstand dämlichste Buchungsmaske, die mir bisher untergekommen ist, gepaart mit extrem spärlichen Verfügbarkeiten. Am Ende bin ich aber sehr gut weggekommen und genoss die Flüge von Tiflis nach Ambrolauri und zurück, sowie nach Mestia und später weiter nach Kutaissi.

Die Flüge in den Bergen waren von wunderschönen Aussichten geschmückt, und der Anflug in Kutaissi mit zahlreichen Warteschleifen bei starken Windböen überforderte den Magen des einen oder anderen Passagiers.

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So, und folgend nun diverse Fotos von der langen Reise. Ich hoffe, ich sprenge den Webserver nicht.

Kolumbien, Dez ‘24 - Feb ‘25

Medellín

Isla Tintipán auf dem Archipélago de San Bernardo, Sonnenaufgang…

…und Sonnenuntergang. Zu diesem Archipel gehört auch Santa Cruz del Islote dazu, was meist im Halbjahresrythmus von einem unterbeschäftigen Journalisten ausgegraben und als dichtbevölkester Ort der Welt präsentiert wird. War da, sehr interessanter Ort, hab nur keine Fotos.

Cañon del Chicamocha

Wanderung von Barichara nach Guane

Desierto de la Tatacoa

Silvia auf 2’600m.ü.M.

Cali

Guapí, ein Fischerdorf am Pazifik

Einzige Transportmöglichkeit ins Dorf San Cipriano bei Buenaventura. Alte Bahngleise werden kreativ weiter genutzt.

Peru, Feb ‘25 - Mar ‘25

Weitere Eindrücke vom Frachtschiff auf dem Amazonas

Iquitos

Lima

Huaraz auf 3’100m.ü.M.

von diversen Wanderungen im Parque Nacional Huascarán

Arequipa

Ausläufer des Cañon Cotahuasi

Eine typische Reisepause, hier am Plaza Constitución im Dorf Pisac, gelegen im Valle Sagrado

Cusco

Bolivien, Mar ‘25 - Apr ‘25

Copacabana am Lago Titicaca auf 3’800m.ü.M.

Unterwegs nach La Paz. Der Bus bekommt sein eigenes Floss, wir Passagiere mussten aussteigen und wurden in einem kleinen Holzboot übergesetzt.

Plaza Metropolitana 24 de Septiembre in Santa Cruz de la Sierra

diverse Eindrücke auf dem Weg von Uyuni über die chilenische Grenze bis nach San Pedro. Grenzübergang auf 4’549m.ü.M bei tiefen Minusgraden.

Chile, Apr ‘25

Ein konstanter Reisebegleiter, das Schachbrett. Hier wird auf chilenischer Seite der Grenze ausgeruht, zum ersten Mal seit Wochen unterhalb von 3000m.ü.M.

Ausblicke zwischen Santiago de Chile und Punta Arenas

Überquerung der Strasse von Magellan auf dem Weg nach Ushuaia. Viel höher steigt die Sonne mittags nicht mehr.

Argentinien, Apr ‘25 - Mai ‘25

Ushuaia

Buenos Aires

Salta

Iguazu-Fälle

Uruguay, Mai ‘25

Montevideo

Paraguay, Mai ‘25 - Jun ‘25

Auf dem Río Iguazu, der vorne in den Río Paraná mündet. Links Argentinien, rechts Brasilien, geradeaus Paraguay.

Alternative Überquerung des Río Parana bei der Ausreise, Foto zeigt von brasilianischer Seite aus Ciudad del Este

Asunción

Saltos del Monday, bei Ciudad del Este

Itaipu-Staudamm, auf der anderen Flussseite wieder Brasilien

Brasilien, Jun ‘25

São Paulo, links der Flughafen Congonhas

Anflug auf Santos Dumont in Rio

Copacabana in Rio

Praia da Lagoinha do Leste auf Florianópolis

Sommer in der Schweiz, Jun ‘25 - Jul ‘25

Aussicht auf die Alpen aus der LX 777

Wanderung über den Gemmi-Pass

Rasa, ein kleines Bergdorf im Centovalli

Selbst auch noch geflogen, hier nach Locarno zum Mittagessen

Slowakei und Ukraine, Jun ‘25

Ushhorod

Wanderungen im Tatra-Gebirge

Kasachstan, Jul ‘25

Kathedrale in Almaty

Astana

Burabay

Semipalatinsk/Semey

Ust-Kamenogorsk/Öskemen

Einstieg zu 20h Zugfahrt von Semipalatinsk nach Almaty

Kirgisistan, Aug ‘25

Bishkek

Osh

Ausläufer des Tien-Shan-Gebirges

Usbekistan, Aug ‘25

Samarkand

eine usbekische Tankstelle

Nationalpark Zomin, an der tadschikischen Grenze

Südkorea, Aug ‘25

Seoul

Zum Trocknen aufgehängte Tintenfische auf Jeju

Busan

Gyeongju

Aserbaidschan, Aug ‘25 - Sep ‘25

Baku

Göygöl-See. Auf der anderen Seite der Berge liegt Nagorno-Karabach. Wurde uns erst bewusst, als wir mitten in eine militärische Sperre hineingefahren und auf aserbaidschanisch freundlichst zum Teufel gejagt wurden.

Seki

Blick ins Kaukasus-Gebirge

Armenien, Sep ‘25

Yerevan

Tal von Azat

Georgien, Sep ‘25

Sighnaghi, im Hintergrund wäre wieder der Kaukasus, aber die Sichtweite war tief

Kazchi-Säule

Chiatura

Moldawien und Transnistrien, Sep ‘25

Chișinău, inklusive dem “Casa Mare”, ihrem Festival der Ethnien

Tiraspol, Transnistrien

Rumänien, Sep ‘25

Palast des Volkes, Bukarest

Peleș-Schloss in Sinaia

Brașov

Abschliessend wünsche ich euch allen ein gutes neues und hoffentlich spannendes Reisejahr.

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Toll Ricardo. Mit dem Bericht hast du meinen Tag gerettet. Viel Erfolg im neuen Job.

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Ganz lieben Dank für den tollen Bericht und das Inkludieren so vieler Fotos, die allesamt Lust auf diese Orte machen… Frohes neues Jahr aus New Orleans!

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Frohes neues Jahr zusammen!

Hier noch mein Reisejahr 2025:

Gefühlt dachte ich, es war wenig, aber es lag wohl an der großen Lücke zwischen März und Oktober…

34 Flüge, 13 Länder, 16 Airlines (neu: Condor, Azul, ANA, GOL), 100.340 km und 21 Flughäfen.

Gestartet bin ich mit dem Rückflug vom Jahreswechsel in London.

2 Wochen später gab es einen Kurztrip von DTM mit Wizzair in meine europäische Lieblingsstadt: Rom.

Wieder 2 Wochen später sind wir das erste Mal mit Condor geflogen. Durch die Amex Platinum gab es günstigere C-Tickets, was bei einem 5 Std Flug nach Teneriffa ganz angenehm ist. Dort hatten wir ein AirBnB im Naturschutzgebiet Los Caralanes. Leider hängt das Haus 75% der Zeit in den Wolken und ist dementsprechend leider etwas feucht. Aber wir sind auch nur zum Schlafen dort gewesen. Immerhin hatten wir am letzten Tag einen super Ausblick:

Am 05.02 ging es nach Hause, einen Tag im Büro gearbeitet und am 06.02 Abends mit Austrian nach Wien als Positionierungsflug für meinen Flug in C mit Turkish nach BKK. Da es nur ein Statusrun für mein Kebab-Gold war, hab ich nur 3 Tage in Bangkok verbracht. Wenn, wie bei diesen Flügen, alles nach Plan verläuft, bin ich ein absoluter Fan von TK. Zumal ich während meiner Zeit für Borusan ein paar brocken türkisch gelernt habe und die meisten Flugbegleiter sehr positiv darauf reagieren :slight_smile:

Da ich aber für den Beginn des Jahres noch nicht oft genug weg war, ging es zum zweiten mal während des Karnevals nach Brasilien. Nicht nur kenne ich mittlerweile ein paar Leute in Rio, sondern ein Freund aus Deutschland war zeitgleich dort. Nach Sao Paulo ging es über Paris mit AF und glücklicherweise bekam ich beim Boarding ein Upgrade in C (Überbucht + SkyTeam Gold). Jedoch steht und fällt das Erlebnis mit der Crew. Meine 5 Jahre Schulfranzösisch sind quasi nicht mehr vorhanden, es reichte zumindest um der Dame zu sagen, dass ich leider kein Französisch spreche. War Ihr egal :smiley: Auf Englisch hatte sie wohl keine Lust.

Nach ein paar Tagen in Barra da Tijuca (bisher mein Stadtteil-Highlight für Rio) ging es am Karnevalswochenende mit Azul nach Salvador da Bahia, die “brasilianische Stadt Afrikas”. Laut Guinness-Buch der Rekorde gibt es dort den größten Straßenkarneval der Welt.

Es waren wilde 3 Tage, inkl. politischer Diskussionen, mit mir als einzigen weißen Gringo weit und Breit, mitten in der Nacht. Irgendwie auch typisch brasilianisch. Durch einen Familiären Notfall habe ich dann einen Rückflug mit Meilen buchen müssen. Der günstigste Rückflug am selben Tag lag bei 2600€ und einer 36 Std Reise. Habe mich dann für 71.000 Meilen und 19 € Zuzahlung mit Swiss entschieden. Leider erkennt der Versicherer von Amex die Meilen nicht an und erstattet nicht…

Die nächsten Flüge gingen für ein langes Wochenende mit Freunden nach Warschau. Wer die Sauberkeit und Sicherheit der 2000er Jahre in Deutschland vermisst, ist dort gut aufgehoben :wink:

Mitte September waren die Trauben auf dem Weingut in Ungarn reif, so dass daraus wieder der jährliche Kurztrip zur Weinlese an den Balaton wurde.

Ende September ging es beruflich nach Osaka, Japan. Dafür zuerst mit Thai nach Bangkok. Wie auch mich beim ersten Mal, hat diese Stadt meinen Chef in den Bann gezogen. Anstatt vernünftig zu sein, fanden wir uns um 5 Uhr morgens, ohne Schlaf und mit 2 Promille, am Flughafen für den Weiterflug nach Osaka ein. Immerhin konnten wir dann die 6,5 Std im Flieger schlafen.

Eigentlich wurde nur 3-4 Std. morgens gearbeitet und danach gab es Touren und jede Menge essen. Ich bin dann noch in Japan geblieben, mit Ana nach Tokyo geflogen und meine +1 ist nachgekommen. Von oben sieht die Shibuya Crossing gar nicht so groß aus…

Nach insgesamt 6 Tagen Tokyo und jede Menge Eindrücke, ging es mit dem Shinkansen weiter nach Kanazawa.

Danach waren wir noch 3 Tage in Kyoto bevor wir für die Rückflüge wieder nach Osaka gefahren sind. Alles in allem 3 sehr tolle Wochen in Japan.

Zum Abschluss des Jahres noch einmal 10 Tage Brasilien, wieder AirFrance. Diesmal sollte es der Norden sein. Also ging der Flug nach Salvador. In Paris gab es dann wieder beim Boarding ein Upgrade. Von Y auf Y+. Tolles Personal, dazu hatte ich eine tolle Sitznachbarin und Ihren kleinen Hund. Eine Nacht in Salvador und dann weiter mit GOL nach Natal. Ich hatte ein tolles AirBnB in Ponta Negra, hab einen Mietwagen geliehen und die Gegend erkundet. 3 Nahtoderlebnisse durch andere Verkehrsteilnehmer gehabt, einmal von der Policia Militar rausgezogen worden, Obdachlose bezahlt, weil Sie mein Auto nicht zerkratzt haben, Gringo Preise für Kokosnüsse bezahlt und jede Menge Strände gesehen. Außerdem durfte Ich noch bei einer brasilianischen Familie zu Mittag essen, weil Ich Ihren, auf die Straße rennenden Hund, nicht umgefahren habe.

Das Highlight war jedoch der Besuch im Shui Brasil. 1 1/2 Std nördlich von Natal, die letzten 40 min kein Internet gehabt, auf Sandstrassen durch das Nirvana gefahren und doch irgendwie angekommen.

Eine kleine Wellnessoase an einem Süßwasserfluss. Ca. 40€ pP für 6 Std. und man kann Essen etc. dazu bestellen.

Auf dem Rückweg wieder nach Salvador und dort noch eine Nacht in einem Hotel am Strand von Itapua übernachtet.

In Paris angekommen durfte ich dann bei der Sicherheitskontrolle im Transit mit dem Sicherheitspersonal diskutieren. Ich fliege schon seit Jahren mit 2 kleinen Plastikbeuteln im Gepäck, da ich immer Deo, Zahnpaste, Parfum, Kontaktlinsenflüssigkeit etc dabei habe und ein Beutel meistens irgendwann reist. Noch nie hatte ich Probleme damit und bin so dieses Jahr bereits zweimal über Paris geflogen. Nun schien dies aber verboten zu sein. Ich sollte also einen Beutel inkl. Inhalt wegschmeißen. Ich habe also irgendwann einen Vorgesetzten dazu holen lassen. Auch der ließ sich nicht überzeugen, bis die Polizei dazu kam und es dann auf einmal gar kein Problem mehr war. Jedes mal wenn Ich mit Frankreich, Franzosen oder französischen Unternehmen in kontakt komme, ist irgendwas. ich werde mit dem Land und Leuten einfach nicht warm. :smiley:

Für 2026 ist der nächste Brasilientrip bereits gebucht. Es geht in den Süden des Landes. Außerdem wahrscheinlich nach Dublin zum St. Patty’s Day und im Mai nach Süd-Ost Asien.

Euch allen ein tolles, gesundes und spannendes Jahr 2026!

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Na dann will ich auch mal. :sweat_smile: Hat ganz schön lang gedauert, alles zusammentragen. Die zweite Jahreshälfte wurde nicht - wie ursprünglich geplant - etwas ruhiger. Denn dank Turkish Airlines musste ich dann irgendwie noch 6 Kontinente in drei Monaten unterbekommen.

Kurz und bündig:

  • Flüge 71 (nach 114 in 2024)
  • Distanz: 134.888 mi (nach 158k in 2024)
  • Airlines: 29
  • Länder: ca. 30 (auf dem Landweg nicht genau gezählt)
  • Kontinente: 6/7
  • Zeit im Flugzeug: 315 Stunden
  • Zeit im Zug: 337 Stunden

Habe quasi einen vollen Monat in Flugzeug oder Zug verbracht, schon etwas verrückt. Noch mehr hat mich aber überrascht, dass ich mehr Zeit in der Bahn als im Flieger verbracht hab

Flüge:

Bahnfahrten:

Trip 1: Kurztrip nach Göteborg (Januar)

Das Jahr fing recht entspannt an, mit einem kurzen 4-Tages-Trip nach Schweden.
Hatte beim Stöbern irgendwann gesehen, dass es ein Clarion Collection Hotel in Stockholm (inkl. Abendessen) für < 50€ / Nacht gab, dann entstand die Reise drum herum. Hin BER - GOT mit EW, dann per Zug nach Stockholm und für läppische 26€ mit SAS zurück nach Berlin.

Ein schöner Tag im Schnee, danach überwiegend Matsch. Erstes mal Göteborg, hat mir gut gefallen.

Trip 2: US-Westküste für die BA Tier Points (Januar)

Ein typischer Tier Point Run in der Oneworld Business Class um meinen BA Gold Status zu verlängern. Bei der Buchung im Juli 2024 ahnte ich noch nicht, dass es der letzte werden wird.

Nach 2 Tagen SFO ging es von Phoenix aus nach Tucson, zu einem Airplane Boneyard und in den Saguaro National Park. Nichts Umwerfendes, aber ein schöner Kurztrip von ca. einer Woche.

Tickets:

  • Ryanair Eco BER - DUB für 40€ (mit Gepäck)
  • BA/AA Business DUB-LHR-JFK-LAX-SJC | PHX-SFO-JFK-LHR-LYS-MAD für knapp 1.200€
  • Alaska Eco SFO-PHX für 7k SQ-Meilen + 5€ (mussten weg)

Trip 3: Ein Monat Asien (Februar)

Einige Ziele zum ersten Mal bereist, darunter Macau, Xiamen (überraschend schön) die japanischen Alpen und Peking (hat mich nicht überzeugt).

Dafür war der Japan-Teil umso schöner mit einem Mix aus Winter und bestem Frühlingswetter. Zahlreiche Nächte im Round1 verbracht (japanisches Amusement Center mit Karaoke, Sport, …) und dann todmüde auf dem Flug nach PEK geschlafen.

Tickets:

  • Norwegian Eco BER - OSL - BER für ca. 80€
  • LX/LH Business OSL-ZRH-HKG | PEK-SFO-MUC-OSL (Companion Sale für ~ 1.000€ p.P.)
    → ZRH-HKG First Class Upgrade mit eVouchern, Rückflug PEK-FRA-OSL über SFO umbuchen können
  • Xiamen Eco MFM-XMN-KIX für 124€
  • Fuji Dream Air Kobe - Matsumoto für 40€
  • JAL Business HND-PEK für 15k AS-Meilen + 35€



Bilder: Macau, Shirakawa-go (JP), Pflaumenblüte Izu-Halbinsel (JP), Fuji (JP)

Trip 4: Nochmal Göteborg (März)

Beim Besuch im Januar wurde mir beim Tanzen nahegelegt, im März für ein Wochenend-Workshop wiederzukommen. Gesagt, getan und dabei u.a. die Schlafkapseln auf der Fähre Rostock - Trelleborg ausprobiert. Erstaunlich angenehm. Und bei Göteborg noch ein paar kleine Inseln mitgenommen.

Trip 5: Costa auf dem Mittelmeer (April)

Unser Travel-Dealz Team Meeting wurde dieses Jahr auf die hohe See verlegt. War mein erstes Mal auf so einem riesen Schiff. Essen auf dem Schiff eher mittelmäßig, aber ebenfalls eine schöne Zeit gehabt. Zudem das erste Mal in Marseille, Korsika und Genua, wenn auch nur kurz.


Bilder: Costa Smeralda, Portofino (IT)

Trip 6: Kurztrip Ostrava (April)

Wollte eigentlich zum Tanzen nach Ostrava (CZ), bin allerdings kurzfristig krank geworden. So dann nur mit Maske ein bisschen die Stadt angeschaut (war vor paar Jahren schon mal mit Interrail dort). Beeindruckend das alte Stahlwerk.

Trip 7: USA + Kanada (Juni)

Den Trip primär gebucht, weil sonst das United-Guthaben abgelaufen wäre. In allen der US-Städte war ich zuvor schon, aber länger nicht mehr. Quebec und Halifax waren beide neu für mich und beide toll. Auch die 18h im Zug gingen erstaunlich schnell vorüber.

Überraschungs-Highlight: Die Dachterasse im „Sonder“-Hotel PHL (mittlerweile pleite)

Tickets:

  • LH/UA Eco BER-MUC-NYC | YHZ-EWR-BER für 468€ (UA Credit)
  • NYC - PHL - WAS - PHL mit Amtrak
  • AA Eco PHL-YQB für 4.500 AS Meilen + 14€
  • Quebec - Halifax mit Via Rail Canada (18h)


Bilder: Dachterrasse PHL, Philadelphia, Quebec, Sitze im kanadischen Zug

Trip 8: Schweden (und New York) (Juli)

Nachdem ich 2024 mit Tanzen angefangen hatte, hat es mich 2025 auf fast allen Reisen begleitet. Ist einfach toll, wenn man in einer beliebigen Stadt ankommt und sofort Anschluss findet, als wäre man zuhause.

Die weltweit größte Veranstaltung zum Swingtanzen ist alljährlich in Herräng, Schweden. Ich war eine von 4 Wochen dort. Beschauliches Dorf in Schweden, außer einmal im Jahr, wo es von 1.000 Tänzern erobert wird. Witzig war schon die Anreise per Linienbus mit 20+ Leuten, die alle ins gleiche Dorf wollten.

Überraschungs-Highlight: Uppsala. Nette Universitätsstadt 1h von Stockholm


Bilder: Uppsala, voller Tanzsaal in Herräng, Schweden wie im Bilderbuch (in Herräng)

Hin ging es mit der Bahn via Kopenhagen. Aus dem geplanten Rückweg ARN-BER wurde kurzfristig ARN-RIX-IST-JFK-IST-BER, als TK die Aktion mit 1 Mio. Meilen angekündigt hatte. Und so nahm dann auch der Rest des Jahres eine überraschende Wende.

Alles was mit TK zu tun hat, steht hier im Reisebericht:

Trip 9: Kurztrip Schweiz (August)

Kleiner Trip ins Berner Oberland mit Freunden. Ohne Flug mit 2x 12h Bahnfahrt

Bilder: Oeschinensee, Klettersteig zur „Tierberglihütte“

Trip 10: wieder USA (Aug. / Sept.)

Nochmal USA, aber ohne Turkish Airlines. Hatte überlegt, ob ich meine Finnair-Flüge stornieren und stattdessen TK fliegen soll, aber Amerika dann stattdessen durch den kurzen NYC-Abstecher im Juli schon abgehakt.

Zuerst hatte ich drei volle Tage in San Francisco. Das Super 8 in Downtown war eine ziemliche Bruchbude, aber dafür sehr günstig. Dann ging es für mich nach New Hampshire zu einem Swing Dance Event (5 Tage). Hat sich angefühlt wie ein Jugendlager mit Gleichgesinnten. Zum Schluss noch kurz New York.


Bilder: Nebel in SFO, überlaufenes New York

Tickets:

  • AY/AA Eco BER-HEL-LAX-SFO | JFK-LHR-BER für < 400€
    → Business Upgrade auf HEL-LAX mit meinem letzten Finnair Voucher
  • AA Eco SFO-PHL-BOS für ~100€

Trip 11: wieder Schweiz (September)

Schon wieder in die Schweiz ins bekannte Ferienhäuschen, diesmal mit der Familie. Hin mit der Bahn, zurück Easyjet BSL-BER für 40€.

Mit der Familie gibt es weniger aufregende Klettersteige, aber muss ja auch nicht immer sein.


Bilder: Thunersee, Lauterbrunnen

Trip 12: Kurz nach Bogota und zurück (September)

Wenn man anderen davon erzählt, ein schwachsinniger Trip, aber ich war ja auf die Million Meilen aus. Hin BER-IST-BOG (TK Eco), zurück IB BOG-MAD-HAM (Business Class mit Avios). Insgesamt 3 Tage der Trip, entsprechend wenig hab ich von Bogota gesehen. Aber wollte auch mal etwas Zeit zuhause verbringen.

Mehr zu dem Trip im erwähnten TK Reisebericht


Bild: Lounge des Wyndham Hotel BOG

Trip 13: Kuwait, Hurghada und Australien (Oktober)

Der lange Teil für den Turkish Mileage Run. Da ich in Australien noch einiges vor hatte, war die lange Anreise aber nicht umsonst.

Strecke: BER-IST-KWI-IST-HRG-IST-KUL-SYD-CNS | OOL-SYD-HKG-BER
(Lücke in Australien mit der Bahn, Rückweg Cathay Business)

Alles zu der Reise steht ausführlich im Reisebericht, daher hier nur ein paar Bilder:

Bilder: Hurghada, Koala auf Magnetic Island, bei Airlie Beach, Sydney

Trip 14: Belgien & Niederlande (November)

10 Tage Rostock - Köln - Aachen - Maastricht - Antwerpen - Utrecht - Rostock mit der Bahn. Anlass waren wieder mal ein Tanz-Event. Und der Fakt, dass ich lange nicht mehr in Belgien war, aber seit Jahren auf die tollen Pommes dort zurückblicke.

Antwerpen ist eine meiner Lieblingsstädte in Europa. Maastricht und Utrecht waren ebenfalls sehr angenehm.
Lowlight: Flixbus. Sollte mich eigentlich von Mastricht nach Antwerpen bringen. War 2h verspätet und der Legroom so mies, dass ich nach 30min ausgestiegen bin und die Bahn genommen hab.

Bilder: Monschau (bei Aachen), Bibliothek in alter Kirche (Maastricht), Flixbus, Antwerpen,

Trip 15: Japan (Dezember)

Zum Jahresabschluss nochmal eine Reise nach Japan. Zuerst ging es mit der Bahn und diversen Zwischenstopps die Strecke Osaka - Himeji - Okayama - Hiroshima - Fukuoka - Kagoshima entlang. Dann per Fähre weiter auf die kleine Insel Yakushima und per Flieger zurück.

Highlights:

  • japanisches Essen (BBQ am Tisch, Sushi, Udon, frisches Sashimi vom Fischmarkt, …)
  • die Insel Miyajima vor Hiroshima (lohnt sich nicht nur für das schwimmende Torii)
  • Ausblick von Kagoshima auf die Insel Sakurajima
  • Yakushima. Hatte das Ziel schon länger auf der Liste, endlich hin geschafft. 3 Tage mit Mietwagen auf der Insel verbracht
  • Speziell auf Yakushima:

Fotos: Burg Okayama, Miyajima, Sushi, Kagoshima, Affen auf Yakushima, Wanderung über alte Bahngleise auf Yakushima,

Tickets:

  • SK Business KRK-CPH-ICN für 50.000 SK-Meilen + ca. 50€
  • OZ Eco ICN-KIX für ca. 70€
  • Ein JR West Rail Pass für ca. 140€ (1 Woche)
  • Yakushima (KUM) - KOJ - HND für 7k AS-Meilen + 15€
  • IB Business NRT-MAD für 59k Avios + 116€
  • IB Eco MAD-BER für 45€

Für 2026 sind alleine jetzt schon wieder 10 Trips geplant. Vermutlich aber mit deutlich weniger Flugstunden - außer es kommt wieder eine Airline mit einer Meilen-Million um die Ecke,

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Vielen Dank für Deine Mühe. Hat echt Spaß gemacht zum lesen!

Alles Gute im neuen Job!

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Mein Jahr war geprägt durch meinen beruflichen Umzug nach Bangkok als zwei Weltreisen mit und ohne Datumsgrenze :wink:

Fakten:

  • 61 Flüge
  • 335:48 Stunden reine Flugzeit
  • 147.301 Meilen

Neue Airlines:

  • IndiGo
  • Vietnam Airlines
  • Thai VietJet Air
  • Thai Lion Air
  • AirAsia Thailand

Ich hatte zwei besondere Weltreisen:

1. Der längste Linienflug der Welt

  • Delhi → Singapur → New York (JFK) mit Singapore Airlines → 19:58 Stunden, über 11.401 Meilen

Eingebettet in mehrere Flüge:

  • BKK → DEL mit Indigo in PE/Eco
  • JFK → Porto → Frankfurt mit TAP in BC (Voucher aus Corona-Zeiten)
  • BER → HEL → BKK mit AY in BC Award-Ticker/Avios)

Der ausführliche Bericht fehlt noch hier, wenn Interesse dann Teile ich den noch…

2. Einmal um die Welt – ohne Datumsgrenze (semi-live)

An dem schreibe ich ja noch :wink:

Persönlich fand ich aber meine Ausflüge in das nicht touristische Thailand (Nan, Udon Thanit) am schönsten. Für ein WE raus aus Bangkok :slight_smile:

Was sonstige Status betrifft:

  • Marriott: Platinum (bin aber schon Lifetime Platinum)
  • Hilton: Diamond
  • Radisson: VIP (wie weiß ich nicht wurde der verlängert)
  • LH: Totes Jahr
  • AY: werde auf Gold abgestuft

Nächstes Jahr wird entspannter :wink:

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Auch ich will an dieser Stelle noch kurz über mein Reisejahr berichten, welches offiziell am 30. Dezember mit meiner Rückkehr aus Sevilla beendet wurde. Rückblickend muss ich sagen, dass eigentlich gar nicht so viel geplant war. Aber irgendwie kam doch wie so oft das eine zum anderen.

Schlussendlich wurden es 29 private Flugsegmente, allesamt mit Star Alliance Airlines geflogen. Aus meiner eigentlichen Absicht, einfach nur meinen FTL zu verlängern, wurde es am Ende dann mit 2004 Points doch noch der SEN. Welcher für mich denke ich aber auch ein einmaliges und somit einjähriges Erlebnis bleiben wird.

Und hier nun zur Karte und den einzelnen Reisen:

Januar: Lissabon
Flüge: NUE - FRA - LIS - FRA - NUE mit LH

Gleich am 2. Januar habe ich mir vor dem Start in das neue Arbeitsjahr noch mal eine viertägige Auszeit in Lissabon gegönnt. Bei recht schönem Wetter bin ich viel durch die Gassen der Stadt sowie zur Cristo-Rei-Statue gelaufen. An einem Tag ging es zudem mit dem Zug nach Cascais für eine kleine Wanderung entlang der Küste.

März: Amsterdam/Utrecht sowie Innsbruck
Flüge: MUC - AMS - MUC mit LH und Air Dolomiti sowie NUE - FRA - INN - FRA - NUE ebenfalls mit LH und Air Dolomiti

Beides waren Wochenende-Ausflüge jeweils von Freitag bis Sonntag. Die Reise nach Amsterdam war dem Besuch der Modellbahnausstellung "On Traxs” in Utrecht geschuldet. Die Ausstellung wird im Spoorwegmuseum veranstaltet, was dem Ganzen eine wunderschöne Kulisse mit den originalen alten Lokomotiven und Waggons verleiht. Die Ausstellungsstück sind quasi die “Creme de la creme” im Modellbahnbau.

Der Kurztrip nach Innsbruck gleich eine Woche später hatte einen ganz einfachen Grund: ich wollte einfach mal dort mit dem Flieger landen und natürlich auch wieder starten. Mit dem Auto wäre ich wahrscheinlich schneller dort gewesen, aber man muss sich seine Träume auch mal erfüllen. Der Anflug durch die Berge war schon wirklich sehr beeindruckend. Das Wetter meinte es ebenfalls gut mit mir, uns so konnte ich ein bisschen durch Innsbruck bummeln und auch ein bisschen Flugzeuge spotten.

April: Chicago / San Francisco und Los Angeles
Flüge: FRA - GOT mit LH, GOT - WAW - KRK - ORD sowie LAX - WAW - ARN mit LOT und ARN - FRA mit LH

Diese nur 10tätige und damit sehr intensive Reise war ebenfalls das Abhaken eines Punktes aus meiner “Bucket List”. Manche Dinge nimmt man sich ewig vor und verschiebt so doch immer auf später. Das es “später” aber irgendwann nicht mehr gibt, muss einem dann erst mal wieder bitter vor Augen geführt werden. So bei mir geschehen durch den Verlust eines sehr sehr guten und gleichaltrigen Freundes. Ein gutes LOT Angebot mit ca. 1300 Euro für die Flüge in C gaben dann noch den aller letzten Ausschlag (Stichwort Verlängerung FTL).

Meine Reise führt mich zunächst von Frankfurt nach Göteborg. Durch blieb ich nur die Nacht und am nächsten Morgen ging es mit LOT über Warschau und Krakau nach Chicago. Dort hatte ich eineinhalb Tage Zeit, um mir ein bisschen die Stadt anzuschauen und den Ausblick vom Hancock Tower zu genießen.

Dann folgte der eigentliche Grund meiner Reise. Ein kurzer Fußmarsch zur Union Station und Einchecken für eine fast 53stündige Fahrt mit dem “California Zephyr” nach San Francisco (genauer gesagt nach Emeryville, da SF selbst keinen Bahnhof hat). Vor fast 20 Jahren habe ich darüber mal einen Bericht in einer Zeitschrift gelesen und mir gesagt, das machst du auch mal. Nun ja, es hat etwas gedauert. Aber ich hab’s gemacht :slight_smile:
Die Fahrt mit Amtrak an die Westküste war grandios. Ich hatte meine eigenes Abteil mit Bett (Roomette), was das ganze natürlich auch recht bequem machte. Im Ticketpreis inkludiert war die komplette Verpflegung. Und die Mahlzeiten im Speisewagen waren immer der perfekte Moment, um mit anderen Mitreisenden in Kontakt zu kommen. Man wird zum Essen platziert, und da nicht viele Plätze vorhanden sind werden die 4er Tische auch immer voll besetzt. Als Alleinreisender sitzt man dann also immer irgendwo dabei (alternativ könnte man die Mahlzeiten auch in seinem Abteil zu sich nehmen). Die Kommunikation war leicht und immer sehr amüsant. Besonders mit den Amerikanern, die, nachdem man sich als Deutscher geoutet hatte, immer mega interessiert waren warum man so eine Reise unternimmt.
Die 53 Stunden vergingen rückblickend wie im Flug und nicht wie im Zug. Die an einem vorbeiziehenden Landschaften waren einfach grandios, inklusive toller Sonnenauf- und untergänge. Einer meiner Lieblingsplätze war dann auch am Ende des letzten Waggons. Dort ist ein Fenster und man kann wunderbar zurückblicken. Ich stand sehr oft dort und habe einfach nur geguckt. Unterwegs hat man auch oft die Möglichkeit sich die Beine zu vertreten. An manchen Stationen gibt es “Raucher-Stopps”, in Denver hatten wir sogar eineinhalb Stunden Aufenthalt, was einen kleinen Rundung durch die Stadt erlaubte.

Der Zug hat dann Emeryville tatsächlich überpünktlich erreicht (wir waren glaube ich knapp 2 Stunden vor Plan dort; wenn man Pech hat kommt man aber auch mal 12 oder mehr Stunden zu spät an). Der Transfer nach Chicago erfolgt mit dem “Connecting Bus”. Nun standen drei Tage San Francisco auf meinen Programm. Zur Erkundung war ich ganz viel zu Fuß unterwegs und habe zusätzlich die schönen alten Straßenbahnen, den Bus und natürlich die Cable Cars benutzt. An einem Tag habe ich mir zudem ein Fahrrad ausgeliehen, um damit über die Golden Gate Bridge zu fahren und vom Golden Gate View Point einen Blick auf die Stadt zu werfen.

Nach diesen drei Tagen ging es weiter nach Los Angeles, natürlich wieder mit dem Zug. Die Fahrt mit dem “Coast Starlight” (welcher aus Seattle kommt) dauert ca. 12 Stunden. Abfahrt ist am Morgen gegen 8:30 Uhr, somit ist fast die komplette Fahrt bei Tageslicht. Auch hier hatte ich mein eigenes Abteil inklusive Verpflegung. Die 12 Stunden würde man aber auch problemlos in den bequemen Sesseln der Coach-Class überstehen. Die Fahrt durch Kalifornien war wieder phänomenal mit den vorbeiziehenden Landschaften. Der letzte Abschnitt direkt an der Pazifikküste entlang war unbeschreiblich. Beim Dinner im Speisewagen ging draußen gerade die Sonne über dem Pazifik unter. Bei diesem Anblick dein Steak genießen - unbezahlbar.

Die Fahrt endete für mich zwei Stationen vor Los Angeles in Burbank, da dies der bessere Ausgangspunkt für meine Unternehmungen war. Auch hier hatte ich wieder drei Tage Zeit, mir ein bisschen die Zeit zu vertreiben. Am ersten Tag erklomm ich von Burbank aus die Hollywood Hills. Über einen super schönen (und anspruchsvollen) Wanderweg gelangte ich zum berühmten Hollywood Sign. Von dort aus ging es über die Talsperre hinunter bis auf den Hollywood Boulevard, um mir ein paar Sternchen anzugucken. Die zweite Tageshälfte verbrachte ich dann in Santo Monica.

Der zweite Tag wurde dann präsidial mit einer Fahrt zur Ronald Reagan Presidential Library in Simi Valley. Nachdem ich letztes Jahr bereits die JFK Library in Boston besucht hatte, war dies nun meine zweite Anlaufstelle. Wer sich ein bisschen für die jüngere Geschichte interessiert, für den sind diese Presidential Libraries wirklich interessant. Highlight in Simi Valley ist der Air Force One Hangar. Dort steht die originale Boeing VC-137C SAM 27000 aus der Amtszeit von Ronald Reagan. Das Flugzeug ist original eingerichtet und kann besichtigt werden. Daneben steht ebenfalls noch ein original “Marine One” Sikorsky VH-3 Seaking Helikopter, den man ebenfalls besichtigen kann. Für Aviation-Fans wie mich ein absolutes Highlight. Stichwort Aviation Fan: der dritte und letzte Tag wurde dann am LAX noch ein bisschen zum Spotten genutzt, bevor am Nachmittag der Flug zurück nach Warschau ging.

Eigentlich verrückt so eine Reise in 10 Tagen zu machen. Aber zeit- und jobbedingt war einfach nicht mehr drin. Bereut habe ich es aber auf keinen Fall :slight_smile:

Juli: London
Flüge: MUC - LHR - MUC mit LH

Einfach nur ein Kurztrip übers Wochenende um mal kurz raus zu kommen und drei Tage London bei bestem Sommerwetter unsicher zu machen. Und ein bisschen Spotten am London City Airport.

August: Rom
Flüge: NUE - FCO - NUE mit EW

Im Sommerflugplan hatte Eurowings die Strecke nach Rom mit guten Zeiten für einen Wochenend-Trip angeboten. Abflug in NUE am Freitag um 14:30 Uhr und Rückflug in Rom am Sonntag um 21 Uhr. Dazu ein guter Preis und damit um zwei gute Freunde anzustacheln mich zu begleiten. Gefragt - getan, und so hatten wir zweieinhalb schöne Tage im spätsommerlichen Rom (es war das letzte Augustwochenende). Den ersten Abend verbrachten wir mit im Supermarkt gekauften Aperol bei (wohl illegaler) Live-Musik auf der Spanischen Treppe. Die Kombo machte super Musik, machte sich nach gut 90 Minuten aber rucki zucki aus dem Staub. Zwei Minuten später waren dann die Unifomierten da. Ein super Abend. Die nächsten zwei Tage stand das Touri-Programm an. Alles mögliche ankucken, vom Pantheon bis zum Vatikan und Kolosseum. Aber alles mit ganz viel Gemütlichkeit und ohne Stress.

September: Boston und New York
Flüge: FRA - BOS sowie JFK - FRA mit LH

Ende September ging es noch mal für eine Woche mit meiner Schwester in die USA. Zuerst drei Tage Boston und dann vier Tage New York. Da wir letztes Jahr schon mal in beiden Städten waren, sind wir dieses mal relativ planlos angereist in Bezug auf unsere Unternehmungen.
In Bosten haben wir dann eine Walbeobachtungstour unternommen (wir haben auch Buckelwale zu Gesicht bekommen), sind über den Harvard Campus stolziert und haben das Geburtshaus von John F. Kennedy samt Führung besichtigt. Für mich als Aviation Freak stand auch noch ein halber Tag Spotten am Logan Airport auf dem Programm (meine Schwester war in der Zeit shoppen…).

Für den Weg nach New York haben wir dann den Zug genommen. Die Fahrt mit Amtrak dauert ca. 4 Stunden, war relativ günstig und auch in der Coach Class sehr bequem. Größter Vorteil aber ist: man gelangt von einem Herzen der City in das andere und ist gleich mitten im Geschehen. Unser Aufenthalt in NYC war sehr entspannt und ohne Touri-Stress. Wenn man schon mal war und alles wichtige gesehen hat, kann man es beim zweiten Besuch auch gemütlich angehen. Wir haben unter anderem viel Zeit in der Public Library verbracht, haben die Aussicht vom Summit genossen, waren viel im Central Park spazieren und sind hinüber nach zum Empty Sky Memorial in New Jersey gefahren. Ein Sonnenuntergang in Dumbo mit Blick auf die Brooklyn Bridge durfte natürlich auch nicht fehlen.
Ach ja, und ihr werdet es ahnen. Spotten war ich natürlich auch mal, dieses mal am LaGuardia Airport.

November: Dubai
Flüge: STR - DXB mit EW

Mein traditioneller kurzer “Herbst-Escape” in die Wärme bevor es in den Jahresendspurt geht. Das Ziel Dubai kam zugegeben nur durch die sich abzeichnende Möglichkeit zur Erlangung des SEN zustande. Ich war letztes Jahr schon mal in Dubai und wollte eigentlich nicht so schnell wieder hin. Nun ja, Pläne können sich ändern. Und die vier Tage Wärme haben wir auch noch mal gut getan.

Dezember: Sevilla und Gibraltar
Flüge: NUE - FRA - SVQ - FRA - NUE mit LH

Die kurze Reise zwischen den Feiertagen vom 27. bis 30. Dezember nach Sevilla war eine sehr spontane Sache und auch mein allererster Prämienflug (sonst wäre es mir auch zu teuer gewesen). Ich konnte meine Schwester ebenfalls überreden spontan zu sein, und hatte somit wieder eine Begleitung. Unser erster Tag fiel mehr oder weniger ins Wasser und wir waren etwas shoppen. Am Tag zwei schien dann die Sonne und wir machten den ganzen Tag Sevilla unsicher und sind ganz viel durch die Gassen der Stadt gelaufen. Ein wunderschöne Stadt in meinen Augen.
Am dritten Tag stand ein Ausflug nach Gibraltar an. Typisches Touri-Programm mit Busfahrt und den Abklappern einiger Punkte. Ich fand den Tag aber trotzdem sehr schön. Nun ja, und am vierten Tag ging es Mittag schon wieder zurück. Damit war mein Reisejahr 2025 auch offiziell beendet.

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Wunderschöne Bilder und toller Bericht - Danke!

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Ich bin ein bisschen spät für die Party, aber will das zum Abschluss meines ersten inspirierenden Jahres hier im Forum (Danke und Gruß!) unbedingt zu einer neuen Tradition machen, nachdem hier schon so viele inspirierende Recaps zu lesen sind. There we go..

ÜBERBLICK

  • 118 Tage unterwegs

  • 10 neue Länder / EoY 59: North Macedonia :north_macedonia: / Kosovo :kosovo: / Uzbekistan :uzbekistan: / Tajikistan :tajikistan: / Kyrgyzstan :kyrgyzstan: / Kazakhstan :kazakhstan: / Azerbaijan :azerbaijan: / South Korea :south_korea: / Japan :japan: / Phlliippines :philippines:

  • Repeats (ohne Transits): :hungary: :china: :czechia: :austria: :united_arab_emirates: :albania: :vietnam: :thailand: :morocco:

  • 33 Airports in 22 Ländern mit 16 Airlines

  • in C eine 70k MM Award Open Jaw Schleife mit 5 Segmenten durch Asien, sonst alles kreuznormale Y

  • Gesamtkosten Flüge: 2.287 EUR + 70k MM

Alles privat gereist. Bin sparsam und meist solo unterwegs. Launige Bilder und Kurzberichte immer live als old school posts auf Instagram.

China (März)

BER-BUD-CAN-CTU und zurück mit W6 und CZ (ECO)

Spontan für knapp zwei Wochen nach Guangzhou und Chengdu mit CZ, dank eines Deals hier auf TD. Brieftasche vergessen, 20 EUR in der Tasche, keine Karten, kein Problem. In Guangzhou war ich vor Jahren immer nur kurz geschäftlich und hatte nie viel gesehen. Reisezeit war angenehm, die Stadt bietet allerdings vglw. nicht so wirklich viel. Ganz anders dann Chengdu (Sichuan), wo ich zum ersten Mal war. Überall Pandas, phantastische zeitgenössische Architektur, vielseitige Ausflüge, spannende Museen und mit das beste Essen, das ich je bekommen habe.

Nord-Mazedonien und Kosovo (April)

BER-SKP-BER mit W6

Zwei noch fehlende Länderpunkte auf dem Balkan eingesammelt. Skopje ist unglaublich: Eine phänomenale Ballung misslungener Denkmäler und antikisierender Architektur im Zentrum, dazu koreanische Busse im Stil der alten, roten Londoner Leylands. Pristina dagegen beinahe wie Tirana, sehr dynamisch und modern. Surprise: Dort eine der besten Pizzen meines Lebens bei Jana Napoletana. Prizren gemütlich und gut für einen Tagesausflug.

Central Asia (die “Stans”) im Mai/Juni

VIE-AUH /(W6) AUH-TAS (W6) / DYU-LBD (SZ Somon Air) / OSS-FRU (K9 Tez Jet) / ALA-NQZ (F6 Fly Aristan)/ NQZ-GYD (J2 AZAL) / GYD-IST-FRA (TK) - alles in ECO

Eine der besten Reisen, die ich je gemacht habe. Ein deutscher Freund aus Bangkok stößt in Tashkent dazu und wir bewegen uns vier Wochen durch alle Hauptstädte, ein paar Touristenzentren und einige abgelegenere Orte im Tienshan und im Fergana-Tal um schließlich in Almaty anzukommen. Funktioniert prima, ist visafrei, kostet praktisch nichts und wenn man etwas Russisch spricht, macht reisen dort Riesenspaß. Überraschungen: Samarkand ist angenehm grün und großstädtisch. Und Almaty hat mich instantan völlig begeistert. Baku leider wegen medizinischem Notfall in der Familie schon am ersten Tag abgebrochen, aber auch sehr positiver erster Eindruck.

Binz (September)

Eine gute Woche Familienurlaub mit der Bahn. Immer wieder schön und entspannt dort.

Tirana (Oktober)

NUE-BEG-TIA und zurück mit JU (Air Serbia)

Mit ein paar Freunden über das verlängerte Deutschlandwochenende ein paar Tage nach Tirana mit Ausflug nach Durrës. Tirana geht immer, auch stets dasselbe Guesthouse, ein Steinwurf vom Skanderbeg Square – eine meiner Lieblingsstädte.

Asien-Runde (Okt/Nov)

BER-DOH-CKG / CKG-KMG-HAN / HAN-ICN / PUS-GMP / ICN-NRT / HND-MNL / MNL-SIN-BKK / BKK-DOH-FRA
davon die Schleife HAN-ICN-TYO-MNL-SIN-BKK für 70k Meilen + ca. 150 EUR in C mit OZ, NH und SQ

Fünf Wochen durch das östliche Asien. Zunächst zum zweiten Mal dieses Jahr nach Sichuan: Chongqing ist wirklich so wie in den Insta Reels, cyberpunk futurism, wenn auch keine klassische Schönheit. Vier Tage waren dennoch etwas zu kurz. Dann zum ersten Mal in Korea und Japan. Seoul war großartig, Busan dann locker. Ersteres führt aktuell meine “Muss-ich-nocheinmal-hin”-Liste an. Dann neun Tage Tokyo, das natürlich einzigartig ist, aber im Vergleich zu Seoul, Taipei oder China doch auch etwas voll und anstrengend. Überraschung: Sowohl Seoul als auch Tokyo sind deutlich billiger als Berlin! Vier Tage in Manila (ok, wenn es am Weg liegt, atmosphärisch irgendwo zwischen Delhi und Bangkok – nur ohne gescheiten ÖPNV) und dann ein paar Tage in meiner “vierten Heimatstadt” Bangkok.

Marokko (Dez)

BER-RAK-BER mit FR

Kann man bei Ticketpreisen von unter 100 EUR RT immer mal schnell machen zu dieser Jahreszeit, mein favourite quick getaway aus dem dunklen deutschen Winter. In Marrakesh gibts immer was neues und Essaouira am Atlantik ist super chill zum arbeiten in der Sonne.

CANCELLED TRIP

Im Jan/Feb war einfach zu viel Arbeit, daher nicht Bangladesh & Transindia / Pakistan ausschließlich mit Zügen von Dhaka via Kolkata, Varanasi, Allahābād (es wäre Kumbh Mela gewesen!) Lucknow, Rishikesh, Chandigarh, Amritsar, Wagah Border Crossing und dann von Lahore nach Islamabad und runter nach Karachi). Alles mit viel Engagement perfekt geplant, 500 EUR im Sand, aber wenigstens ein Mehrfaches gebillt. Was soll’s, another time soon.

LOUNGES

Beste PP Lounges: IST - IGA Lounge International // VIE - Vienna Lounge // CAN - China Southern First/Business // TIA - Scanderbeg VIP Lounge

Schlechteste PP Lounge: BEG - Dufry Business Club (wirklich beeindruckend schlecht)

Best Lounge Overall: SIN - Silver Kris Lounge T3 (newly renovated)

ESSENTIAL TOOLS

  • Priority Pass Elite (Unlimited) – AMEX Platinum brauche ich als 90% Solo Traveller nicht, mit der Gold gibt es den PP ca. 30% auf 345 EUR rabattiert.

  • FlightyApp - Ich habe zwar alles in Google Sheets, aber ohne Flighty käme ich nicht mehr klar (60 EUR p.a.)

  • UNIQLO Ultra Light Down Jacket - Universelle Jacke mit unglaublich kleinem Packmaß. In DE für 80 EUR, in JP wie alles bei UNIQLO für ziemlich genau die Hälfte nachgekauft weil am Issyk Kul an Dornen aufgerissen.

  • CabinMax Manhattan Backpack 40x25x20cm – Perfekt für LCC, solides Material & Verarbeitung, hält schon vier Jahre (25 EUR).

  • ZYN Nicotine Pouches - Seit ich die habe, steige ich fröhlich und ungestresst selbst in 12-Stunden-Flüge ein. Im DOH Duty Free günstiger Großeinkauf.

BEST VIEW

Mt. Fuji auf HND-MNL am 02.11. 2025

NEXT TRIP / 2026 BOOKINGS

Am 20. Januar geht es ein paar Tage nach Riyadh, dann weiter nach Dhaka, ein bisschen Indien (Kolkata, Bengaluru, Kochi - wozu hab ich dieses 5-Jahres Visum sonst geholt) und zum Schluss auf einem Layover den Länderpunkt Bahrain einsammeln. Vier sicher spannende Wochen.

Da fehlt doch noch einiges.. Wo ist China? Und Brunei z.B. soll ja sehr schön sein :laughing:

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@jens.plus Vielen Dank für diesen sehr coolen Bericht! Bei deinen Worten zu Skopje musste ich schmunzeln. Wir haben in 2023 einen Trip gewagt und waren auch nur fasziniert - und entsetzt über die schrottige Bausubstanz, mochten aber Land (Ohrid-See und Bitola haben wir uns sonst noch angesehen) und Leute ansonsten sehr.
”Die Stans” sind noch auf meiner Wunschliste… Insoweit habe ich deinen Post besonders gern gelesen!

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